Fandom

VroniPlag Wiki

Ssh/Fragmente/Verwaist n

< Ssh

31.357Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Ein unfertiges Fragment

[1.] Ssh/Fragment 181 02 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2013, 10:51 (Kybot)
Erstellt: 29. August 2013, 14:46 Graf Isolan
Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Ssh, Steinberg 2004, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 2-
Quelle: Steinberg 2004
Seite(n): 94, Zeilen: 6-22
Der israelisch-palästinische Konflikt ist in Saudi Arabien vor allem in den 90ern Jahren zu einem wichtigen Thema der innenpolitischen Auseinandersetzung geworden. Die Islamisten orientieren sich an der anti-nichtwahhabitischen bzw. anti-jüdischen Grundhaltung der Wahhabiya. In ihren Kreisen wird die in der Region verbreitete und mehr oder weniger subtile Unterscheidung zwischen Juden und "Zionisten" nur selten gemacht [562]. Deshalb wurde der seit 1993 einsetzende Friedensprozess hier auch besonders heftig kritisiert. Die meisten Saudis betrachten Israel darüber hinaus als ein Relikt des Kolonialismus, meist mit dem Hinweis, dass es sich bei ihm um einen westlichen oder amerikanischen Brückenkopf im Nahen Osten handele. Die Debatte intensivierte sich nach 1991 in dem Maße, in dem der Friedensprozess in die Sackgasse geriet. Er wird als Friedensdiktat aufgefasst, das der Stärkung der israelischen Position dient. Die meisten Saudis sind der Auffassung, dass die USA eine wirklich gerechte Regelung verhindern und deshalb zumindest mitverantwortlich für die Misere der Palästinenser seien [563]. Es ist in Saudi Arabien eine verbreitete Meinung, Selbstmordattentate der Palästinenser seien als defensive Aktionen durchaus gerechtfertigt. Vor diesem Hintergrund ist auch die Friedensinitiative des Kronprinzen, inzwischen des Königs Abdullah, vom Februar 2002 zu sehen. Der Plan sah die Übergabe fast der gesamten israelisch besetzen Gebiete an die Palästinenser und die Anerkennung des Palästinenserstaates mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem vor. Im Gegenzug bot Abdallah erstmals weit reichende Konzessionen an, darunter das Ende des arabisch-israelischen Konfliktes, einen Friedensvertrag, sowie die Anerkennung Israels und die Aufnahme normaler Beziehungen zwischen den arabischen Staaten und Israel [564].

562. Glosemeyer, Iris, Saudi Arabien: Wandel ohne Wechsel?, in: Perthes, Volker (Hrsg.): Elitenwandel in der arabischen Welt und Iran, Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik 2002, S.172-188 (S.174).

563. Saudi tells Bush U.S. must temper backing of Israel, New York Times, 26.04.2002.

Der israelisch-palästinische Konflikt ist in Saudi Arabien vor allem in den 1990er Jahren zu einem wichtigen innenpolitischen Thema geworden. Die Islamisten orientieren sich dabei auch an der antijüdischen Grundhaltung der Wahhabiya. Deshalb waren viele Saudis grundsätzlich gegen den 1993 einsetzenden israelisch-palästinensischen Friedensprozess.

Über das islamistische Spektrum wird Israel zumeist als ein Relikt des Kolonialismus betrachtet, häufig mit dem Hinweis, dass es sich um einen westlichen Brückenkopf im Vorderen Orient handele. Die saudische Debatte gewann nach 1991 in dem Maße an Intensität, in dem der Friedensprozess in die Sackgasse geriet. Dieser wird als Friedensdiktat aufgefasst, das der Stärkung der israelischen Position dient und dem sich die Palästinenser nicht mehr fügen wollen. Im Königreich überwiegt die Auffassung, dass die amerikanische Regierung durch die Verhinderung einer wirklich gerechten Regelung zumindest mitverantwortlich für die Misere der Palästinenser sei. [...] Es ist in Saudi-Arabien heute verbreitete Meinung, Selbstmordattentate der Palästinenser seien durchaus gerechtfertigt, da sie sich lediglich gegen die israelische Aggression verteidigen.

[Seite 197]

Folgerichtig verkündete Kronprinz Abdallah im Februar 2002 in einem Interview mit der New York Times eine Friedensinitiative. Er bot Israel die Normalisierung der Beziehungen zu den arabischen Nachbarstaaten gegen eine Rückgabe aller

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki