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Tb/Fragment 048 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 3-6, 12-25
Quelle: Priem 2009
Seite(n): 45, 47, Zeilen: 45: 4-6 ; 47: 5 ff.
Interessanterweise wiesen die Ergebnisse der Studien von Burmeister keine signifikanten Unterschiede der Ruheschmerzen auf55. Allerdings ist anzumerken, dass die Schmerzerhebung anhand der VAS Skala in den ersten 2 Stunden postoperativ stattfand und das Patientengut von 28 Probanden pro Gruppe relativ gering ausfiel.

[...]

4.3 Postoperativer Schmerz

Schmerz ist ein multifaktorielles Ereignis, welches bei unzureichender Behandlung das physiologische und psychologische Gleichgewicht des Körpers zu stören vermag und somit negative Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit des Organismus ausüben kann62. Durch die physiologischen Veränderungen kann es zu erheblichen Komplikationen kommen, welche einen entscheidenden Einfluss auf den postoperativen Verlauf nehmen können und somit die Qualität der Operation nachhaltig beeinflussen. Durch die subjektive Prägung63 der Komponente ‚Schmerz’ ist es schwierig, allgemein gültige Kriterien zur Evaluierung der postoperativen Schmerztherapie aufzustellen. Jacobi unterstreicht die Notwendigkeit der regelmäßigen Erfassung und Dokumentation der Schmerzsensation, wobei das valideste und reliabelste Kriterium zur Schmerzbeurteilung die Selbsteinschätzung des Patienten ist64. Für den klinischen Routinealltag werden die für den Patienten einfach zu handhabenden, eindimensionalen Schätzskalen empfohlen. Analoge Skalen besitzen den Vorteil des Kontinuums, was insbesondere in der Auswertung eine feinere Graduierung ermöglicht.


55. Burmeister MA, Gottschalk A, Wilhelm S, Schroeder F, Becker C, Standl T. Ropivacaine 0.2% versus bupivacaine 0.125% plus sufentanil for continuous peridural analgesia following extended abdominal operations. Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie: AINS 2001;36:219-23.

Interessanterweise wiesen die Ergebnisse der Studien von Kaloul als auch Morin keine signifikanten Unterschiede der Schmerzen unter Belastung auf [44,45]

[Seite 47]

4.3 Postoperativer Schmerz und Patientenzufriedenheit

Schmerz ist ein multifaktorielles Ereignis [4], welches bei unzureichender Behandlung das physiologische und psychologische Gleichgewicht des Körpers zu stören vermag und somit negative Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit des Organismus ausüben kann [12]. Durch die physiologischen Veränderungen kann es zu erheblichen Komplikationen kommen, welche einen entscheidenden Einfluss auf den postoperativen Verlauf nehmen und somit die Qualität der Operation nachhaltig beeinflussen. Durch die subjektive Prägung [65] der Komponente Schmerz ist es schwierig allgemein gültige Kriterien zur Evaluierung der postoperativen Schmerztherapie aufzustellen. Jacobi unterstreicht die Notwendigkeit der regelmäßigen Erfassung und Dokumentation der Schmerzsensation, wobei das valideste und reliabelste Kriterium zur Schmerzbeurteilung die Selbsteinschätzung des Patienten ist [66]. Für den klinischen Routinealltag werden die für den Patienten einfach zu handhabenden, eindimensionalen Schätzskalen empfohlen [4]. Jacobi nannte dabei als valideste Kriterien zur Schmerzbeurteilung die Visuelle Analogskala und die Numerische Analogskala [66]. Analoge Skalen besitzen den Vorteil des Kontinuums, was insbesondere in der Auswertung eine feinere Graduierung ermöglicht.


[4] Lehmann KA: (1994): Der postoperative Schmerz., 2. Auflage , Springer Verlag, Berlin, Heidelberg New York.

[12] Schäfer M. (1999): Physiologie und Pathophysiologie des Schmerzes. Therapeutische Umschau 1999; 56(8): 426-430, Therapeutische Umschau 56 [8], Seite 426-430. [sic]

[44] Kaloul, I.; Guay, J.; Cote, C. und Fallaha, M. (2004): The posterior lumbar plexus (psoas compartment) block and the three-in-one femoral nerve block provide similar postoperative analgesia after total knee replacement, Can.J.Anaesth. 51 [1], Seite 45-51. URL: PM:14709460

[45] Morin, A. M.; Kratz, C. D.; Eberhart, L. H.; Dinges, G.; Heider, E.; Schwarz, N.; Eisenhardt, G.; Geldner, G. und Wulf, H. (2005): Postoperative analgesia and functional recovery after total-knee replacement: comparison of a continuous posterior lumbar plexus (psoas compartment) block, a continuous femoral nerve block, and the combination of a continuous femoral and sciatic nerve block, Reg Anesth.Pain Med. 30 [5], Seite 434-445. URL: PM:16135347

[65] Janson W. und Brunne B. (1999): Konzepte für die Therapie postoperativer Schmerzen., Therapeutische Umschau 56 [8], Seite 460-464.

[66] Jacobi, J.; Fraser, G. L.; Coursin, D. B.; Riker, R. R.; Fontaine, D.; Wittbrodt, E. T.; Chalfin, D. B.; Masica, M. F.; Bjerke, H. S.; Coplin, W. M.; Crippen, D. W.; Fuchs, B. D.; Kelleher, R. M.; Marik, P. E.; Nasraway, S. A., Jr.; Murray, M. J.; Peruzzi, W. T. und Lumb, P. D. (2002): Clinical practice guidelines for the sustained use of sedatives and analgesics in the critically ill adult, Crit Care Med. 30 [1], Seite 119-141. URL: PM:11902253

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

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