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Untersuchungen zu den geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Pharmakokinetik von Torasemid

von Dr. Svetlana Heinbüchner

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Svh/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-12 18:02:37 Singulus
Fragment, Gesichtet, Meybaum 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Svh, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Meybaum 2007
Seite(n): 14, 28, Zeilen: 14: 1ff; 28: 8ff
Die Metabolite M1 und M5 werden durch eine stufenweise Oxidation der Methylgruppe am Phenylring erzeugt. Der Metabolit M3 entsteht durch Ringhydroxylierung. Dabei geht die diuretische Wirkung im Wesentlichen von Torasemid selbst und dem Metaboliten M3 aus. M1 weist nur eine sehr geringe Aktivität auf, M5 ist diuretisch unwirksam.

Torasemid unterliegt einer dosislinearen Kinetik. Die terminale Halbwertszeit beträgt 3 – 4 Stunden. Die Elimination erfolgt zu 24% unverändert über die Niere und zu 57% in Form von Metaboliten, die teilweise diuretisch wirksam sind. Den größten Anteil an der renalen Ausscheidung hat M5 mit immerhin 41% (M1 12%, M3 3%). Die totale Clearance beträgt 40 ml/min (renal ca. 10 ml/min).

Bei einer vorliegenden Niereninsuffizienz sind die totale Clearance und die Eliminationshalbwertzeit unverändert. Allerdings verlängert sich die Halbwertzeit von M3 und M5, wobei die eigentliche Wirksamkeit und Wirkdauer unbeeinflusst bleiben. Eine Leberfunktionsstörung beeinflusst die Halbwertzeit nur geringfügig. Eine Kumulation ist nicht zu erwarten. Ebenso konnte keine Abhängigkeit der Resorption von der Nahrungsaufnahme beobachtet werden (Knauf, Mutschler 1998; Fachinformation des Herstellers; Risler et al. 1994, Miners et al. 1995, Miners et al. 2000).

1.3. METABOLISATION VON TORASEMID ÜBER CYTOCHROM P450 2C9

1.3.1. Cytochrom P450 – Enzymsystem

Bei der Supergenfamilie des Cytochrom P450-Enzymsystems handelt es sich um eine Gruppe von intrazellulären, membrangebundenen Hämproteinen. Diese funktionieren als terminale bzw. mischfunktionelle Oxidasen, welche eine herausragende Bedeutung im menschlichen Körper für den Metabolismus von Fremdstoffen haben. Sie sind verantwortlich für die Metabolisierung von ca. 50% aller Medikamente.

Beim Menschen allein sind derzeit 35 verschiedene Cytochrom P450-Gene bekannt. Bei allen Spezies zusammengenommen wurden bisher 481 Gene und 22 Pseudogene gezählt. Die Klassifizierung erfolgt dabei nach Homologie innerhalb der ca. 500 Aminosäuren umfassenden Sequenz.

1.3. CYTOCHROM P450 2C9

1.3.1. Cytochrom P450 – Enzymsystem

Bei der Supergenfamilie des Cytochrom P450-Enzymsystems handelt es sich um eine Gruppe von intrazellulären, membrangebundenen Hämproteinen. Diese funktionieren als terminale bzw. mischfunktionelle Oxidasen, welche eine herausragende Bedeutung im menschlichen Körper für den Metabolismus von Fremdstoffen haben. Sie sind verantwortlich für die Metabolisierung von ca. 50% aller Medikamente.

Beim Menschen allein sind derzeit ganze 35 verschiedene Cytochrom P450-Gene bekannt. Alle Spezies zusammengenommen werden 481 Gene und 22 Pseudogene gezählt. Dabei erfolgt die Klassifizierung nach der Homologie innerhalb der ca. 500 Aminosäuren umfassenden Sequenz.

[Seite 28]

Die Metabolite M1 und M5 werden durch stufenweise Oxidation der Methylgruppe am Phenylring erzeugt. Der Metabolit M3 entsteht durch Ringhydroxylierung. Dabei geht die diuretische Wirkung im wesentliche von Torasemid selbst und dem Metaboliten M3 aus. M1 weist nur eine sehr geringe Aktivität auf, M5 ist diuretisch unwirksam.

Torasemid unterliegt einer dosislinearen Kinetik. Die terminale Halbwertszeit beträgt 3 – 4 Stunden. Die Elimination erfolgt zu 24% unverändert über die Niere. Den größten Anteil an der renalen Ausscheidung hat M5 mit immerhin 41% (M1 12%, M3 3%). Die totale Clearance beträgt 40 ml/min (renal ca. 10 ml/min).

Bei einer vorliegenden Niereninsuffizienz sind die totale Clearance und die Eliminationshalbwertzeit unverändert. Allerdings verlängert sich die Halbwertzeit von M3 und M5, wobei die eigentliche Wirksamkeit und Wirkdauer unbeeinflusst bleiben. Eine Leberfunktionsstörung beeinflusst die Halbwertzeit nur geringfügig. Eine Kumulation ist nicht zu erwarten. Ebenso konnte keine Abhängigkeit der Resorption von der Nahrungsaufnahme beobachtet werden. (Knauf, Mutschler 1998; Fachinformation des Herstellers; Risler et al. 1994, Miners et al. 1995, Miners et al. 2000)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20141012180322

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