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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Blume 2003
Seite(n): 15, Zeilen: 1 ff.
1.4. Biologische Funktion von Sialinsäuren

Sialinsäuren tragen entscheidend zur Strukturvielfalt von Glycokonjugaten bei. Deshalb können zahlreiche biologische Funktionen mit Sialinsäuren in Verbindung gebracht werden. Durch ihre physikalischen Eigenschaften, wie ihre Ladung und ihre räumliche Ausdehnung, wirken Sialinsäuren direkt auf ihre Umgebung ein. Sialinsäuren können biologisch aktive Strukturen maskieren und so die Erkennung dieser Strukturen verhindern (Kelm und Schauer, 1997). Andererseits kann die Strukturvielfalt der gebundenen Sialinsäuren auch von den entsprechenden Bindungspartnern zur spezifischen Erkennung genutzt werden (Lasky, 1995). Die negative Ladung der Sialinsäuren sorgt für die Abstoßung der Zellen untereinander oder von Zellen und der extrazellulären Matrix (Shimamura et al., 1994). Im Folgenden sollen die vielfältigen biologischen Funktionen von Sialinsäuren an einigen Beispielen dargestellt werden.

1.4.1. Adhäsion und Zell-Zell-Interaktion

Zell-Zell-Adhäsion und Zell-Matrix-Adhäsion sind elementare Prozesse für die gerichtete Zellwanderung während der Ontogenese, die Gewebeformation während der Organogenese, sowie für Entzündungsreaktionen, malignes Zellwachstum oder Metastasierung. Die terminale Position von Sialinsäuren in Glycokonjugaten und die daraus folgende hohe Exposition auf den Oberflächen von Zellen führt zur Beteiligung dieser Zucker an vielen Adhäsionsvorgängen. Oftmals können Zelladhäsionsmoleküle ihre Bindungspartner nur an den spezifischen Sialylstrukturen erkennen. Für die Vermittlung dieser Adhäsionsvorgänge sind spezifische sialinsäurebindende Lektine wichtig. Die zwei bekanntesten Familien sind die Selektine und die Siglecs („sialic acid-binding immunglobuline superfamily lectins”). Die Sialinsäuren sind die Schlüsselkomponenten der Selektinliganden. Selektine sind eine Rezeptorfamilie, die auf Leukocyten, Endothelzellen und Thrombocyten exprimiert werden. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei Prozessen wie der angeborenen, unspezifischen Immunantwort und Blutgerinnung (Varki, 2007). Sie sind an der Interaktion von Leukocyten mit Endothelzellen beteiligt, indem sie das sogenannte „Rolling“, daß die Einwanderung (Migration) der Leukocyten in aktiviertes Gefäßendothel initiiert (Lasky, 1995), vermitteln. Die Selektine werden zum einen konstitutiv auf verschiedenen Typen von Leukocyten (L-Selektin) exprimiert. Zum anderen werden sie nicht konstitutiv auf Endothelzellen (E- und P-[Selektin) exprimiert (Abb. 8).]

1.2 Biologische Funktion von Sialinsäuren

Sialinsäuren tragen entscheidend zur Strukturvielfalt von Glycokonjugaten bei. Deshalb können zahlreiche biologische Funktionen direkt mit Sialinsäuren in Verbindung gebracht werden. Durch ihre physikalischen Eigenschaften, wie ihre Ladung, ihren sauren Charakter und ihre räumliche Ausdehnung, wirken Sialinsäuren direkt auf ihre Umgebung ein. Sialinsäuren können biologisch aktive Strukturen maskieren und so die Erkennung dieser Strukturen verhindern (Kelm und Schauer, 1997). Andererseits kann die Strukturvielfalt der gebundenen Sialinsäuren auch von den entsprechenden Bindungspartnern zur spezifischen Erkennung genutzt werden (Lasky, 1995). Die negative Ladung der Sialinsäuren sorgt in vielen Fällen für die Abstoßung zwischen Zellen untereinander oder auch zwischen Zellen und der extrazellulären Matrix (Shimamura et al., 1994). Im folgenden sollen die vielfältigen biologischen Funktionen von Sialinsäuren an einigen Beispielen dargestellt werden.

1.2.1 Adhäsion und Zell-Zell-Interaktion

Zell-Zell-Adhäsion und Zell-Matrix-Adhäsion sind elementare Prozesse für die gerichtete Zellwanderung während der Ontogenese, die Gewebeformation während der Organogenese, sowie Endzündungsreaktionen, malignes Zellwachstum oder Metastasierung. Die terminale Position von Sialinsäuren in Glycokonjugaten und dadurch die Exposition auf den Oberflächen von Zellen führt zur Beteiligung dieser Zucker an vielen Adhäsionsvorgängen. Oftmals können Zelladhäsionsmoleküle ihre Bindungspartner nur an den spezifischen Sialylstrukturen erkennen. Für die Vermittlung dieser Adhäsionsvorgänge sind spezifische sialinsäurebindende Lektine wichtig. Die zwei bekanntesten Familien sind die Selektine und die Siglecs („Sialic acid-binding Ig superfamily lectins”). Die Selektine sind z.B. an der Interaktion von Leukozyten mit Endothelzellen beteiligt. Sie vermitteln das sogenannte „Rolling“, das die Einwanderung der Leukozyten in aktiviertes Gefäßendothel initiiert (Lasky, 1995). Die Selektine werden entweder auf Leukocyten (L-Selektin) oder auf dem aktivierten Endothel (P- und E-Selektin) exprimiert.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe

Sichter
(Singulus)

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