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Ssh/Fragment 215 02

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 215, Zeilen: 2-16
Quelle: Hacke 2003
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Der Angriffskrieg auf den Irak im März/April 2003 durch die USA und ihre "Koalition der Willigen" [232] markiert nach dem 11. September 2001 einen weiteren Einschnitt in der Weltpolitik mit vielen Folgen und auch Folgen für die transatlantischen Beziehungen. Europa stand noch im Zuge des Terrorangriffs vom 11. September geschlossen auf der Seite der USA. So wurde die Haltung gegenüber der amerikanischen Irakpolitik zum Spaltpilz Europas. Der amerikanische Krieg gegen den Terror, die Bedrohung durch Schurkenstaaten und die Gefahr der Massenvernichtungswaffen wurden so begründet, dass die amerikanische Haltung ein weltweites Misstrauen um sich griff.

Die neue präventive Militärstrategie und der starke Unilateralismus der USA wirkten auf die Welt befremdlich. Die USA, unterstützt von England, erzwangen die Wiedereinsetzung der UN-Waffeninspekteure, was von allen Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates durch die Resolution 1441 unterzeichnet wurde [86]. Dann griffen sie den Irak ohne Mandat der UN an. In diesem Zusammenhang werden die Diplomatie der deutsch-französischen Achse und die Position der mittel- und osteuropäischen Staaten während der diplomatischen US-Aktivitäten analysiert.


86. Resolution S/RES/1441(2002), The situation between Iraq and Kuwait, http://ods-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/N02/682/26/PDF/N0268226.pdf?OpenElement, 08.11.2002 (Zugriff am 05.10.2007).

232. Rühl, Lothar, Deutschland verliert an Bedeutung für die USA. Washington baut eine "Koalition der Willigen", Neue Zürcher Zeitung, 01.02.2003.

I. Rückblick: Der Irakkonflikt im Lichte des 11. September 2001

Der Angriffskrieg auf den Irak im März/April 2003 durch die USA und ihre "Koalition der Willigen"1 markiert nach dem 11. September 2001 einen weiteren Einschnitt in der Weltpolitik mit Folgen für die transatlantischen Beziehungen. Stand Europa noch im Zuge des Terrorangriffs vom 11. September geschlossen auf der Seite der USA, so wurde die Haltung gegenüber der Irakpolitik der Regierung von George W. Bush zum Spaltpilz für Europa, weil Washington Antiterrorbekämpfung, Bedrohung durch Schurkenstaaten und die Gefahr der Massenvernichtungswaffen argumentativ so variierte, dass weltweites Misstrauen um sich griff. Die neue präventive Militärstrategie, das manichäische Weltbild und der schroffe Unilateralismus wirkten ebenso befremdlich. Die USA - unterstützt von Großbritannien - erzwangen die Wiedereinsetzung der UNO-Waffeninspekteure, was von allen Staaten des UN-Sicherheitsrates durch die Resolution 1441 unterzeichnet wurde.

[...]

III. Die Position der mittel- und osteuropäischen Staaten


1. Vgl. Lothar Rühl, Deutschland verliert an Bedeutung für die USA. Washington baut eine "Koalition der Willigen", in: Neue Zürcher Zeitung vom 1./2. 2. 2003.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, welche inkl. Literaturverweis erfolgt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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