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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Ruehland 2006
Seite(n): 9, Zeilen: 6 ff.
1.2.3 Schmerzqualitäten

Schmerzen können je nach Entstehungsort in somatische und viszerale Schmerzen unterteilt werden. Der somatische Schmerz lässt sich wiederum in zwei Qualitäten unterteilen, den Oberflächenschmerz und den Tiefenschmerz. Der Oberflächenschmerz entsteht in der Haut. Er wird oft als „heller“ Schmerz beschrieben, der gut zu lokalisieren ist. Der Tiefenschmerz hingegen wird eher als „dumpf“ und schlecht lokalisierbar bezeichnet. Er geht von Muskeln, Gelenken, Bindegeweben und Knochen aus und strahlt in die Umgebung aus. Viszerale Schmerzen entstehen z.B. nach Eingriffen in Körperhöhlen. Eine rasche Dehnung der glatten Muskulatur von Hohlorganen und krampfartige Kontraktionen führen zur Aktivierung der sonst ruhenden Nozizeptoren9,10. Diese Art Schmerz wird häufig als tiefliegend, ziehend, dumpf und nicht exakt zu lokalisieren beschrieben. Auch kann er mit Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüchen, Blutdruckanstieg und Tachykardie einhergehen. Der Eingeweideschmerz bleibt häufig nicht auf das betroffene Gebiet beschränkt, sondern strahlt in andere oberflächliche, entfernte Körperregionen aus. Dieses Phänomen bezeichnet man als „übertragenen Schmerz“. Hierbei sind zumeist Körperregionen betroffen, die vom gleichen Rückenmarkssegment nerval versorgt werden wie das geschädigte Gewebe.

1.2.4 Schmerzbewertung

Sowohl sensorische und affektive als auch vegetative und motorische Komponenten tragen zur Schmerzempfindung bei. Diese vier Komponenten gehen in die Schmerzbewertung und Schmerzäußerung jedes einzelnen in unterschiedlichem Ausmaß ein. Auch entscheidend für die aktuelle Schmerzbewertung ist die bisherige Schmerzerfahrung in der Vergangenheit.


9. Cervero F. Sensory innervation of the viscera: peripheral basis of visceral pain. Physiol Rev 1994;74:95-138.

10. Jankovic D. Regionalblockaden in Klinik und Praxis: Lehrbuch und Atlas. 2. Auflage Blackwell-Wiss.-Verl Berlin 2000:340.

1.6.3 Schmerzqualitäten

Schmerzen können je nach Entstehungsort in somatische und viszerale Schmerzen unterteilt werden.

Der somatische Schmerz lässt sich wiederum in zwei Qualitäten unterteilen, den Oberflächenschmerz und den Tiefenschmerz. Der Oberflächenschmerz entsteht in der Haut. Er wird oft als „heller“ Schmerz beschrieben, der gut zu lokalisieren ist. Der Tiefenschmerz hingegen wird eher als „dumpf“ und schlecht lokalisierbar bezeichnet. Er geht von Muskeln, Gelenken, Bindegewebe und Knochen aus und strahlt in die Umgebung aus.

Viszerale Schmerzen entstehen z.B. nach Eingriffen in Köperhöhlen. Eine rasche Dehnung der glatten Muskulatur von Hohlorganen und krampfartige Kontraktionen führen zur Aktivierung der sonst ruhenden Nozizeptoren (19, 71). Diese Art Schmerz wird häufig als tiefliegend, ziehend, dumpf und nicht exakt zu lokalisieren beschrieben. Auch kann er mit Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüchen, Blutdruckanstieg und Tachykardie einhergehen. Der Eingeweideschmerz bleibt häufig nicht auf das betroffene Gebiet beschränkt, sondern strahlt in andere oberflächliche, entfernte Körperregionen aus. Dieses Phänomen bezeichnet man als „übertragenen Schmerz“. Hierbei sind zumeist Körperregionen betroffen, die vom gleichen Rückenmarkssegment nerval versorgt werden wie das geschädigte Gewebe (85).

1.6.4 Schmerzbewertung

Sowohl sensorische und affektive als auch vegetative und motorische Komponenten tragen zur Schmerzempfindung bei. Diese vier Komponenten gehen in die Schmerzbewertung und Schmerzäußerung jedes einzelnen in unterschiedlichem Ausmaß ein. Auch entscheidend für die aktuelle Schmerzbewertung ist die bisherige Schmerzerfahrung in der Vergangenheit.


19 Cervero F: Sensory innervation of the viscera: peripheral basis of visceral pain. Physiol Rev 74 (1994): 95-138

71 Jänig J, Häbler H-J: Visceral-autonomic integration. In: Gebhard GF (ed) Visceral Pain. Progr Pain Res Manage, Vol 5 (1995) IASP Press, Seattle: 311-348

85 Larsen R: Aufwachraum. In: Larsen R: Anästhesie 7. Auflage Urban & Fischer, München, Jena: 767-781

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Die Angabe von Jankovic kann eher nicht auf S. 340 stehen, das Buch hat aber genau 340 Seiten [1].

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

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