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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Noetzel 2006
Seite(n): 30, 31, 32, Zeilen: 30: letzte Zeile; 31: 1ff; 32: 1-6
[Das] ist eine Begründung für die hohe Biokompatibilität des gebildeten Zements (Chow 2001). Die Anmischflüssigkeit kann durchaus aktiv an der chemischen Reaktion beteiligt sein. Oftmals dient sie aber als Medium, worin die Ausgangsstoffe in Lösung gehen (Abb. 5) und die Reaktionsprodukte ausgefällt werden (Chow 2001).

2.4.1.4 Beispiele für Kalziumphosphatzemente

2.4.1.4.1 Tetrakalziumphosphat + Dikalziumphosphatanhydrid/-dihydrat

Der „BROWN/CHOW-Zement“ aus dem Jahre 1983 kann als Grundlage aller modernen, erhärtenden Kalziumphosphatzemente bezeichnet werden. Er reagiert nach vier Stunden beinahe vollständig zu Hydroxylapatit und besteht vorrangig aus kleinen, stäbchenförmigen und einigen platten Kristallen (Fukase et al. 1990). Spätere Untersuchungen zeigten jedoch, dass lediglich die frühen Kristallkeime stöchiometrisch Hydroxylapatit darstellen und bei weiterem Wachstum ein Kalziummangel im Apatit (Ca9(HPO4)(PO4)5(OH)) nachweisbar ist (Brown et al. 1991). Dahingegen soll die Anwesenheit von Phosphationen in der Anmischflüssigkeit die Rate der Hydroxylapatitbildung steigern (Takagi et al. 1998). Eine Verkürzung der Abbindezeit dieses Zements auf etwa eine Stunde wird durch Zugabe von geringen Mengen an Hydroxylapatitkristallkeimen und Kalziumfluorid (CaF2) erreicht (Chow et al. 1987).

2.4.1.4.2 α-Trikalziumphosphat + β-Trikalziumphosphat + Hydroxylapatit

Ginebra et al. (1997) untersuchten einen Zement bestehend aus α-Trikalziumphosphat mit Zusatz von β-Trikalziumphosphat (17 %) und Hydroxylapatit (2 %). Als Anmischflüssigkeit diente 2,5 %ige Dinatriumhydrogenphosphatlösung (Na2HPO4-Lösung). Die Abbindereaktion war das Ergebnis der Hydrolyse vom α-Trikalziumphosphat, das nach 24 Stunden zu 80 % in Hydroxylapatit umgesetzt worden war, während β-Trikalziumphosphat nicht an der Reaktion teilnahm. Die Mikrostruktur des abgebundenen Zements bestand aus Clustern von großen Platten mit radialer oder paralleler Orientierung in einer Matrix kleiner plattenförmiger Kristalle.

2.4.1.4.3 α-Trikalziumphosphat + Dikalziumphosphatanhydrid + Hydroxylapatit

Ein Zement, bestehend aus α-Trikalziumphosphat (63,2 %), Dikalziumphosphatanhydrid (27,7 %) und Hydroxylapatit (9,1 %), angemischt mit destilliertem Wasser, [bildet Hydroxylapatit mit Kalziumdefizit.]

Das ist eine Begründung für die hohe Biokompatibilität des gebildeten Zements (CHOW & EANES 2001).

[Seite 31]

Die Anmischflüssigkeit kann durchaus aktiv an der chemischen Reaktion beteiligt sein. Oftmals dient sie aber als Medium, worin die Ausgangsstoffe in Lösung gehen und die Reaktionsprodukte ausgefällt werden (CHOW & EANES 2001).

2.3.4 Beispiele für Kalziumphosphatzemente

Tetrakalziumphosphat + Dikalziumphosphatanhydrid/-dihydrat

Der „BROWN/CHOW-Zement“ aus dem Jahre 1986 kann als Grundlage aller modernen, erhärtenden Kalziumphosphatzemente bezeichnet werden. [...] Nach zehn bis 15 Minuten beginnt er abzubinden und reagiert nach vier Stunden beinahe vollständig zu Hydroxylapatit (LEGEROS 1988, SCHMITZ et al. 1999). Das Reaktionsprodukt besteht vorrangig aus kleinen, stäbchenförmigen und einigen platten Kristallen (FUKASE et al. 1990). Spätere Untersuchungen zeigten jedoch, dass lediglich die frühen Kristallkeime stöchiometrisch Hydroxylapatit darstellen und bei weiterem Wachstum ein Kalziummangel im Apatit (Ca9(HPO4)(PO4)5(OH)) nachweisbar ist (BROWN & FULMER 1991, BROWN et al. 1991). Dahingegen soll die Anwesenheit von Phosphationen in der Anmischflüssigkeit die Rate der Hydroxylapatitbildung steigern (TAKAGI et al. 1998). Eine Verkürzung der Abbindezeit dieses Zements auf etwa eine Stunde wird durch Zugabe von geringen Mengen an Hydroxylapatitkristallkeimen und Kalziumfluorid (CaF2) erreicht (CHOW et al. 1987).

α-Trikalziumphosphat + β-Trikalziumphosphat + Hydroxylapatit

Als Ausgangsstoff wurde α-Trikalziumphosphat mit Zusatz von β-Trikalziumphosphat (17 %) und Hydroxylapatit (2 %) verwendet. Als Anmischflüssigkeit diente eine 2,5 %ige Dinatriumhydrogenphosphatlösung (Na2HPO4-Lösung). Die Abbindereaktion war das Ergebnis der Hydrolyse vom α-Trikalziumphosphat, das nach 24 Stunden zu 80 % in Hydroxylapatit umgesetzt worden war, während β-Trikalziumphosphat nicht an der Reaktion teilnahm. Die Mikrostruktur des abgebundenen Zements bestand aus Clustern von großen

[Seite 32]

Platten mit radialer oder paralleler Orientierung in einer Matrix kleiner plattenförmiger Kristalle (GINEBRA et al. 1997).

α-Trikalziumphosphat + Dikalziumphosphatanhydrid + Hydroxylapatit

Ein Zement, bestehend aus α-Trikalziumphosphat (63,2 %), Dikalziumphosphatanhydrid (27,7 %) und Hydroxylapatit (9,1 %), angemischt mit destilliertem Wasser, bildet Hydroxylapatit mit Kalziumdefizit.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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