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Das außen- und sicherheitspolitische Verhalten der USA nach dem 11. September 2001

von Shahram Sheikhzadeh

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ssh/Fragment 183 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-30 18:12:15 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gresh 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 183, Zeilen: 7-32
Quelle: Gresh 2003
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Nach dem Sturz des Saddam-Regimes mussten Riad und Washington die wachsende Ablehnung der US-Präsenz in der saudischen Bevölkerung in ihre Überlegungen einbeziehen. Aus dem Widerspruch zwischen der offiziellen Position, der Verurteilung eines Angriffs gegen den Irak und dem tatsächlichen Verhalten der Saudis erklärt sich auch deren zwiespältige Reaktion auf die Initiativen Frankreichs. In der Öffentlichkeit wurde der französische Widerstand gegen die Vorgaben der USA begeistert aufgenommen, während Vertreter des Regimes wiederholt Kritik äußerten: „Durch seine Weigerung, der zweiten UN-Resolution zuzustimmen, zwang Frankreich die USA zum unilateralen Eingreifen“, „Jetzt schert sich Amerika nicht mehr um die UN und macht, was es will [553]“.

Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats hätte jedoch auch die militärische Zusammenarbeit der Saudis mit den USA legitimieren können. Stattdessen sah sich das Königreich zum Lavieren zwischen unvereinbaren Positionen genötigt.

3. Amerikanischer "Krieg gegen den Terror"

Am 14. Februar 1945 wurde zwischen den USA und Saudi Arabien eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart, die sich auf handfeste gemeinsame Interessen stützte und als Versicherung für das Königshaus galt. Der Versicherungsfall trat im August 1990 ein, als die USA nach der irakischen Invasion in Kuwait hunderttausend Soldaten auf die arabische Halbinsel schickten.

Unter nach dem 11. September bestehenden Umständen wäre es politischer Selbstmord gewesen, den Forderungen der USA im Jahr 2003 in der Irakfrage nicht nachzukommen. Ein saudisches Nein hätte die gelegten Grundfesten der saudischen Außenpolitik erschüttert. Die saudische Herrscherfamilie musste nach dem 11. September 2001 einen schwierigen Balanceakt erledigen. Nach dem 11. September 2001 wurde ihr politischer Handlungsspielraum sehr begrenzt. Die saudische Herrscherfamilie war gezwungen, den Kampf gegen den islamistischen Terror zu führen, ohne die religiöse Legitimierung ihrer [Monarchie zu gefährden.]


553. Gresh, Alain, Prinzen und Falken gemeinsam gegen den Terror, Le Monde Diplomatique, deutsche Ausgabe, http://monde-diplomatique.de/pm/2003/06/13/a0011.text.name,askvfmmje.n,0, 13.6.2003 (Zugriff am 12.11.2007).

Die saudische Herrscherfamilie hat einen schwierigen Balanceakt zu vollführen: Sie muss den Kampf gegen den islamistischen Terror führen, ohne die religiöse Legitimierung ihrer Monarchie zu gefährden.

[...]

Nach dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein mussten Riad und Washington die wachsende Ablehnung der US-Präsenz in der saudischen Bevölkerung in ihre Überlegungen einbeziehen. [...]

[...]

Aus dem Widerspruch zwischen der offiziellen Position - der Verurteilung eines Angriffs gegen den Irak - und dem tatsächlichen Verhalten der Saudis erklärt sich auch deren zwiespältige Reaktion auf die Initiativen Frankreichs. In der Öffentlichkeit wurde der französische Widerstand gegen die Vorgaben der USA begeistert aufgenommen, während Vertreter des Regimes wiederholt Kritik äußerten. "Durch seine Weigerung, der zweiten UN-Resolution zuzustimmen, hat Frankreich die USA zum unilateralen Eingreifen quasi gezwungen", erklärt ein hoher Staatsdiener. "Jetzt schert sich Amerika nicht mehr um die UNO und macht, was es will." Was dabei nicht zur Sprache kommt: Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats hätte auch die militärische Zusammenarbeit der Saudis mit den USA legitimieren können. Stattdessen sah sich das Königreich zum Lavieren zwischen unvereinbaren Positionen genötigt.

Der Herrscherfamilie blieb kaum eine Wahl: Seit dem 11. September 2001 ist ihr politischer Handlungsspielraum sehr begrenzt. [...]

[...]

Unter diesen Umständen wäre es politischer Selbstmord gewesen, den Forderungen der USA in der Irakfrage nicht nachzukommen. Ein saudisches Nein hätte die am 14. Februar 1945 gelegten Grundfesten der Außenpolitik erschüttert: [...] Eine langfristige Zusammenarbeit wurde vereinbart, die sich auf handfeste gemeinsame Interessen stützte. Ibn Saud ging es vor allem darum, mit Hilfe der USA den Fortbestand seines Königreichs zu sichern. [...] Der "Versicherungsfall" trat im August 1990 ein, als die USA nach der irakischen Invasion in Kuwait 500 000 Soldaten auf die arabische Halbinsel schickten.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahmen bleiben ungekennzeichnet. Fn. 553 scheint sich auf das kurze wörtliche Zitat zu beziehen und läßt nicht erkennen, daß hier fast eine Seite beinahe wörtlich übernommen ist.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130830181510

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