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Stf/Fragment 045 05

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 5-29
Quelle: Maas und Umbach 2004
Seite(n): 24, 25-26, Zeilen: 24:16-38; 25:5-18.41-46 - 26:1
Die Frage, ob der Ausbruch von SARS der Auslöser für weitergehende politische Reformen der nächsten Jahre sein wird, die vielleicht sogar zum Zusammenbruch des kommunistischen Regimes führen könnten - wie in der Sowjetunion - möchte der Verfasser klar verneinen. Die Gründe hierfür sind zahlreich. Zum einen ist die gegenwärtige Lage der Volksrepublik China eine vollkommen andere als in den vergangenen Jahrzehnten. Dem chinesischen Volk geht es wesentlich besser, trotz des Einkommensgefälles zwischen Küste und Hinterland, das Lebensniveau der Bevölkerung steigt stetig an. Dazu kommt, dass die Krise zu rasch überwunden wurde, um den wirtschaftlichen Aufstieg langfristig gefährden zu können. Zwar hat die Epidemie zu einem kurzfristig massiven Einbruch im Dienstleistungssektor und der Tourismusindustrie geführt, doch der Hauptgarant für das Wirtschaftswachstum, die verarbeitende Industrie, war nur marginal betroffen.117

Auch aus dem Aufschrei vieler Gesundheitsexperten, verbunden mit der Forderung nach einer Generalüberholung des chinesischen Gesundheitssystems wird die Regierung wohl keine wirklich weit reichenden Konsequenzen ziehen. Denn die Regierung eines Landes, die trotz 130000 Tuberkulosetoter pro Jahr, Opfer einer Krankheit, die in der westlichen Welt aufgrund flächendeckender Kontrollen als weitgehend besiegt gilt, die trotz eines massiven AIDS-Problems keine wirklich umfangreichen Reformschritte im Gesundheitswesen unternimmt, muss sich von der vergleichsweise geringen Zahl der Todesopfer der SARS-Epidemie nicht sonderlich beeindrucken lassen.118

Gleichzeitig birgt die SARS-Krise neben der nationalen auch eine internationale Dimension für die chinesische Regierung. Denn bedingt durch die große Mobilität in der heutigen Zeit im Gegensatz zum zweiten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts betraf die Seuche eben nicht nur die eigene chinesische Bevölkerung, sondern stellte auch eine Gefährdung für die globale Gesundheit dar.


117 MAAS/UMBACH (2004), S. 12.

118 THELANCET (2004).

[Seite 24]

Schlussfolgerung

Die Frage, ob der Ausbruch von SARS ähnlich dem Tschernobyl-Reaktorvorfall 1986 in der Sowjetunion der Auslöser für weitergehende politische Reformen der nächsten Jahre sein wird, die vielleicht sogar zum Zusammenbruch des kommunistischen Regimes führen könnten, lässt sich bisher eher klar verneinen. Die Gründe hierfür sind zahlreich.

Zum einen ist die gegenwärtige Lage der Volksrepublik China eine vollkommen andere als die der Sowjetunion vor etwa 17 Jahren. China konnte im letzten Jahrzehnt ein stetiges Wirtschaftswachstum in teilweise zweistelliger Höhe verzeichnen, das – trotz des enormen Einkommensgefälles zwischen Küste und Hinterland – für ein stetig ansteigendes Lebensniveau der Bevölkerung sorgte. Hinzu kommt, dass die Krise zu rasch überwunden wurde, um den wirtschaftlichen Aufstieg langfristig ernsthaft gefährden zu können. Zwar hat die Epidemie zu einem kurzfristig massiven Einbruch im Dienstleistungssektor und insbesondere in der Tourismusindustrie geführt, doch der Hauptgarant für das chinesische Wirtschaftswachstum, die verarbeitende Industrie, war nur marginal betroffen.

[Seite 25]

Auch aus dem Aufschrei vieler Gesundheitsexperten, verbunden mit der Forderung nach einer Generalüberholung des chinesischen Gesundheitssystems, wird die Regierung wohl keine wirklich weitreichenden Konsequenzen ziehen. Denn die Regierung eines Landes, die trotz 130000 Tuberkulosetoter pro Jahr, Opfer einer Krankheit, die in der westlichen Welt aufgrund flächendeckender Impfungen als besiegt gilt, und die trotz eines massiven AIDS-Problems keine wirklich umfangreicheren Reformschritte im Gesundheitswesen unternimmt, muss sich von der vergleichsweise geringen Zahl der Todesopfer der SARS-Epidemie wahrlich nicht sonderlich beeindrucken lassen.

[...]

Gleichzeitig birgt die SARS-Krise neben der nationalen auch eine internationale Dimension für die chinesische Regierung. Denn bedingt durch die große internationale Mobilität betraf die Seuche eben nicht nur die eigene chinesische Bevölkerung, sondern stellte auch eine Gefährdung für die globale Gesund[heit dar.]

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Auch das Fazit, das Stf in seinem abschließenden Kapitel zieht, beruht nicht auf eigenen Überlegungen, sondern findet sich bereits wörtlich in weiten Passagen bei Maas und Umbach.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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