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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind; auf zwei Kapitel (siehe Klammervermerke) trifft das in nahezu vollständigem Umfang zu.
  • 1. Pestbakterium, Erscheinungsformen und Geschichte der Pest (S. 1-7): Seiten 2, 3, 5, 6
  • 3. Die SARS-Epidemie in China beginnend im Jahr 2002:
  • 3.1 SARS (S. 29-31): Seiten 29, 30, 31
  • 3.2 Maßnahmen gegen SARS (S. 32-36): Seiten 32, 33, 34, 35, 36
  • 3.3 Die internationale Dimension von SARS (S. 37-39): Seiten 37, 38, 39 – [nahezu vollständig]
  • 3.4 Die Rolle der Medien bei SARS (S. 40-42): Seiten 40, 41, 42 – [nahezu vollständig]
  • 4. Vergleich der Reaktion des chinesischen Staates auf Pest und SARS (S. 43-46): Seiten 45, 46.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Maas und Umbach (2004) wird auf 11 Seiten umfassend ausgewertet; zahlreiche Fußnoten in aufsteigender Seitenfolge weisen auf eine gedankliche Engführung entlang der Darstellung in der Quelle hin. Es findet sich aber kein Hinweis auf die überwiegend wörtliche Übernahme.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Das Wikipedia-Lemma zur Pest (Stand 2006) wird mehrfach zitiert und ist im Quellenverzeichnis genannt (wenn auch nicht besonders präzise zitiert und bibliographiert). Aufschlußreich ist ein Vergleich zwischen den dort genannten Quellen und den von Stf zitierten – es sind die gleichen.
  • Zusammen mit Meldungen aus dem Scienceticker (2006) ist das Wikipedia-Lemma (Stand Ende März 2006) auch die jüngste zitierte Fundstelle. Die 2008 eingereichte Arbeit verarbeitet keine Quellen mehr aus den Jahren 2007 und 2008.
  • Die Arbeit enthält in ihrem Hauptteil insgesamt 119 Fußnoten, von denen sich 58 auf Literatur- und 61 auf archivalische Quellen beziehen. Bei der Literatur entfallen allein 32 Referenzen auf die Quelle Maas/Umbach (2004).
  • Von den im Literaturverzeichnis aufgeführten 84 Literaturquellen (von denen der Verfasser auch in seiner Einleitung einige explizit als rezipiert angibt), fehlt in der Arbeit für 68 – also für ca. 81 % – ein Verwendungsnachweis.
  • Von den im "Verzeichnis der archivalischen Quellen" (S. 66) angegebenen sieben Quellen werden in der Arbeit lediglich zwei referenziert: R 9208-1390 sowie R 901-20013 (für einen Abbildungsnachweis auf S. 10).
  • Im Kapitel 2 ("Die Pest in der Mandschurei von 1910 bis 1914", S. 8-28) sowie in der ersten Hälfte des Kapitels 4 ("Vergleich der Reaktion des chinesischen Staates auf Pest und SARS", S. 43-46) werden im wesentlichen Dokumente aus einem unveröffentlichten Quellenbestand (R 9208-1390) des Bundesarchivs Berlin als Quelle angegeben. Ohne Kenntnis der jeweils referenzierten Quellenseiten dieses Aktenbandes ist eine seriöse Aussage darüber, inwieweit sich die bereits bei den Literaturquellen festgestellte Arbeitsweise des Verfassers beim Umgang mit Fremdtexten auch in diesen Teilen der Dissertation fortsetzt, im Rahmen dieser Plagiatsanalyse nicht möglich.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 23 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 4 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 19 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 50 Seiten im Hauptteil. Auf 20 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 40% entspricht.
    Die 50 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 30
0%-50% Plagiatsanteil 5
50%-75% Plagiatsanteil 4
75%-100% Plagiatsanteil 11
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 23% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
( rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Stf col2.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.

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