Fandom

VroniPlag Wiki

Sr/Fragment 008 01

< Sr

31.358Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-16
Quelle: Blume 2003
Seite(n): 10,11, Zeilen: 27ff; 1ff
[Die] unsubstituierte Form, die Neuraminsäure, tritt in der Natur nur äußerst selten auf (Manzi et al., 1990). Sialinsäuren bilden in Lösung durch intramolekulare Kondensation spontan einen Pyranosering zwischen C-2 und C-6, so daß ein Halbacetal entsteht. In Glycokonjugaten findet man Sialinsäuren in der α-Konformation. Eine Ausnahme bildet der aktivierte Nucleotidzucker der Sialinsäure, CMP-Neu5Ac, in dem das anomere Kohlenstoffatom β-Konformation aufweist (Kolter und Sandhoff, 1997).

[Abb. 3]

Abbildung 3: Struktur von Sialinsäuren. Sialinsäuren sind N-acylierte (R2 = Acetyl- oder Glycolylgruppen) Derivate der Neuraminsäure mit Acetyl-, Lactoyl-, Methyl-, Sulfonyl- und Phosphonylgruppen als mögliche O-Substituenten (R1, R3, R4, R5). Bei Neu5Ac, der häufigsten Sialinsäure, liegen alle Hydroxylfunktionen unmodifiziert vor. Bei physiologischem pH-Wert ist die Carboxylatgruppe deprotoniert. N-Glycolylneuraminsäure (Neu5Gc): Die Acetylgruppe (rot) wird oxidiert.

Die große Vielfalt der Sialinsäuren entsteht durch die Art der Aminosubstituenten, sowie Anzahl, Position und Kombination von Hydroxylsubstituenten an den Positionen C-4, C-7, C-8 und C-9 durch Acetyl-, Lactoyl-, Sulfonyl-, Phosphonyl- oder Methylgruppen (Schauer et al., 1995). Sie erhalten diese Modifikationen im trans-Golgi-Netzwerk nach ihrer Bindung an das Oligosaccharid. Als Substituenten der Aminogruppe ist neben der Acetyl- auch die Glycolylgruppe beschrieben (Varki, 1992), die zur Bildung der N-Glycolylneuraminsäure (Neu5Gc) führt. Die Oxidation der Acetylgruppe von CMP-Neu5Ac zur Glycolylgruppe erfolgt im Cytosol (Shaw und Schauer, 1988).

Die unsubstituierte Form, die Neuraminsäure, tritt in der Natur nur äußerst selten auf (Manzi et al., 1990). [...] Die große Vielfalt der Sialinsäuren entsteht durch die Art der Aminosubstituenten sowie Anzahl, Position und Kombination von Hydroxylsubstituenten an den C-Atomen C-4, C-7, C-8 und C-9. Modifikationen der Hydroxylgruppen durch Acetyl-, Lactoyl-, Sulfonyl-,

[S. 11]

Phosphonyl- oder Methylgruppen wurden nachgewiesen (Schauer et al, 1995). Als Substituenten der Aminogruppe sind Acetyl- und Glycolylgruppen beschrieben (Varki, 1992). Diese Modifikationen erhalten die Sialinsäuren im trans-Golgi-Netzwerk, nach ihrer Bindung an das Oligosaccharid. Lediglich die Oxidation der Acetylgruppe von CMP-Neu5Ac zur Glycolylgruppe erfolgt im Cytosol.

Sialinsäuren bilden in Lösung durch intramolekulare Kondensation spontan einen Pyranosering zwischen C-2 und C-6, so daß ein Halbketal entsteht. In Glycokonjugaten findet man Sialinsäuren in der α-Konformation, eine Ausnahme bildet der aktivierte Nukleotidzucker der Sialinsäure, CMP-Neu5Ac, in dem das anomere Kohlenstoffatom β-Konformation aufweist (Kolter und Sandhoff, 1997).

[Abb. 1.1]

Abbildung 1.1: Struktur von Sialinsäuren. Sialinsäuren sind N-acylierte (R2 = Acetyl- oder Glycolylgruppen) Derivate der Neuraminsäure mit Acetyl-, Lactoyl-, Methyl-, Sulfonyl- und Phosphonylgruppen als mögliche O-Substituenten (R1, R3, R4, R5). Bei Neu5Ac, der häufigsten Sialinsäure, liegen alle Hydroxylfunktionen unmodifiziert vor. Die Carboxylatgruppe liegt bei physiologischem pH-Wert deprotoniert vor.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe

Sichter
(Singulus)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki