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Sse/Fragment 091 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 91, Zeilen: 1-11
Quelle: Schack 1994
Seite(n): 279 f., Zeilen: 279: letzte Zeilen; 280: 1 ff.
[Mit regional verschiedenem Privatrecht lässt sich durchaus leben, die] Rechtszersplitterung im Zivilprozessrecht hingegen ist in einem einheitlichen Lebens- und Wirtschaftsraum unerträglich, wenn die Gerichte verschiedener Staaten unkoordiniert nebeneinander oder gar gegeneinander arbeiten.120 Wie selbstverständlich sind deshalb die Verfasser des EuGVÜ über den engeren Auftrag des Art. 220 EWG hinweggegangen, die „Förmlichkeiten für die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen“ zu vereinfachen. Mit dem Ziel, „den Rechtsschutz der (in der Gemeinschaft) ansässigen Personen zu verstärken“ sowie die gegenseitige Urteilsanerkennung zu erleichtern121, haben sie vielmehr ein geschlossenes System von direkten Entscheidungszuständigkeiten und korrespondierender Urteilsanerkennung geschaffen. [...]122

120 Schack, ZZP 107 (1994), 279.

121 Präambel zum EuGVÜ Abs. 3; Jenard-Bericht, Abl. EG 1979, C 59/1, S. 7, 14; EuGH, Urt. v. 15.11.1983, Rs 288/82 -Duijnstee./.Goderbauer-, Slg. 1983, 3663, 3674, Nr. 11; Pfeiffer, Jahrbuch Junger Zivilrechtswissenschaftler 1991, 71, 77.

122 Schack, ZZP 107 (1994), 279, 280.

Die Rechtszersplitterung im Zivilprozeßrecht ist jedoch in einem einheitlichen Lebens- und Wirtschaftsraum unerträglich, wenn die Gerichte verschiedener Staaten unkoordiniert nebeneinander oder gar gegeneinander arbeiten. Wie selbstverständlich sind deshalb die Verfasser des Brüsseler EWG-Ubereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Ent-

[Seite 280:]

Scheidungen in Zivil- und Handelssachen (GVÜ)2 über den engeren Auftrag des Art. 220 EWGV hinweggegangen, die »Förmlichkeiten für die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung richterlicher Entscheidungen« zu vereinfachen. Mit dem Ziel, »den Rechtsschutz der [in der Gemeinschaft] ansässigen Personen zu verstärken«3, haben sie vielmehr ein geschlossenes System von direkten Entscheidungszuständigkeiten und korrespondierender Urteilsanerkennung geschaffen.


2 Vom 27. 9. 1968. Das Übereinkommen ist inzwischen, wenn auch in verschiedenen Fassungen (GVÜ 1982 und GVÜ 1989), in allen EG-Staaten in Kraft.

3 Präambel zum GVÜ Abs. 3. Vgl. Jenard-Bericht zum GVÜ 1968, EG-ABl. 1979 C 59, S. 7, 14.

Anmerkungen

Fortsetzung von Sse 90. Quelle ist in Fn. 120 und 122 korrekt benannt. Es fehlen: Anführungszeichen.

Sichter
(SleepyHollow02), Klgn

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