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Ssh/Fragment 190 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 1-20
Quelle: Schmidt und Schuhler 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Entweder unterstützen sie säkular-demokratische Bewegungen, die im Gegensatz zum Feudalregime von großen Teilen der Bevölkerung getragen würden, weil sie einen größeren] Teil der nationalen Bodenschätze zum Wohl des eigenen Volkes einsetzen würden. Selbst wenn es so wäre, ist offenkundig, dass die USA diese Richtung nicht wählen wollen. Sie wollen keine politische Macht dulden, die als nationaler Souverän in der Ölfrage auftritt [568]. Während die EU auf diesen Wandlungsprozess setzt, bleiben die USA bei ihrer Ablehnung. Für den amtierenden US-Präsidenten George W. Bush und seine Administration kommt es nicht in Frage, die in Bedrängnis geratenen Saudis, und mit ihnen alle Feudalregimes am Persischen Golf, zugunsten ihrer fundamentalistischen Opposition fallen zu lassen. Denn diese Opposition besteht ja gerade auf der Nutzung der Bodenschätze zum eigenen Gebrauch. Der Fundamentalismus ist dort nicht nur eine religiöse, sondern vor allem eine politische Qualität. Für einen Muslimen wie einen Christen, ist die Welt nicht nach Nationen eingeteilt, die jeweils verschiedene Religionen haben können, sondern nach Religionen, die in Nationen unterteilt sind. Wenn der fundamentalistisch orientierte Muslim von Ungläubigen spricht, dann meint er den politischen Gegner, dem er sich mit aller Kraft widersetzen will [595].

Die USA erkannten dies auch sehr offensichtlich, und erwählten den fundamentalistischen Islam zu ihrem Feind, zur Mutter des Terrors. Die Propagandisten aus Regierung und Medien werden nicht müde einzuhämmern, dass man zwischen diesem bösen und andererseits dem guten Islam unterscheiden müsse [596]. Der gute Islam wird dargestellt von den Regimes, die den USA im Namen Allahs zur Seite stehen, die Könige und Emire und Scheichs aus der Persischen Golf-Region [596].


568. Friedman, Thomas L., Not-So-Strange Bedfellow, The New York Times, 31.01.2007.

595. De Winter, Leon, Dann ergeben wir uns doch einfach!, Die Welt:
http://www.welt.de/print-welt/article302634/Dann_ergeben_wir_uns_doch_einfach.html, 27. März 2004 (Zugriff am 12.11.2007).

596. Saudi Arabien und der US-Krieg gegen den Terrorismus, Dem US-Verbündeten entschwindet das Fundament, Das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Saudi Arabien/isw.html, Januar 2002 (Zugriff am 12.11.2007).

Entweder sie unterstützen säkular-demokratische Bewegungen, die im Gegensatz zu den Feudalregimes von großen Teilen der Bevölkerung getragen würden, weil sie einen größeren Teil der nationalen Bodenschätze zum Wohl des eigenen Volkes einsetzen würden. [...] Selbst wenn es so wäre, so ist offenkundig, dass die USA diese Richtung nicht wählen wollen. Sie wollen keine politische Macht dulden, die als nationaler Souverän in der Ölfrage auftritt. [...] Während die EU auf diesen Wandlungsprozess setzt, bleiben die USA bei ihrer Schroffen [sic] Ablehnung. [...] Aus diesem Grund auch kommt es für die USA nicht in Frage, die in Bedrängnis geratenen Saudis - und mit ihnen alle Feudalregimes am Golf - zugunsten ihrer fundamentalistischen Opposition fallen zu lassen. Denn diese Opposition besteht ja gerade auf der Nutzung der Bodenschätze zum eigenen Gebrauch. Der " Fundamentalismus" ist nicht nur eine religiöse, sondern vor allem eine politische Qualität. Für einen Moslem ist die Welt nicht nach Nationen eingeteilt, die je verschiedene Religionen haben können, sondern nach Religionen, die in Nationen unterteilt sind. Wenn der "fundamentalistische" Moslem von "Un-gläubigen" spricht, dann meint er den politischen Gegner, dem er sich mit aller Kraft widersetzen will. (New Yorker, a.a.O.)

Die USA haben dies auch sehr klar erkannt, und eben den "fundamentalistischen" Islam zu ihrem Feind, zur Mutter des Terrors erkoren. Die Propagandisten aus Regierung und Medien werden nicht müde einzuhämmern, dass man zwischen diesem bösen und andererseits dem guten Islam unterscheiden müsse. Der gute Islam wird dargestellt von den Regimes, die den USA im Namen Allahs zur Seite stehen, die Könige und Emire und Scheichs der Golf-Region.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet. Die Autoren der Quelle bleiben selbst im "Literaturverzeichnis" ungenannt.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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