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Das außen- und sicherheitspolitische Verhalten der USA nach dem 11. September 2001

von Shahram Sheikhzadeh

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ssh/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-03 20:32:50 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-30
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
4.3.2. Der amerikanische Neokonservatismus

Der amerikanische Neokonservatismus unterscheidet sich von anderen Formen des tradierten Konservatismus in zentralen Punkten. Während fundamentale Definitionsmerkmale des Konservatismus, wie die Vorrangigkeit von Familie, Heimat, Staat und Nation, sowie die Betonung von Religion und Werten, meist auch auf den Neokonservatismus zutreffen, gewichten dessen Theoretiker das Verhältnis von Freiheit und Ordnung bzw. Überlieferung und Fortschritt anders [456]. Aufgrund des Wunsches nach aktiver Veränderung wird der sich seit Ende der 60er Jahre zu seiner heutigen Gestalt entwickelnde Neokonservatismus gelegentlich auch als "New Conservative Revolution" bezeichnet [446]. In jüngster Zeit ist eine Annäherung zum Neoliberalismus feststellbar. Die Weltsicht vieler Neokonservativer wird durch die vom neokonservativen Vordenker Francis Fukuyama entwickelten Theorie vom "Ende der Geschichte" geprägt: Die marktwirtschaftlich organisierte Demokratie westlichen Musters hat sich nach dieser Sichtweise als quasi endgültiges gesellschaftliches Konstrukt weltweit geschichtlich durchgesetzt [457]. Gleichzeitig bestehen überkommene oder neu belebte Konflikte fort, u.a. Samuel P. Huntington und dessen These vom "Clash of Civilizations" bzw. "Kampf der Kulturen", denen man sich offensiv, notfalls militärisch stellen müsse. Allerdings ist bei der weltweit angestrebten "Transition to Democratic Capitalism" die Frage der Vorherrschaft im "westlichen Lager" selbst zu klären [458].

Der Neokonservatismus gewann in der Person führender Politiker wie Paul Wolfowitz oder Richard Perle prägenden Einfluss auf die Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik unter George W. Bush. Diese werden wegen ihrer Befürwortung militärischer Konfliktregulierung oftmals als "Falken" geltenden Politiker und Intellektuellen werden als "Architekten" eines interventionistischen Unilateralismus der USA gesehen. Vielfach wird auch ein "imperiales Projekt" dieser Kreise ausgemacht, das die US-Hegemonie in der Welt sichern und internationale Institutionen wie die UN als Garanten des Weltfriedens entweder ablösen oder sozusagen unter " Schirmherrschaft" der USA umfassend transformieren will [458].

Diese hegemoniale Vision gilt manchen wie Stefan Steinberg aufgrund ihrer tief greifenden Implikationen als kaum durchsetzbar, zumal sie, historisch gesehen, in Anspruch und Ausmaß den bislang wohl am weitesten reichenden Entwurf einer "neuen Weltordnung" [459] darstellt.


456. Vann Bill, Die historischen Wurzeln des Neokonservatismus, World Socialist Website: http://www.wsws.org/de/2003/ mai2003/neo-m30.shtml, 30. Mai 2003 (Zugriff am 07.12.2007).

457. Fukuyama, Francis, The End of History and the Last Man, Harper Perennial,ISBN-10: 0380720027, Februar 1993.

458. Steinberg, Stefan, The ideological forebears of Washington’s "neo-conservatives", World Socialist Website: http://www.wsws.org/articles/ 2003/mar2003/stra-m26.shtml, 26 March 2003 (Zugriff am 07.12.2007).

459. Die Bezeichnung wurde erneut populär, als der damalige US-Präsident George H. W. Bush sie nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktaturen in Osteuropa Ende des 20. Jahrhunderts und der damit kurzfristig einhergehenden Hoffnung auf den Anbruch eines neuen, friedlicheren Zeitalters für die Menschheit unter amerikanischer Führung verwendete. Die vorangegangene Alte Weltordnung – das Gegenüber zweier antagonistischer gesellschaftlicher Systeme mit ihrer militärischen Blockbildung im Kalten Krieg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – hatte sich mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Osteuropa aufgelöst.

Neokonservatismus

[...]

Der Neokonservatismus unterscheidet sich von anderen Formen des tradierten Konservatismus (oder Konservativismus) in zentralen Punkten. Während fundamentale Definitionsmerkmale des Konservatismus (etwa die Vorrangigkeit von Familie, Heimat, Staat und Nation, sowie die Betonung von Religion und Werten) meist auch auf den Neokonservatismus zutreffen, gewichten dessen Theoretiker das Verhältnis von Freiheit und Ordnung bzw. Überlieferung und Fortschritt anders. Aufgrund des Wunsches nach aktiver Veränderung wird der sich seit Ende der 60-er Jahre zu seiner heutigen Gestalt entwickelnde Neokonservatismus gelegentlich auch als "New Conservative Revolution" bezeichnet. In jüngster Zeit ist eine Konvergenz zum Neoliberalismus feststellbar. Die Weltsicht vieler Neokonservativer wird durch Francis Fukuyamas (einem der neokonservativen Vordenker) Theorem vom "Ende der Geschichte" geprägt: Die marktwirtschaftlich organisierte Demokratie westlichen Musters hat sich nach dieser Sichtweise als quasi endgültiges gesellschaftliches Konstrukt weltweit geschichtlich durchgesetzt. Gleichzeitig bestehen überkommene oder neu belebte Konflikte fort (vgl. u.a. Samuel P. Huntington und dessen These vom "Clash of Civilizations" bzw. "Kampf der Kulturen"), denen man sich offensiv, notfalls militärisch stellen müsse. Allerdings sei bei der weltweit angestrebten "transition to democratic capitalism" die Frage der Vorherrschaft im "westlichen Lager" selbst zu klären (europäisch-amerikanischer Gegensatz).

Der Neokonservatismus gewann in der Person führender Politiker wie Paul Wolfowitz oder Richard Perle prägenden Einfluss auf die Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik unter George W. Bush. Diese wegen ihrer Befürwortung militärischer Konfliktregulierung oftmals als "Falken" geltenden Politiker und Intellektuellen werden als "Architekten" eines interventionistischen Unilateralismus der USA gesehen. Vielfach wird auch ein "imperiales Projekt" dieser Kreise ausgemacht, das die US-amerikanische Hegemonie in der Welt sichern und internationale Organisationen als Garanten des Weltfriedens entweder ablösen oder - sozusagen unter US-amerikanischer "Schirmherrschaft" - umfassend transformieren will. Diese hegemoniale Vision gilt manchen aufgrund ihrer tiefgreifenden Implikationen als kaum durchsetzbar, zumal sie - historisch gesehen - in Anspruch und Ausmaß den bislang wohl weitreichendsten Entwurf einer "Neuen Weltordnung" (George H. W. Bush) darstellt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Von den drei angegebenen Quellen sind zwei auf Englisch verfasst, und die dritte [1] enthält den übernommenen Wortlaut auch nicht.

Man beachte, dass der Text der Endnote 459 in einem anderen Wikipedia Artikel zu finden ist: Wikipedia Neue Weltordnung 2007

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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