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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Ruehland 2006
Seite(n): 6, 15-16, Zeilen: 6: 8-13; 15:17 ff.; 16: 1 ff.
Symptome, die auf eine totale Spinalanästhesie hindeuten, sind:
  • Unruhe und Atemnot
  • Schwerer Blutdruckabfall
  • Atemstillstand
  • Pupillenerweiterung
  • Bewusstseinsverlust.

1.4 Medikamente für die Epiduralanalgesie

1.4.1 Opioide

In Deutschland sind Morphin und Sufentanil zur rückenmarksnahen Anwendung zugelassen.

Die Grundlage des rückenmarksnahen Einsatzes von Opioiden war die Entdeckung der spezifischen Opioidrezeptoren am Rückenmark, die sich zum Großteil im Hinterhorn befinden. Bei epiduraler Injektion gelangt das Opioid entweder über die Dura mater in den Liquor cerebrospinalis und diffundiert von dort in das Rückenmark oder es gelangt durch Resorption in den systemischen Kreislauf. Über beide Wege erreicht die Substanz die Rezeptoren des Gehirns und die des Rückenmarks. Den größten Anteil an der Analgesie hat aber die Bindung an die Opioidrezeptoren, die sich in der Substantia gelatinosa im Hinterhorn des Rückenmarks befinden33. So hemmen Opioide die synaptische Überleitung starker afferenter nozizeptiver Impulse aus der traumatisierten Peripherie. Als ihr wichtigster Vorteil zur postoperativen Therapie gilt, dass sie gegenüber der Lokalanästhesie sowohl die Motorik als auch die vegetative Reaktionsfähigkeit des Organismus unbeeinflusst lassen34. Auch bleiben wichtige sensible Funktionen wie leichte Berührung und Propriozeption erhalten.

Es stehen verschiedene Substanzen zur epiduralen Verabreichung zur Verfügung, die sich in ihrer Wirkdauer und ihrem Wirkungseintritt unterscheiden. Abhängig sind Wirkungseintritt und –dauer auch hier von den physiochemischen Eigenschaften der einzelnen Substanzen, wobei die Lipidlöslichkeit der Substanzen besonders ausschlaggebend ist. Nicht nur die Speicherung im epiduralen Fett steht mit der [Lipophilie der Substanzen in Zusammenhang, sondern auch die Aufnahme in die epiduralen Venen, die Diffusion durch die Meningen sowie die Verteilung im Liquor und die Ausdehnung im Rückenmark sind von ihr abhängig35.]


33. Larsen R. Postoperative Schmerztherapie. In: Larsen R: Anästhesie 7. Auflage Urban & Fischer Verlag, München, Jena (2002): 783-819

34. Jage J, Hartje H. Postoperative pain therapy. II. Der Anaesthesist 1997;46:161-73.

35. Brodner G, Meissner A, Rolf N, Van Aken H. Thoracic epidural anesthesia--more than an anesthesia technique. Der Anaesthesist 1997;46:751-62.

[Seite 6]

Symptome, die auf eine totale Spinalanästhesie hindeuten sind:

- Unruhe und Atemnot nach Injektion des Lokalanästhetikums

- Schwerer Blutdruckabfall

- Atemstillstand

- Pupillenerweiterung

- Bewusstseinsverlust.

[Seite 15]

1.11.2 Opioide zur epiduralen Anwendung

Die Grundlage des rückenmarksnahen Einsatzes von Opioiden war die Entdeckung der spezifischen Opioidrezeptoren am Rückenmark, die sich zum Großteil im Hinterhorn befinden. Bei periduraler Injektion gelangt das Opioid entweder über die Dura mater in den Liquor cerebrospinalis und diffundiert von dort in das Rückenmark oder es gelangt durch Resorption in den systemischen Kreislauf. Über beide Wege erreicht die Substanz die Rezeptoren des Gehirns und die des Rückenmarks. Den größten Anteil an der Analgesie hat aber die Bindung an die Opioidrezeptoren, die sich in der Substantia gelatinosa im Hinterhorn des Rückenmarks befinden (85). So hemmen Opioide die synaptische Überleitung starker afferenter nozizeptiver Impulse aus der traumatisierten Peripherie. Als ihr wichtigster Vorteil zur postoperativen Therapie gilt, dass sie gegenüber der Lokalanästhetika sowohl die Motorik als auch die vegetative Reaktionsfähigkeit des Organismus unbeeinflusst lassen (69, 90). Auch bleiben wichtige sensible Funktionen wie leichte Berührung und Propriozeption erhalten.

[Seite 16]

Es stehen verschiedene Substanzen zur epiduralen Verabreichung zur Verfügung, die sich in ihrer Wirkungsdauer und ihrem Wirkungseintritt unterscheiden. Abhängig sind Wirkungseintritt und –dauer auch hier von den physikochemischen Eigenschaften der einzelnen Substanzen, wobei die Lipidlöslichkeit der Substanz besonders ausschlaggebend ist. Nicht nur die Speicherung im epiduralen Fett steht mit der Lipophilie der Substanz in Zusammenhang, sondern auch die Aufnahme in die epiduralen Venen, die Diffusion durch die Meningen sowie die Verteilung im Liquor und die Ausdehnung im Rückenmark sind von ihr abhängig (10).


10 Brodner G, Bogatzki H, Van Aken H: Ein modernes Konzept zur postoperativen Schmerztherapie Anästhesist [Suppl 2] 46 (1997): 124-131

69 Jage J, Hartje H: Postoperative Schmerztherapie II Anaesthesist 46 (1997): 161-173

85 Larsen R: Aufwachraum. In: Larsen R: Anästhesie 7. Auflage Urban & Fischer, München, Jena: 767-781

90 Lehmann KA, McQuay HJ: Rückenmarksnahe Blockaden: Opioide. In: Lehmann KA: Der postoperative Schmerz, Bedeutung, Diagnose und Behandlung 2.Auflage (1994) Springer-Verlag 62

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

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