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Ssk/031

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Mentalisierungsfähigkeit der Mutter und kindliche Bindung

von Sarah Koch

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ssk/Fragment 031 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-02-27 21:37:31 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssk, Verschleierung, Zellmer 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 9-14
Quelle: Zellmer 2007
Seite(n): 44, Zeilen: 25-30
Dies alles sind Ereignisse, die gravierend auf den Alltag der Mutter-Kind-Interaktion eingreifen und den Betroffenen eine Umorientierung oder Anpassung in ihrem Handeln und Denken abverlangen (Filipp, 1995). Hauptsächlich werden kritische Lebensereignisse als Risikofaktoren gesehen, doch bei gelungenem Coping können sie auch die Möglichkeit für eine positive Entwicklung und einer Stärkung und Erweiterung der Selbstentwicklung bergen (Oerter & Montada, 2002). Dies sind Ereignisse, die gravierend in alltägliche Handlungsvollzüge eingreifen und der betroffenen Person eine Umorientierung oder Anpassung in ihrem Handeln und Denken, in ihren Verpflichtungen und Überzeugungen abverlangen (Filipp, 1981). Kritische Lebensereignisse können zwar auch als Herausforderungen wahrgenommen werden und die Möglichkeit für eine positive Entwicklung mit sich bringen, sie wirken jedoch meist als Risikofaktor (Montada, 2002).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[2.] Ssk/Fragment 031 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-23 22:02:23 Schumann
Fragment, Gesichtet, Kißgen 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssk, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 20-30
Quelle: Kißgen 2000
Seite(n): 54; 55, Zeilen: 54: 20-27; 55: 2-7, 13-20
Sogar im Alltagsdenken wird davon ausgegangen, dass eine zufriedenstellende oder gar bereichernd erlebte Ehe oder Paarbeziehung positiven Einfluss auf das gesamte Familienklima nimmt und somit die Mutter-Kind-Beziehung fördert. Es liegen zahlreiche Forschungsstudien vor, die genau diesen positiven Zusammenhang zwischen dem psychischen Wohlbefinden der Eltern und der Bindungssicherheit des Kindes nachwiesen (die neueste: Belsky & Pasco Fearon, 2008).

Sowohl Quer- als auch Längsschnittstudien belegen die Zusammenhänge zwischen der Qualität der Paarbeziehung und der Bindungssicherheit des Kindes. Isabella (in Weinfield, Sroufe, Egeland & Carlson, 2008) konnte keine direkten signifikanten Zusammenhänge zwischen der Paarbeziehungsqualität und der sicheren/unsicheren Bindungsqualität des Kindes aufzeigen. Dennoch stellte sich ein indirekter Weg der Einflussnahme heraus: Die erhöhte Zufriedenheit [mit der Rolle als Mutter und die mütterliche Feinfühligkeit, die wiederum deutlich mit der sicheren Bindung des Kindes zusammenhing, korrelierten positiv.]

[Seite 54]

Auch ohne Heranziehung wissenschaftlicher Daten kann davon ausgegangen werden, daß eine von den Partnern als zufriedenstellend oder gar bereichernd erlebte Ehe- oder Paarbeziehung positiven Einfluß auf das gesamte Familienklima nimmt. So wundert es nicht, daß zahlreiche Forschungsergebnisse vorliegen, die einen positiven Zusammenhang zwischen Paarbeziehungen, die pränatal als unterstützend erlebt wurden, und den Elternstilen (postnatal) herstellen, über die sich die Bindungssicherheit des Kindes voraussagen läßt (z.B. Belsky, 1984; Cox, Owen, Lewis & Henderson, 1989).

[Seite 55]

Solche Studien liegen sowohl im Querschnittdesign (Crnic, Greenberg & Slough, 1986; Durrett, Otaki & Richards, 1984; Goldberg & Easterbrooks, 1984; Howes & Markman, 1989; Jacobson & Frye, 1991), als auch unter längsschnittlicher Planung (Belsky & Isabella, 1988; Lewis, Owen & Cox, 1988; Owen & Cox, 1997; Spieker, 1988; Teti, Gelfand, Messinger & Isabella, 1996) vor.

[...] Isabella fand in einem pfadanalytischen Design keinen direkten Zusammenhang zwischen der pränatal erhobenen Ehequalität und der Bindungssicherheit des Kindes an die Mutter mit einem Jahr. Es stellte sich aber ein indirekter Weg der Einflußnahme heraus: Über eine größere pränatale Zufriedenheit mit der Ehequalität konnte eine erhöhte Zufriedenheit mit der Rolle als Mutter im vierten Monat des Kindes vorhergesagt werden. Diese korrelierte positiv mit der im neunten Monat des Kindes klassifizierten mütterlichen Feinfühligkeit, die ihrerseits deutlich mit einer sicheren Bindung des Kindes zusammenhing.

Anmerkungen

Die Quelle der umformulierten Ausführungen wird nicht genannt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20150123220311


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