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7 gesichtete Fragmente: "Verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Ssk/Fragment 029 24 - Diskussion
Bearbeitet: 28. February 2015, 10:49 (Stratumlucidum)
Erstellt: 6. December 2012, 19:13 Dreist
Buchheim Kächele 2001, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ssk

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
dreist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 24-25
Quelle: Buchheim Kächele 2001
Seite(n): 7, Zeilen: 22-25
Eine Mutter, die als unsicher-bindungsverstrickt klassifiziert wird, erzählt in ausufernder, meist nicht objektiver Weise über die erlebten Konflikte mit ihrer Bezugsperson. [Es ist spürbar, dass sie noch stark mit den Bindungserlebnissen aus ihrer Kindheit beschäftigt ist. 10−15 % aller nichtklinischen Befragten gehören dieser Gruppe an (Steele & Steele, 1994).] Erwachsene mit der Klassifikation preoccupied (bindungsverstrickt) erzählen in ausufernder, oft nicht objektiver, ärgerlicher Art und Weise über erlebte Konflikte mit ihren Bezugspersonen (Verletzung der Quantität).
Anmerkungen

Zwar gibt die Verf. keine bibliografische Daten zu Steele & Steele (1994) an, aber der Sachverhalt findet sich dort in zumindest ähnlicher Weise.

Sichter
(dreist), Stratumlucidum

[2.] Ssk/Fragment 029 25 - Diskussion
Bearbeitet: 15. February 2015, 21:31 (Stratumlucidum)
Erstellt: 6. December 2012, 19:27 Dreist
Fragment, Gesichtet, Jokschies 2005, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ssk

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
dreist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 25-27
Quelle: Jokschies 2005
Seite(n): 29, Zeilen: 7-9, 13-14
Es ist spürbar, dass sie noch stark mit den Bindungserlebnissen aus ihrer Kindheit beschäftigt ist. 10−15 % aller nichtklinischen Befragten gehören dieser Gruppe an (Steele & Steele, 1994). Probanden, die der unsicher-verwickelten Kategorie (Gruppe E) angehören, sind noch stark mit Bindungserlebnissen aus ihrer Kindheit beschäftigt und scheinen diese nicht hinter sich lassen zu können. [...] Ungefähr 10 bis 15% nichtklinischer Stichproben gehören dieser Gruppe E an.
Anmerkungen

Zwar wird der Wortlaut hier offenbar von Jokschies (2005) übernommen, doch gibt diese nicht die Quelle Steele & Steele, 1994 an, in der sich ein entsprechender Sachverhalt findet. Der Verf. scheint diese Quelle also vorzuliegen.

Mit Steele & Steele, 1994, die im Literaturverz. nicht aufgeführt werden, bezeichnet die Verf. offenbar deren Aufsatz Intergenerational patterns of attachment.

Sichter
Stratumlucidum

[3.] Ssk/Fragment 015 09 - Diskussion
Bearbeitet: 28. February 2015, 14:12 (Stratumlucidum)
Erstellt: 15. December 2012, 19:37 LSDSL2
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ssk, Stadelmann 2007

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
LSDSL2
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 9-12
Quelle: Stadelmann 2007
Seite(n): 13, Zeilen: 19-21
Das Kind bekommt Geschichtenanfänge vorgelesen, die ein leichtes Vergehen des Kindes (verschüttetes Saftglas) und mehrere bindungsrelevante Situationen wie Schmerz, Angst oder Trennung darstellen. Das Kind wird aufgefordert, die Geschichten nun zu Ende zu erzählen. Der jeweilige Geschichtenanfang wird von einem Untersucher bis zu einem „Höhepunkt“ erzählt und das Kind wird dann aufgefordert, die Geschichte zu Ende zu erzählen und zu spielen.
Anmerkungen
Sichter
(LSDSL2), Stratumlucidum

[4.] Ssk/Fragment 014 16 - Diskussion
Bearbeitet: 28. February 2015, 12:18 (Stratumlucidum)
Erstellt: 13. April 2013, 19:07 Dreist
Fragment, Gesichtet, Hopf/Nunner-Winkler 2007, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ssk

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Dreist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 16-19
Quelle: Hopf/Nunner-Winkler 2007
Seite(n): 70-71, Zeilen: 43
Durch fortgeschrittene sprachliche Fähigkeiten, die Leistung verschiedener Gedächtnissysteme und die Entwicklung von Erzählstrukturen kann nun die Bindungsqualität aufgrund der Bindungsrepräsentationen erhoben werden (Gloger-Tippelt & König, 2009). Auf Grund von fortgeschrittenen sprachlichen Fähigkeiten, der Leistungen verschiedener Gedächtnissysteme und der Entwicklung von Erzählstrukturen (so genannten Narrativen) gelingt es dem Kind zunehmend besser, die bisherigen Interaktionserfahrungen mit den Bindungspersonen zu speichern und in einem Arbeitsmodell des eigenen Selbst und der Bezugspersonen zu organisieren, wobei bereits sehr früh unterschiedlich flexible oder kohärente innere Arbeitsmodelle entstehen, die weiter unten erläutert werden. Die Bindungstheorie beschreibt den Aufbau und die Veränderung dieser engen Beziehung über den Lebenlauf, wie sich die Bindungsqualität im Verhalten, im symbolischen Spiel und in der Sprache äußert und wie die Beziehungserfahrungen im Gedächtnis gespeichert werden. (Bowlby 1972; Grossmann und Grossmann 2004).
Anmerkungen

Bei Gloger-Tippelt & König (2009) findet sich der Sachverhalt in dieser Form nicht.

Immerhin ist aber eine – wenn auch falsche – Quelle angegeben, sodass möglicherweise nur ein Versehen der Verf. vorliegt. Außerdem wird anscheinend nur der erste Teil der Aussage übernommen.

Sichter
(Dreist), Stratumlucidum

[5.] Ssk/Fragment 035 16 - Diskussion
Bearbeitet: 8. March 2015, 18:07 (Schumann)
Erstellt: 10. January 2015, 00:42 Stratumlucidum
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kißgen 2000, SMWFragment, Schutzlevel, Ssk

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 16-18
Quelle: Kißgen 2000
Seite(n): 56, Zeilen: 6-9, 12-15
[Die soziale Unterstützung außerhalb der Partnerschaft, also der Umfang und die Art und Weise von Kontakt und Unterstützung, die die Bindungsperson (hauptsächlich die Mutter) in Anspruch nehmen, kann ebenfalls auf der distalen Ebene auf den Interaktionsprozess mit dem Kind wirken.] Crockenberg stellte in einer Risikostichprobe genau diesen Zusammenhang fest. Andere Untersuchungen, wie die von Spieker & Booth hingegen [sic] konnten keine Signifikanzen feststellen (Polan & Hofer, 2008). [Den bisherigen Ausführungen zu distalen Faktoren und ihrem Bezug zu Mikrosystemen berücksichtigend ließe sich ergo folgern, daß soziale Unterstützung positiv mit Bindungssicherheit korreliert. Vier von zehn Studien [sic] die Belsky (1990) referiert, weisen tatsächlich eine solche Beziehung auf.] Beispielsweise legte Crockenberg (1981) in einer Risikostichprobe mit irritablen Kindern dar, daß geringe soziale Unterstützung bei hoch irritablen Kindern mit unsicherer Bindung zusammenhängt. [...]

Andere Untersuchungen, wie die von Spieker (1988) mit einer Hochrisikostichprobe oder die von Zeanah, Benoit, Barton, Regan, Hirshberg & Lipsett (1993) mit einer unauffälligen Stichprobe [sic] erheben keinerlei Zusammenhänge zwischen den genannten Merkmalen.

Anmerkungen

Anscheinend dient der Verf. auch hier Kißgen (2000) als Vorlage, den sie an keiner Stelle der vorliegenden Arbeit erwähnt.

Erklärungsbedürftig ist in diesem Zusammenhang, warum sie einen Autor Crockenberg und ein Autorenduo Spieker & Booth anführt, den Leser aber im Unklaren darüber lässt, um welche Untersuchungen es sich hierbei überhaupt handelt.

Weiterhin wird bei Polan & Hofer (2008) kein Aufsatz von Spieker & Booth erwähnt (und ebensowenig von Crockenberg). Nämliches gilt für das Literaturverz. der Verf.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[6.] Ssk/Fragment 024 15 - Diskussion
Bearbeitet: 6. March 2015, 18:41 (Schumann)
Erstellt: 11. January 2015, 12:52 Stratumlucidum
Dornes 2001, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ssk

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 15-18
Quelle: Dornes 2001
Seite(n): 74, Zeilen: 28-31
Ergänzend [zu der Feinfühligkeit der Mutter als Indikator für mütterliches Pflegeverhalten] sind die Arbeiten von Fonagy (1991a; b; 1993, 1995; 1996; Steele, Steele & Fonagy, 1996) von großem Interesse, die dazu beitragen, das Verhältnis von Bindungsrepräsentationen und Interaktionsverhalten weiter zu klären. Von besonderem Interesse sind die Arbeiten von Fonagy et al. (1991 a, b; 1993, 1995; Fonagy 1996 b; Fonagy/Target 1997; Steele et al. 1996), die dazu beitragen, das Verhältnis von Bindungsrepräsentationen und Interaktionsverhalten weiter zu klären.
Anmerkungen

Die Verf. nennt ihre Quelle nicht.

Auffällig ist hierbei, dass die Titel Fonagy 1991a, Fonagy 1991b, Fonagy 1993, Fonagy 1995 und Fonagy 1996 nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt werden, so dass man zumindest in den ersten vier Fällen wohl Fonagy als Fonagy et al. lesen muss.

Mit Fonagy 1996 könnte der lediglich auf S. 46 erwähnte (und fälschlich Fonagy & Target zugeschriebene) Titel Die Bedeutung der Entwicklung metakognitiver Kontrolle der mentalen Repräsentanzen für die Betreuung und das Wachstum des Kindes (was mit der Literaturangabe bei Dornes übereinstimmen würde) oder Playing with reality: I. Theory of mind and the normal development of psychic reality von Fonagy & Target, der im Literaturverz. erwähnt wird, gemeint sein.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[7.] Ssk/Fragment 029 19 - Diskussion
Bearbeitet: 6. March 2015, 18:45 (Schumann)
Erstellt: 15. February 2015, 22:31 Stratumlucidum
Fragment, Gesichtet, Jokschies 2005, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ssk

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 19-23
Quelle: Jokschies 2005
Seite(n): 29, Zeilen: 1-6
Eine Mutter, die als unsicher-bindungsdistanziert klassifiziert wird, verleugnet oder spielt schmerzliche Gefühle oder Erfahrungen herunter[; sie minimiert die Bedeutung von Bindung]. Die eigenen Eltern werden stark überidealisiert, und im Verlauf des Interviews verwickelt sie sich in Widersprüche. 25−30 % aller nichtklinischen Befragten gehören dieser Gruppe an (Steele & Steele, 1994). [... 50 bis 60% nichtklinischer Stichproben gehören dieser Gruppe an (George et al., 1985; Steele & Steele, 1994).]

Befragte, die in die unsicher-abwehrende (Gruppe D) [sic] eingeordnet wurden, scheinen schmerzliche Gefühle und Erfahrungen zu verleugnen[; sie sind nicht in der Lage, diese Erfahrungen ‚aufzurufen‘]. Abwehrende Individuen idealisieren ihre Eltern sehr stark und verwickeln sich im Verlauf des Interviews in Widersprüche. 25 bis 30% nichtklinischer Stichproben gehören dieser Gruppe D an.

Anmerkungen

Bei Steele & Steele (1994) heißt es auf S. 103:

Consistent with the inference that the Dismissing interviewee's experience was more painful than the individual is able to recall, the interviewee's current state of mind concerning attachment appears to involve denial of painful affect and experience, a consequent inability to recall, and strong idealization of parents.

Und auf S. 113:

While the notion of multiple models helps to account for parents' insecure-dismissing, contradictory and incoherent responses to the AAI [...]

"AAI" steht hier für "Adult Attachment Interview".

Zwar scheint die Quelle als Vorlage zu dienen, jedoch lassen sich die Aussagen in ähnlicher Form bei Steele & Steele finden, die Jokschies (2005) kurz zuvor referenziert. Eine Interpretation wird nicht übernommen.

Ein Gedanke stammt von der Verf. selbst ("sie minimiert die Bedeutung von Bindung"); an der Grenze zum Plagiat ist das Fragment dennoch.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

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