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Ths/Fragment 017 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Noetzel 2006
Seite(n): 25, 26, 27, Zeilen: 25: 10ff: 26: 1ff; 27: 1-9
Ths 17a diss.png

Abb. 1: Kristallstruktur vom Hydroxylapatit (Chow 2001)

In Lösung haben beinahe alle anderen Kalziumphosphate die Möglichkeit, auf direktem Wege oder über Zwischenprodukte Apatite zu bilden. Apatite kommen entweder generell, wie im Falle des Fluor- und des Chlorapatits, oder zumindest überwiegend, wie beim Hydroxylapatit (Abb. 1), in hexagonaler Kristallgitterstruktur vor (Schroeder 1992; Chow 2001).

2.4.1.2.2 Apatittyp (Okta- und Tetrakalziumphosphat)

Ths 17b diss.png

Abb. 2: Kristallstruktur vom Oktakalziumphosphat (Chow 2001)

Oktakalziumphosphat (Abb. 2) besteht aus kleinen, extrem flachen und meist paarigen Kristallen. Die Struktur dieser Kristalle ist triklin. Tetrakalziumphosphat bildet monokline Kristalle und ist aufgrund derer Anordnung mit der Glaseritfamilie verwandt. Es entsteht ab 1420 °C und kann seine Struktur durch langsame Abkühlung im Brennofen auch bei Zimmertemperatur beibehalten (Driessens et al. 1994; Chow 2001).

2.4.1.2.3 Glaserittyp (Trikalziumphosphate)

Der Glaserittyp, benannt nach dem Mineral Glaserit (K3Na(SO4)2), ist eine äußerst vielseitige Struktur in der Mineralogie. Beispiele hierfür sind die großen Gruppen der Phosphate, Silikate und Sulfate. Im Glaserit sind die Kationen und Anionen in zwei Arten von zueinander hexagonal stehenden Säulen angeordnet. Die eine beinhaltet nur Kationen (Na+ und K+, Typ I), die andere sowohl Kat- als auch Anionen (K+ und SO42-, Typ II). Es gibt doppelt so viele Typ-II- wie Typ-I-Säulen. Jede Typ-I-Säule ist von sechs Typ-II-Säulen und jede Typ-II-Säule alternierend von einer Typ-I- und Typ-II-Säule umgeben. So kommt es zu einem Kationen-Anionen-Verhältnis von zwei zu eins.

In Lösung haben beinahe alle anderen Kalziumphosphate die Möglichkeit, auf direktem Wege oder über Zwischenprodukte Apatite zu bilden. Apatite kommen entweder generell, wie im Falle des Fluor- und des Chlorapatits, oder zumindest überwiegend, wie beim Hydroxylapatit, in hexagonaler Kristallgitterstruktur vor (Abb. 2.7) (BUDDECKE 1981, SCHROEDER 1992, CHOW & EANES 2001).

[Seite 26]

Ths 17a source.png

Abb. 2.7: Kristallstruktur von Fluor- und hexagonalem Hydroxylapatit entlang der c-Achse. [...] (CHOW & EANES 2001).

Apatittyp (Okta- und Tetrakalziumphosphat)

Oktakalziumphosphat besteht aus kleinen, extrem flachen und meist paarigen Kristallen mit trikliner Struktur (Abb. 2.8). Tetrakalziumphosphat bildet monokline Kristalle und ist aufgrund derer Anordnung mit der Glaseritfamilie verwandt. Es entsteht ab 1420 °C und kann seine Struktur durch langsame Abkühlung im Brennofen auch bei Zimmertemperatur beibehalten (DRIESSENS et al. 1994, CHOW & EANES 2001).

Ths 17b source.png

Abb. 2.8: Kristallstruktur von Oktakalziumphosphat projiziert entlang der c-Achse. [...] (CHOW & EANES 2001).

[Seite 27]

Glaserittyp (Trikalziumphosphate)

Der Glaserittyp, benannt nach dem Mineral Glaserit (K3Na(SO4)2), ist eine äußerst vielseitige Struktur in der Mineralogie. Beispiele hierfür sind die großen Gruppen der Phosphate, Silikate und Sulfate. Im Glaserit sind die Kationen und Anionen in zwei Arten von zueinander hexagonal stehenden Säulen angeordnet. Die eine beinhaltet nur Kationen (Na+ und K+, Typ I), die andere sowohl Kat- als auch Anionen (K+ und SO42-, Typ II). Es gibt doppelt so viele Typ-II-wie Typ-I-Säulen. Jede Typ-I-Säule ist von sechs Typ-II-Säulen und jede Typ-II-Säule alternierend von einer Typ-I- und Typ-II-Säule umgeben. So kommt es zu einem Kationen-Anionen- Verhältnis von zwei zu eins.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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