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Das außen- und sicherheitspolitische Verhalten der USA nach dem 11. September 2001

von Shahram Sheikhzadeh

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ssh/Fragment 220 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-12 22:08:23 Singulus
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Irak-Krise 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 220, Zeilen: 1-33
Quelle: Wikipedia Irak-Krise 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Aus diesem Grund reagierten die Europäer wieder gespalten auf die US-Politik und waren unfähig, einen neuen gemeinsamen Ansatz zu finden. In Europa stritten zwei Lager um die richtige Politik: die "Atlantiker" quasi Blair, Aznar und Berlusconi gegen die "Europäer" nämlich Chirac und Schröder.

Das „neue“ kontra das „alte“ Europa

Im Januar 2003 steigerte sich die Uneinigkeit zwischen den EU-Mitgliedern zu einer ernsthaften Krise der GASP. Der [sic] Ablehnung Bushs, die Inspektionen zu verlängern oder zu intensivieren, beantworteten Präsident Chirac und Außenminister Dominique de Villepin mit der Drohung, jede Resolution, die einen Krieg legitimiere, mit einem Veto zu blockieren [85]. Dabei waren sie sich der deutschen Kooperation sicher und fanden in dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen dritten Verbündeten. Als weitere Vetomacht im UN-Sicherheitsrat lehnte China grundsätzlich eine Intervention ab, ohne jedoch mit einem Veto zu drohen.

Zum Jubiläum des Elysée-Vertrages am 22. Januar verkündeten Chirac und Schröder in Paris neue, gemeinsame Schritte in der bilateralen Kooperation und der europäischen Integration [259]. Reformieren wollten sie vor allem die GASP und mit ihr eine Institution schaffen, die ein „neues Gleichgewicht in der Welt“ bewirkt. [259] Während der Feier schienen, vor allem aus Sicht der Atlantiker, Kanzler und Président den Anspruch zu reklamieren, für ein Europa zu sprechen, das sich als Gegenmodell zu einer von Amerika dominierten Welt versteht [239]. Donald Rumsfeld, US-Verteidigungsminister, nannte am selben Tag die deutsch-französische Kooperation das "alte Europa" während das "neue Europa" im Osten zu finden sei [376]. Damit konstatierte Rumsfeld, dass der innereuropäische Streit darüber, welcher nationale Weg in der Irak-Frage richtig sei, derzeit nicht nur auf die UN, sondern auch auf das transatlantische Bündnis der NATO übergesprungen ist.

Der griechische Außenminister und EU-Ratspräsident, George A. Papandreou, kündigte Anfang Januar 2003 eine gemeinsame Stellungnahme der EU zur Entwaffnung des Irak an [635]. Dies blockierte jedoch Berlusconi, der nach einem Telefonat mit Aznar, ein Sondertreffen der EU Ende Januar für unnütz erklärte [636].

Dennoch verständigten sich die streitenden Lager auf dem EU-Außenministertreffen am 27. Januar 2003 auf einen Minimalkonsens, der den Inspekteuren mehr Zeit gab [637]. Jedoch wurde keine Einigung über Fragen der Dauer der Inspektionen und über die Notwendigkeit einer zweiten Resolution erzielt. Dass dies nicht reichte, um USA vom Krieg abzuhalten, wurde deutlich, als Bush am nächsten Tag erklärte: „Was wir tun, hängt nicht von den [Entscheidungen anderer ab [644]“.]


85. France threatens rival UN Iraq draft, BBC NEWS: http://news.bbc.co.uk/1/hi/ world/middle_east/2364203.stm, 26.10.2002 (Zugriff am 05.10.2007).

239. Layne, Christopher, America as European Hegemon, The National Interest, 06.09.2003.

259. Deutschland und Frankreich vereinbaren engere Zusammenarbeit, http://www.bundeskanzler.de/ www.bundeskanzler.de-.7470.463209/40-Jahre-Elys-e- Vertrag.htm, 22. Januar 2003 (Zugriff am 25.09.2007).

635. Birnbaum, Robert, Fünf Tage Atempause: Der UN-Bericht gibt Regierung und Opposition die Chance, sich nach den Wahlen anzunähern, Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/politik/ archiv/29.01.2003/413429.asp, 29.01.2003 (Zugriff am 07.12.2007).

636. Irak-Krise 2003 (Europäische Union), http://www.netzwelt.de/lexikon/Irak- Krise_2003_%28Europ%C3%A4ische_Union%29.html (Zugriff am 07.12.2007).

637. Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung, 14. EU-ASEAN-MINISTERTAGUNG, 5811/03 (Presse 19), Brüssel, den 27. 01.2003.

So reagieren die Europäer wieder gespalten auf die amerikanische Politik und sind unfähig einen neuen gemeinsamen Ansatz zu finden. In Europa streiten zwei Lager um die richtige Politik: die ‚Atlantiker’ Blair, Aznar und Berlusconi gegen Chirac, Schröder und Verhofstadt, die sich keinen Krieg diktieren lassen wollen.

Das alte und das neue Europa

Im Januar 2003 steigert sich die Uneinigkeit zwischen den EU-Mitgliedern zu einer ernsthaften Krise der GASP. Die Ablehnung Bushs, die Inspektionen zu verlängern oder zu intensivieren, beantworten Präsident Chirac und Außenminister Dominique de Villepin mit der Drohung, jede Resolution, die einen Krieg legitimiere, mit einem Veto zu blockieren. Dabei sind sie sich der deutschen Kooperation sicher und finden in dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen dritten Verbündeten. Als weitere Vetomacht im Sicherheitsrat lehnt China grundsätzlich eine Intervention ab ohne jedoch mit einem Veto zu drohen.

Zum 40jährigen Jubiläum des Elysée-Vertrages am 22. Januar verkünden Chirac und Schröder in Paris neue, gemeinsame Schritte in der bilaterelen Kooperation und der europäischen Integration. Reformieren wollen sie vor allem die GASP und mit ihr eine Institution schaffen, die ein „neues Gleichgewicht in der Welt“ schafft. Während der Feier scheinen – vor allem aus Sicht der Atlantiker – Kanzler und Président den Anspruch zu reklamieren, für ein Europa zu sprechen, dass [sic] sich als Gegenmodell zu einer von Amerika dominierten Welt versteht.

Damit empören sie vor allem Aznar, Blair und die Mittelosteuropäer. Donald Rumsfeld, US-Verteidigungsminister, nennt am selben Tag die deutsch-französische Kooperation das „alte Europa“ während das „neue Europa“ im Osten zu finden sei. Damit konstatiert Rumsfeld, dass der innereuropäische Streit darüber, welcher nationale Weg in der Irak-Frage richtig sei, mittlerweile nicht nur auf die UNO, sondern auch auf das transatlantische Bündnis der NATO übergesprungen ist.

Die seit Anfang des Jahres amtierende griechische Ratspräsidentschaft will den Streit zwischen den Europäern in den Institutionen der EU verhandelt wissen. Der griechische Außenminister, George A. Papandreou, hatte dazu Anfang Januar eine gemeinsame Stellungnahme der EU zur Entwaffnung des Irak angekündigt. Dies blockiert jedoch Berlusconi, der nach einem Telefonat mit Aznar, ein Sondertreffen der EU Ende Januar für unnütz erklärt. Dennoch verständigen sich die streitenden Lager auf dem EU-Außenministertreffen am 27. Januar auf einen Minimalkonsens, der den Inspekteuren mehr Zeit gibt. Jedoch wird keine Einigung über Fragen der Dauer der Inspektionen und über die Notwendigkeit einer zweiten Resolution erzielt. Das dies nicht reicht, um Amerika vom Krieg abzuhalten, wird deutlich, als Bush am nächsten Tag sagt: „Was wir tun, hängt nicht von den Entscheidungen anderer ab.“

Anmerkungen

Ungekennzeichnete ganzseitige Übernahme aus der Wikipedia.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130901094542

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