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Das außen- und sicherheitspolitische Verhalten der USA nach dem 11. September 2001

von Shahram Sheikhzadeh

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ssh/Fragment 239 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-31 14:44:11 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hacke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 1-22
Quelle: Hacke 2003
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Nach dem zweiten Weltkrieg, als es Unstimmigkeiten zwischen den Amerikanern und Europäern gab, vermittelte Deutschland stets aktiv und in der Regel auch erfolgreich zwischen den USA und den verschiedenen europäischen Hauptstädten. Obwohl wegen der Hilfe für Amerikaner in Afghanistan die Bundesregierung die Tabuisierung des Militärs in Deutschland aufbrach und den Weg für deutsche militärische Operationen frei machte, musste aber mit der Propagierung des "deutschen Weges" zur amerikanischen Irakpolitik, die Bundesregierung mit Frankreich ihre Vorgehensweise ändern.

Die Gründe für das deutsche "Nein" zum Irakkrieg liegen nicht nur in der gegensätzlichen Bewertung des Irak, sondern tiefer: „Die Differenzen kündigten sich schon in den 90er Jahren an, doch erst die weltanschaulich-politische Machtverschiebung in Deutschland nach "links" und die unter Bush nach "rechts" ließen diplomatische Kompromisse, wie sie noch zwischen Clinton und Kohl wie auch Schröder möglich waren, nicht mehr zu [254]”.

Die US-Außenpolitik wurde mit dem Amtsantritt Bushs, bzw. nach dem 11. September 2001 zunehmend militarisiert, unilateral und hegemonial ausgerichtet, während die Deutschen als Europäer mehr die zivile, multilaterale und völkerrechtliche Dimension von Außenpolitik bevorzugten.

Es darf nicht überraschen, dass Deutschland die diplomatischen Aktivitäten der USA im Vorfeld des Irak-Krieges mit Unbehagen beobachtete. Bedenken wurden im Vorfeld des Irak-Krieges von deutschen Politikern formuliert und geäußert. Aber manche wie Christian Hacke sind der Meinung, dass „diese Äußerungen keinen Erfolg hatten, um ein entschlossenes Amerika von seinem Kurs abzubringen [254]”.


254. Hacke, Christian, Deutschland, Europa und der Irakkonflikt, http://www.bpb.de/publikationen/8GQDRK.html (Zugriff am 25.09.2007).

II. Der "deutsche Weg" des kategorischen Nein

War es in der Vergangenheit zu Unstimmigkeiten mit den Amerikanern gekommen, so hatte Deutschland stets subtil gehandelt und in der Regel auch erfolgreich zwischen den USA und den verschiedenen europäischen Hauptstädten vermitteln können. [...] Mit der Propagierung des "deutschen Weges" zur amerikanischen Irakpolitik rückte die Regierung Schröder/Fischer von dieser Vorgehensweise ab. Die Gründe für das ebenso frühzeitig wie kategorisch erklärte deutsche "Nein" zum Irakkrieg liegen nicht nur in der gegensätzlichen Bewertung des Irak, sondern tiefer: Die Differenzen kündigten sich schon in den neunziger Jahren an, doch erst die weltanschaulich-politische Machtverschiebung in Deutschland nach "links" und die unter Bush nach "rechts" ließen diplomatische Kompromisse, wie sie noch zwischen Clinton und Kohl wie auch Schröder möglich waren, nicht mehr zu. Amerikas Außenpolitik wurde mit dem Amtsantritt von Präsident Bush zunehmend militarisiert, unilateral und hegemonial ausgerichtet, während die Deutschen und Europäer mehr die zivile, multilaterale und völkerrechtliche Dimension von Außenpolitik bevorzugen.

So überrascht es nicht, dass Europa und vor allem Deutschland die diplomatischen Aktivitäten der USA im Vorfeld des Irakkrieges mit Unbehagen beobachteten. [...] Berlin besitzt keine "weichen" und schon gar keine "harten" Machtressourcen, um ein entschlossenes Amerika von seinem Kurs abzubringen.

Anmerkungen

Als Zitat gekennzeichnete und ungekennzeichnete wörtliche Übernahmen wechseln sich ab. Ausnahmsweise wird hier der Autor der Vorlage im Fließtext genannt. Das zweite im Fragment dargestellte "Zitat" erfindet Text, der bei Hacke (2003) gar nicht vorkommt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[2.] Ssh/Fragment 239 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-31 14:42:48 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hacke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 33-34
Quelle: Hacke 2003
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Im September 2002 thematisierte der Bundeskanzler in seinem Wahlkampf den "deutschen Weg" über den Irakkrieg [255]. Seine Erklärung, dass Deutschland sich ob mit oder ohne UN-[Mandat auf keinen Fall an einem Krieg gegen den Irak beteiligen werde [238], nahm Deutschland alle außen- und sicherheitspolitischen Handlungsoptionen.]

238. US and Europe split over Iraq, BBC News: http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/2239377.stm, 05.09.2002 (Zugriff am 14.10.2007).

255. Du mußt das hochziehen, Von der "uneingeschränkten Solidarität" zur transatlantischen Eiszeit - eine Chronik der deutsch-amerikanischen Zerrüttung, Der Spiegel, 24.03.2003.

Doch im September 2002 kam es zum Eklat, als der Bundeskanzler wahlkampfbedingt den Irakkrieg thematisierte und den "deutschen Weg" propagierte.2 Mit Schröders Erklärung, Deutschland werde sich - ob mit oder ohne UNO-Mandat - auf keinen Fall an einem Krieg gegen den Irak beteiligen, nahm er Deutschland alle außen- und sicherheitspolitischen Handlungsoptionen; von nun an war klar, dass die USA und Teile der EU nicht mehr mit Deutschland in der Irakdiplomatie rechnen konnten.

2. Vgl. "Du musst das hochziehen". In den anderthalb Jahren vor dem Krieg hat sich das deutsch-amerikanische Verhältnis radikal verändert. Eine Chronik, in: Der Spiegel, (2003) 13.

Anmerkungen

Ungekennzeichnete Übernahme von Wortlaut und Literaturverweis. Schließt im Original unmittelbar an die in Ssh/Fragment_239_01 wiedergegebene Passage an. Wird auf der nächsten Seite fortgesetzt, dort werden dann auch Autor und Quelle genannt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02


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