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Ssk/078

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Mentalisierungsfähigkeit der Mutter und kindliche Bindung

von Sarah Koch

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[1.] Ssk/Fragment 078 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-02-16 18:49:49 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssk, Verschleierung, Zellmer 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 1-13
Quelle: Zellmer 2007
Seite(n): 72; 73, Zeilen: 72: 9-11; 73: 1, 3-15
Das unsicher-vermeidend gebunden klassifizierte Kind (A) vermeidet die Weiterführung des Bindungsthemas. Gefühle oder Bedürfnisse der Kinderpuppe werden umgangen oder verleugnet. Auf der symbolischen Spielebene wird das Bindungsverhalten nicht ausgelöst.

Das unsicher-ambivalent gebunden klassifizierte Kind (C) spielt in ganz unterschiedlicher Weise. Entweder kommt es zu einer Dramatisierung der Bindungsgeschichte, oder aber bindungsbezogene, negative Gefühle werden auf andere Stellen oder Personen verschoben. Dabei wird immer das Bindungsthema nicht gelöst.

Das bindungsdesorganisiert klassifizierte Kind (D) spielt meist völlig zusammenhangslos, mit extrem negativen, plötzlich auftretenden Situationen, oder auch aggressivem Verhaltensweisen zwischen den Familienmitgliedern. Oft spielt der Tod eine tragende Rolle, und die Geschichten enden im Chaos. Eine Rollenumkehr ist zu beobachten, wenn die Kinderpuppe eher den fürsorglichen Part übernimmt, die Elternpuppen hingegen als inkompetent dargestellt werden (siehe Gloger-Tippelt & König, 2009).

[Seite 72]

Bei der unsicher-vermeidenden Bindungsrepräsentation (A) wird auf der symbolischen Spielebene kein Bindungsverhalten ausgelöst. Die Weiterführung des Bindungsthemas wird vermieden, Bedürfnisse und Gefühle der Identifikationsfigur wer-

[Seite 73]

den umgangen und verleugnet. [...]

Die unsicher-ambivalente Bindungsrepräsentation (C) kann sich entweder in einer Dramatisierung der Bindungsgeschichte und einer Maximierung der bindungsbezogenen Gefühle äußern oder aber in einer eher passiven Form, bei dem die bindungsbezogenen, negativen Gefühle auf andere Stellen oder Personen verschoben werden. In beiden Fällen wird das Bindungsthema nicht gelöst und das Bindungssystem des Kindes nicht beruhigt.

Die Bindungsdesorganisation (D) äußert sich im Darstellen und Spielen meist zusammenhangsloser, in gedanklichen Brüchen und abrupt auftretender extrem negativer Ereignisse wie aggressiven Verhaltensweisen zwischen den Familienmitgliedern, schweren Verletzungen, Gefahren, Chaos, Tod etc., die nicht gelöst oder wieder behoben werden. In vielen Fällen werden die erwachsenen Puppenfiguren nicht als kompetent dargestellt, sondern die Identifikationsfigur verhält sich den Elternfiguren gegenüber kontrollierend-strafend oder -fürsorglich. [...]

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Zwar verweist die Verf. am Ende der Kategorienbeschreibungen auf Gloger-Tippelt & König (2009), aber sie übernimmt ihre Ausführungen sinngemäß fast vollständig aus Zellmer (2007).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20150216185603


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