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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Noetzel 2006
Seite(n): 36, 37, Zeilen: 36: 13ff; 37: 1-14
Der Zement scheint eine osteokonduktive Wirkung zu haben (Lu et al. 1988).

Ein etwas anderes histologisches Bild zeigte sich nach fünf Wochen bei einer Studie an Ratten. Der Abbau des in periapikale Läsionen eingebrachten Kalziumphosphatzements war zwar ebenfalls in hohem Maße mit Knochenneubildung und schließlich der Defektheilung verbunden, jedoch wurden hier im Gegensatz zu Liu et al. (1997) zumindest in der ersten Woche sehr wohl Fremdkörperriesenzellen und Makrophagen in der Umgebung des Zements gefunden. So kann man wahrscheinlich davon ausgehen, dass die Zementresorption in diesem Fall nicht allein durch osteoklastische Vorgänge, sondern auch durch Phagozytose erfolgte (Yoshikawa et al. 2000).

Der gleiche Zement, angemischt mit verdünntem Glyzerin, wurde in einer weiteren Studie an Affen als Wurzelfüllpaste verwendet. Alle Füllungen wurden bewusst apikal überstopft. Der Kalziumphosphatzement verursachte im Vergleich zu Grossmans Sealer (Canals; Showa Yakuhin Kako, Tokio, Japan) und N2 (Hager und Werken, Duisburg, Deutschland) über den gesamten Zeitraum von sechs Monaten die geringsten Entzündungsreaktionen im periapikalen Gewebe. Direkter Kontakt zu neu gebildeten Knochenstrukturen konnte nur beim Kalziumphosphatzement gefunden werden (Hong et al. 1991). Hierzu muss allerdings kritisch angemerkt werden, dass die beiden Vergleichsprodukte Stoffe enthalten, die seit Jahren für ihre mehr oder weniger starke Toxizität bekannt sind. Es handelt sich dabei um Eugenol bzw. Paraformaldehyd.

Sugawara et al. (1992) führten histopathologische Untersuchungen durch, um die Biokompatibilität von herkömmlichen Wurzelfüllmaterialien im Vergleich zu Kalziumphosphatzementen zu analysieren. Das Pulver des Zements beinhaltete Tetrakalziumphosphat und Dikalziumphosphatanhydrid. Dabei verwendeten sie unterschiedliche Anmischflüssigkeiten (Polyethylenglykol, flüssiges Paraffin, Glyzerin) und gaben bei einigen Mischungen noch Zirkoniumdioxid (ZrO2) hinzu. Die besten Resultate nach einmonatiger subkutaner Implantation bei Ratten erzielten sämtliche Zementkombinationen und das Hydroxylapatit im Vergleich zu den anderen überprüften endodontischen Materialien: Grossmans Sealer, Kalziumhydroxid-Iod-Paste (Vitapex; Neo Dental Chemical Products, Tokio, Japan) und Guttapercha (GC, Tokio, Japan).

Der Zement scheint eine osteokonduktive Wirkung zu haben (LU et al. 1988).

Ein etwas anderes histologisches Bild zeigte sich nach fünf Wochen bei einer Studie an Ratten. Der Abbau des in periapikale Läsionen eingebrachten Kalziumphosphatzements war zwar ebenfalls in hohem Maße mit Knochenneubildung und schließlich der Defektheilung verbunden, jedoch wurden hier im Gegensatz zu LIU et al. (1997) zumindest in der ersten Woche Fremdkörperriesenzellen und Makrophagen in der Umgebung des Zements gefunden. So kann man wahrscheinlich davon ausgehen, dass die Zementresorption in diesem Fall nicht allein durch osteoklastische Vorgänge sondern auch durch Phagozytose erfolgte (YOSHIKAWA & TODA 2000).

Der gleiche Zement, angemischt mit verdünntem Glyzerin, wurde in einer weiteren Studie an Affen als Wurzelkanalfüllpaste verwendet. Alle Füllungen wurden bewusst apikal überstopft. Der Kalziumphosphatzement verursachte im Vergleich zu Grossmans Sealer (Canals®; Showa Yakuhin Kako Co., Tokio, Japan) und N2® (Hager & Werken GmbH & Co. KG, Duisburg, Deutschland) über den gesamten Zeitraum von sechs Monaten die geringsten Entzündungsreaktionen im periapikalen Gewebe. Direkter Kontakt zu neu gebildeten Knochenstrukturen

[Seite 37]

konnte nur beim Kalziumphosphatzement gefunden werden (HONG et al. 1991). Hierzu muss allerdings kritisch angemerkt werden, dass die beiden Vergleichsprodukte Stoffe enthalten, die seit Jahren für ihre mehr oder weniger starke Toxizität bekannt sind. Es handelt sich dabei um Eugenol bzw. Paraformaldehyd.

Anhand histopathologischer Untersuchungen wurde die Biokompatibilität von herkömmlichen Wurzelfüllmaterialien im Vergleich zu Kalziumphosphatzementen analysiert. Das Pulver des Zements beinhaltete Tetrakalziumphosphat und Dikalziumphosphatanhydrid. Dabei wurden unterschiedliche Anmischflüssigkeiten (Polyethylenglykol, flüssiges Paraffin, Glyzerin) verwendet sowie bei einigen Mischungen noch Zirkoniumdioxid (ZrO2) hinzugegeben. Die besten Resultate nach einmonatiger subkutaner Implantation bei Ratten erzielten sämtliche Zementkombinationen und das Hydroxylapatit im Vergleich zu den anderen überprüften endodontischen Materialien: Grossmans Sealer, Kalziumhydroxid-Iod-Paste (Vitapex®; Neo Dental Chemical Products Co., Tokio, Japan) und Guttapercha (GC Co., Tokio, Japan) (SUGAWARA et al. 1992).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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