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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1-34
Quelle: Wikipedia Terrorismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Strategie und Vorgehen der Terroristen

Terrorismus ist eine Gewaltstrategie oft nicht-staatlicher Akteure, die damit politische Ziele durchsetzen wollen. Im [sic] Bezug auf das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis kann Terrorismus nach der Meinung der Experten von George C. Marshall Center [sic] gleichzeitig eine sehr effektive Form der Kriegsführung sein [305]. Ohne großen Aufwand bzw. Ausrüstung kann sehr großer Schaden angerichtet werden.

Die Strategie des Terrorismus setzt vor allem auf psychologische Effekte. Die betroffene Zielgruppe soll schockiert und eingeschüchtert werden und der Krieg somit in das vermeintlich sichere Heimatland des Feindes getragen wird.

Die Gewalt richtet sich häufig gegen Ziele mit hohem Symbolgehalt, z.B. religiöse Orte und Regierungsgebäude, um den Gegner zu demütigen und zu provozieren. Es werden aber auch so genannte weiche Ziele, also Plätze des öffentlichen Lebens, die nur schwer geschützt werden können, z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants, angegriffen. Ferner kommt es zu Geiselnahmen und Entführungen, u.a. auch offizieller Vertreter des "Gegners". Typischerweise sind die Opfer von Terrorakten am Konflikt vollkommen Unbeteiligte wie Frauen und Kinder, Bürger von am Konflikt nicht beteiligten Staaten.

Die Wirkung terroristischer Aktivitäten kann, wie schon im 3. Kapitel beschrieben durch die Berichterstattung in den Medien verstärkt werden [146]. Einige Terroristen verwenden diesen Effekt bewusst, etwa durch die Verbreitung von Hinrichtungs-Videos von Entführungsopfern [306].

Ein weiteres Ziel terroristischer Aktivitäten ist die Mobilisierung von Sympathisanten bzw. die Radikalisierung politisch nahe stehender Bewegungen. Hierbei sehen sich Terroristen als Befreier der "Unterdrückten"[146].

Die Mobilisierung der Unterstützer wird oft vor allem durch die Gegenreaktionen des "Gegners" auf Anschläge erreicht. Lässt dieser sich zu unverhältnismäßigen, brutal wirkenden Maßnahmen u. a. z.B. der Einschränkung der Grundfreiheiten durch Ausgangssperren usw. provozieren, so soll ihn dies "entlegitimieren". Der Libanon-Krieg im Sommer 2006 und die Art und Weise der Reaktion der israelischen Regierung gegen Hisbollah und Libanon ist das beste Beispiel für diese Strategie. Auf diese Weise könnten die Hisbollah-Kämpfer in die Rolle des Angegriffenen, des Verteidigers also und nicht des Verursachers wechseln [307].

Ein bedeutendes Merkmal terroristischer Gruppen ist, wie Kai Hirschmann beschreibt, dass sie meistens als Terrorzellen taktisch völlig unabhängig voneinander operieren. Jede Terrorzelle entscheidet autonom, wann und wo sie die Initiative ergreift. Das führt dazu, dass Terroristen nicht als klar erkenn- und abgrenzbare Kampfeinheiten angreifbar sind [308].


146. Bourrinet, Jacques, The Economic Analysis of Terrorism, in Rosalyn Higgins and Maurice Flory (eds.), Terrorism and International Law, London: Routledge, 1997, pp. 3-12.

305. Lesematerial zum Thema Sicherheit, George C. Marshall Center, Europäisches Institut für sicherheitspolitische Studien, Forum für Sicherheits- und Verteidigungspolitik (PASS), http://www.marshallcenter.org/ site-graphic/lang-de/page-mc-index-1/ xdocs/opa/policydocs/ static/xdocs/library/static/ reader-de.pdf (Zugriff am 22.09.2007).

306. Man kann solche Situation im heutigen Irak beobachten.

307. Israel nimmt Hisbollah-Kämpfer gefangen, Focus Online http://www.focus.de/politik/ausland /nahost/libanon_nid_32402.html, 24.07.06 (Zugriff am 22.09.2007).

308. Hirschmann, Kai, Terrorismus in neuen Dimensionen, Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/ publikationen/BEPMBD.html (Zugriff am 22.09.2007).

Charakteristika des Terrorismus: Strategie und Vorgehen

Terrorismus ist eine Gewaltstrategie meist nicht-staatlicher Akteure, die damit politische Ziele durchsetzen wollen. In Bezug auf das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis kann Terrorismus gleichzeitig eine sehr „effektive“ Form der Kriegsführung sein. Ohne großen Aufwand bzw. Ausrüstung kann sehr großer Schaden angerichtet werden.

Die Strategie des Terrorismus setzt vor allem auf psychologische Effekte. Die betroffene Zielgruppe soll schockiert und eingeschüchtert, der Krieg somit in das vermeintlich sichere „Hinterland“ des Feindes getragen werden. Durch die Verbreitung von Unsicherheit und Chaos soll die Ideologie der Terroristen durchgesetzt werden.

In der Tat teilen sämtliche terroristische Verbände gewisse Grundzüge, zum Beispiel eine relativ schwache Position gegenüber dem angegriffenen Machtapparat.[1] Die Gewalt richtet sich häufig gegen Ziele mit hohem Symbolgehalt (z. B. religiöse Orte, Regierungsgebäude), um den Gegner zu demütigen und zu provozieren, vermehrt aber auch gegen so genannte weiche Ziele, also Plätze des öffentlichen Lebens, die nur schwer geschützt werden können (z. B. öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants). Ferner kommt es zu Geiselnahmen und Entführungen, u. a. auch offizieller Vertreter des „Gegners“. Typischerweise sind die Opfer von Terrorakten am Konflikt vollkommen Unbeteiligte (Frauen und Kinder, Bürger von am Konflikt nicht beteiligten Staaten).

Die Wirkung terroristischer Aktivitäten kann durch die Berichterstattung in den Massenmedien verstärkt werden; einige Terroristen verwenden diesen Effekt bewusst, etwa durch die Verbreitung von Hinrichtungs-Videos von Entführungsopfern.

Ein weiteres Ziel terroristischer Aktivitäten ist die Mobilisierung von Sympathisanten bzw. die Radikalisierung politisch nahe stehender Bewegungen. Hierbei sehen sich Terroristen als Befreier der „Unterdrückten“.

Die Mobilisierung von Unterstützern wird oft vor allem durch die Gegenreaktionen des „Gegners“ auf Anschläge erreicht. Lässt dieser sich zu unverhältnismäßigen, brutal wirkenden Maßnahmen provozieren, so soll ihn dies „entlegitimieren“ (z. B. Einschränkung der Grundfreiheiten durch Ausgangssperren). Auf diese Weise können Terroristen in die Rolle des Angegriffenen wechseln.

[...]

Ein bedeutendes Merkmal terroristischer Gruppen ist, dass sie meistens als Terrorzellen taktisch völlig unabhängig voneinander operieren. Jede Terrorzelle entscheidet autonom, wann und wo sie die Initiative ergreift. Das führt dazu, dass Terroristen nicht als klar erkenn- und abgrenzbare Kampfeinheiten angreifbar sind (s. Terrorismusbekämpfung).

Terroristische Gruppen entfalten häufig zugleich kriminelle Aktivitäten, die nicht primär politisch motiviert sind, sondern etwa der Beschaffung von Finanzmitteln dienen. Daher weisen sie (wie z. B. die ETA oder die PKK) oft zwangsläufig eine Verbindung zur organisierten Kriminalität auf.


1 Definition nach Peter Waldmann: Terrorismus und Bürgerkrieg. Der Staat in Bedrängnis. Gerling Akademie Verl., München 2003, ISBN 3-932425-57-X.

Anmerkungen

Ganzseitige Übernahme aus der Wikipedia ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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