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Ssk/Fragment 032 18

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 18-24, 26-29
Quelle: Kißgen 2000
Seite(n): 49; 50, Zeilen: 49: 22-25, 27; 50: 1-5, 8-12
Neben Verbalreports über Elterninterviews oder Fragebögen bieten sich Verhaltensbeobachtungen oder auch physiologische Messungen der Stresshormone, des Blutdrucks, der Pupillenerweiterung oder der Hautleitfähigkeit an. Die Temperamentforschung geht nicht, wie die Bindungsforschung, von sozialen Prozessen aus, die als Einflussfaktoren gelten. Vielmehr geht man hier von genetisch gegebenen individuellen Unterschieden aus. Durch diese Faktoren soll das kindliche Temperament relativ stabil und nur wenig von sozialen Prozessen abhängig sein. [Des Weiteren kann man die unterschiedlichen Bindungsmuster als genetisch abhängige Temperamentsunterschiede begründen (Pauli-Pott & Bade, 2002).] Die gegenteilige Meinung dazu findet sich bei Bindungsforschern, die dem Temperamentsfaktor nur einen sehr geringen bis rudimentären Anteil an der Entwicklung der Bindungsqualitäten zusprechen. Sowohl die heutigen Temperaments- als auch Bindungsforscher sprechen mittlerweile von einer Kooperation beider Forschungsge-[biete.] [Seite 49]

Neben Verbalreports über Elterninterviews oder -fragebögen bieten sich Verhaltensbeobachtungen oder auch physiologische Messungen (z.B. EEG, Blutdruck, Pupillenerweiterung, Hautleitfähigkeit, Messung von Streßhormonen) an.

[Temperaments- und Bindungsforschung verkörpern zwei unterschiedliche Forschungsperspektiven.] Während Bindungstheoretiker und -forscher die Entwicklung

[Seite 50]

emotionaler Regulation untrennbar mit sozialen Prozessen verbunden sehen, geht man in der Temperamentsforschung von genetisch gegebenen individuellen Unterschieden aus. Diese besitzen eine gewisse Stabilität, werden von sozialen Prozessen nur wenig beeinflußt, üben ihrerseits aber einen deutlichen Einfluß auf die soziale Umwelt bzw. die Entwicklung aus. [Kagan (1982) sah die einzelnen Bindungsmuster als genetisch begründete Temperamentsunterschiede an und vermutete, daß die unsicher-vermeidend gebundenen Kinder die selbständigeren seien, da sie in ihrer Entwicklung weiter fortgeschritten imponierten.] Sroufe (1985) bezieht als Vertreter der Bindungsforschung die andere Extremposition, indem er Temperamentsfaktoren nur rudimentären Anteil an der Entwicklung sicherer oder unsichere Bindung zuerkennt. Heute plädieren Temperaments- (Zentner, 1998) wie Bindungsforscher (Spangler, 1995; Vaughn & Bost, 1999) für die Kooperation beider Forschungsrichtungen.

Anmerkungen

Ohne Quellennachweis.

Die Verf. ergänzt lediglich einen eigenen Beleg; da dieser korrekt ist, wird der entspr. Satz nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

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