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Retrospektive Analyse zur Wirksamkeit und der Nebenwirkungen von Ropivacain (0,2%) in Kombination mit zwei verschiedenen Dosierungen von Sufentanil für epidurale Anwendungen

von Dr. Torsten Beutlhauser

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tb/Fragment 058 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-10 18:32:40 WiseWoman
Clausen 2006, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tb, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 5-23
Quelle: Clausen 2006
Seite(n): 87, Zeilen: 6 ff.
4.7 Methodenkritik

Diese Arbeit ist eine retrospektive Studie. Retrospektive Untersuchungen greifen auf bereits vorhandene Patientendaten zurück, d.h. es werden bereits vorhandene Daten ausgewertet, deren Richtigkeit meistens nicht überprüft werden kann114-116. Die Dokumentation der Krankenblätter selbst kann zwei grundlegende Fehlerquellen aufweisen, zum einen fehlerhafte Einträge, zum anderen unvollständige Angaben. Sind Werte/Angaben etc. nicht dokumentiert, so kommen dafür 3 Gründe in Betracht:

  • Daten wurde [sic] nicht erhoben.
  • Die Dokumentation der Daten wurde vergessen.
  • Angaben wurden als irrelevant erachtet und daher nicht dokumentiert.

Sind Werte/Angaben z.B. in Befunden oder OP-Protokollen dokumentiert, so können diese dennoch lückenhaft sein. Gründe hierfür können sein, dass Anamnesen und Verlaufsdokumentationen der verschiedenen Patientenakten nicht gleichmäßig umfangreich sind, Diagnosen sich im Laufe der Zeit verändern oder tägliche Verlaufsdokumentationen fehlen etc.

Rückblickend ist die durchgeführte Dokumentation häufig nicht so, wie es für eine optimale Auswertung wünschenswert wäre117.

Die dieser Arbeit zugrunde liegenden Patientenunterlagen sind dokumentationsintensive Schmerzprotokolle eines Schmerzdienstes, die von verschiedenen Ärzten und Pflegekräften unterschiedlich sorgfältig ausgefüllt wurden. Hinsichtlich der daraus erhobenen Ergebnisse muss man konstatieren, dass man sich möglicherweise auf eine nicht immer Studienkriterien gerecht werdende Dokumentation bezieht, obwohl bei dieser Auswertung keine größeren ersichtlichen Lücken in der Dokumentation erkennbar waren.


114. D.G.A. Designing research: Chapman & Hall; 1999.

115. Giebel W GM. Retrospektive Studien. In: W. Giebel MG, ed. Die medizinische Doktorarbeit. Stuttgart: Kohlhammer; 1998:110.

116. Hilgers R.-D. BP, Scheiber V. Einige wichtige epidemiologische Studienansätze. In: Hilgers R.-D. BP, Scheiber V. , ed. Einführung in die medizinische Statistik: Springer-Verlag; 2003:224.

117. W. Giebel MG. Retrospektive Studien. In: W. Giebel MG, ed. Die medizinische Doktorarbeit. Stuttgart: Kohlhammer; 1998:110.

5.1 Methodenkritik

Diese Arbeit ist eine retrospektive Studie. Retrospektive Untersuchungen greifen auf bereits vorhandene Patientendaten zurück, d.h. es werden bereits vorhandene Daten ausgewertet, deren Richtigkeit meistens nicht mehr überprüft werden kann [3; 51; 62]. Die Dokumentation der Krankenblätter selbst kann zwei grundlegende Fehlerquellen aufweisen, zum einen fehlerhafte Einträge, zum anderen unvollständige Angaben. Sind Werte/Angaben etc. nicht dokumentiert, so kommen dafür 3 Gründe in Betracht:

1. Daten wurden nicht erhoben.

2. Die Dokumentation der Daten wurde vergessen.

3. Angaben wurden als irrelevant erachtet und daher nicht dokumentiert.

Sind Werte/Angaben, z.B. in Befunden oder Eingriffsberichten dokumentiert, so können diese dennoch lückenhaft sein. Gründe hierfür können sein, dass Anamnesen und Verlaufsberichte der verschiedenen Patientenakten nicht gleichermaßen umfangreich sind oder Diagnosen sich im Laufe der Zeit verändern oder Nebendiagnosen unterschiedlich erfragt und für relevant erachtet werden oder tägliche Verlaufsdokumentation fehlen etc. Rückblickend ist die durchgeführte Dokumentation häufig nicht so, wie es für eine optimale Auswertung wünschenswert wäre [51]. Die dieser Arbeit zugrunde liegenden Patientenunterlagen sind dokumentationsintensive Krankenblätter einer inter- und multidisziplinär organisierten Einrichtung mit Beteiligung von Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten und Psychologen am Behandlungserfolg des Patienten. Eine weitere Schwierigkeit der Auswertung lag in der sich zum Teil nicht deckenden, parallelen Dokumentation der verschiedenen Fachbereiche, vor allem den Behandlungserfolg betreffend.

Für die daraus erhobenen Ergebnisse muss man sich im Klaren sein, dass man sich auf eine möglicherweise unvollständige und/oder teilweise fehlerhafte Dokumentation bezieht.


3. Altman D.G. (1999): Designing research. In: Altman D.G. (ed) Practical statistics for medical research. Chapman & Hall: 74.

51. Giebel W., Galić M. (1998): Retrospektive Studien. In: Giebel W., Galić M. (eds) Die medizinische Doktorarbeit. Kohlhammer, Stuttgart: 110.

62. Hilgers R.-D., Bauer P., Scheiber V. (2003): Einige wichtige epidemiologische Studienansätze. In: Hilgers R.-D., Bauer P., Scheiber V. (eds) Einführung in die medizinische Statistik. Springer-Verlag: 224.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Aus den Autoren W. Giebel und M. Galic wird "Giebel W GM" bzw. "W. Giebel MG".

Aus den Autoren R.-D. Hilgers, P. Bauer und V. Scheiber wird "Hilgers R.-D. BP, Scheiber V.".

Aus dem Autor D. G. Altman wird "D.G.A.".

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20140910183353

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