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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
dreist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 7-18
Quelle: Jokschies 2005
Seite(n): 28, Zeilen: 12-34
Das Interview ist bewusst darauf ausgelegt, dass der Befragte mehrere Möglichkeiten hat, sich in Widersprüche zu verwickeln. Ziel ist es dabei, „das Unbewusste zu überraschen“ (George zitiert in Buchheim & Strauß, 2002). Die Kriterien zur Codierung sind die Art und Weise der Beschreibungen von Kindheitserfahrungen, die Einschätzung und die Reflexion dieser Erfahrungen auf das gegenwärtige Bewusstsein über Bindungen (der sogenannte State of mind with respect to attachment; van IJzendoorn, 1995). Es wird zwischen drei Hauptklassifikationen und einer zusätzlichen Kategorie, die in Verbindung mit Trauma und Verlust steht, unterschieden.

Eine Mutter, die als sicher-autonom klassifiziert wird, hat eine offene, beständige und kohärente Einschätzung über ihre bindungsbezogenen Erfahrungen. Sie zeigt ein Gefühl von Ausgewogenheit. 50-60 % aller nichtklinischen Befragten gehören dieser Gruppe an (Steele & Steele, 1994).

Das Interviewformat bietet mehrere Gelegenheiten für die Befragten, sich in Widersprüche zu verwickeln und zielt darauf, „das Unbewusste auszutricksen“ (George et al, 1985; Main, 1995). Ein entscheidender Punkt ist, dass die Kodierung nicht aufgrund der Beschreibung der Inhalte von Kindheitserfahrungen der Befragten erfolgt, sondern aufgrund der Art und Weise, in der diese Kindheitserfahrungen und ihr Einfluss auf den gegenwärtigen Zustand eingeschätzt und reflektiert werden (Ijzendoorn, 1995).

Es existieren mittlerweile neben der ursprünglichen Auswertungsmethode von Main & Goldwyn (1985) andere Auswertungsmethoden, wie etwa die Regensburger Auswertungsmethode (Fremmer-Bombik et al., 1992) und die Q-Sort Methode (Kobak, Cole, Ferenz-Gillies, Fleming & Gamble, 1993). Ich werde mich in den folgenden Ausführungen auf das klassische Auswertungssystem von Main & Goldwyn (1985/1994) beziehen. Das Kodiersystem besteht aus drei Hauptklassifikationen und einer zusätzlichen Kategorie, die in Verbindung mit Verlust und Trauma steht.

Befragte, die der autonom-sicheren (Gruppe F) zugeordnet werden, zeigen sich kohärent und beständig in ihrer Einschätzung bindungsbezogener Erfahrungen. Ihre Aussagen sind klar, relevant und strukturiert. Entscheidend ist, dass sowohl Individuen, die ihre Eltern als ‚sichere Basis‘ erlebten, als auch solche mit negativen und traumatischen Erfahrungen als autonom klassifiziert werden können, wenn sie sich reflexiv und kohärent in ihrer Argumentationsführung zeigen. 50 bis 60% nichtklinischer Stichproben gehören dieser Gruppe an (George et al., 1985; Steele & Steele, 1994).

Anmerkungen

Der übernommene Inhalt wird gekürzt und stärker umformuliert - ein Hinweis auf die Quelle unterbleibt.

Bei der Zitataussage "das Unbewusste zu überraschen" orientiert sich Ssk an einer anderen Quelle als Jokschies ("das Unbewusste auszutricksen").

Sichter
Schumann

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