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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-29
Quelle: Noetzel 2006
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 15ff; 38: 1-15
2.4.2.2

Verwendung als Knochenersatzmaterial

In der Kraniochirurgie wird meist mit autogenem Knochen oder mit Methylmethakrylaten (MMA) gearbeitet. In einer Studie von Costantino et al. (1992) wurden Schädeldefekte an Katzen entweder mit dem „BROWN/CHOW-Zement“, einer Mischung dessen mit autogenem Knochen, mit MMA oder gar nicht gefüllt. Die besten Ergebnisse konnten in den Fällen beobachtet werden, die mit dem Kalziumphosphatzement bzw. der Zement-Knochen-Mischung versorgt worden waren. Die Knochenbildung resultierte aus der Kombination von Osteokonduktion und Implantatresorption.

Erste klinische Ergebnisse bei der Verwendung als Knochenersatzmaterial im Bereich des Schädels stimmen optimistisch (Kamerer et al. 1994; Kveton et al. 1995). Friedman et al. (2000) bezeichneten den Kalziumphosphatzement als überlegen gegenüber MMA bei Rekonstruktionen im knöchernen Gesichts- und Stirnbereich.

2.4.2.3 Verwendung als Wurzelfüllmaterial

In der Studie von Sugawara et al. (1990) übertraf die Dichtigkeit der lateral kondensierten Wurzelfüllungen mit Guttapercha, bei denen Kalziumphosphatzement als Wurzelfüllpaste verwendet worden war, die der mit Grossmans Sealer durchgeführtenWurzelfüllungen. Im Gegensatz dazu stehen die Ergebnisse von Krell et al. (1985). Dort wurde beim Kalziumphosphatzement eine signifikant höhere Farbstoffpenetration ermittelt. Als mögliche Erklärung könnten der größere Korndurchmesser des Zementpulvers und das geringere Pulver-Flüssigkeitsverhältnis angeführt werden.

Die Dichtigkeit des Kalziumphosphatzements als alleiniges Wurzelfüllmaterial ist ebenbürtig mit der herkömmlicher Materialien wie lateral kondensiertes Guttapercha und Sealapex®. Wegen der hohen Biokompatibilität bevorzugen Cherng et al. (2001) und Chohayeb et al. (1987) dennoch Kalziumphosphatzement, weil dadurch gleichzeitig stärkere entzündliche Reaktionen des periapikalen Gewebes bei versehentlichem Überstopfen vermieden werden. Um eine spätere Stiftpräparation zu ermöglichen, empfehlen sie, einen einzelnen Silberstift als Platzhalter in die Wurzelfüllung mit einzubringen.

Verwendung als Knochenersatzmaterial

In der Kraniochirurgie wird meist mit autogenem Knochen oder mit Methylmethakrylaten (MMA) gearbeitet. In einer Studie wurden Schädeldefekte an Katzen entweder mit dem „BROWN/CHOW-Zement“, einer Mischung dessen mit autogenem Knochen, mit MMA oder gar nicht gefüllt. Die besten Ergebnisse konnten in den Fällen beobachtet werden, die mit dem Kalziumphosphatzement bzw. der Zement-Knochen-Mischung versorgt worden waren. Die Knochenbildung resultierte aus der Kombination von Osteokonduktion und Implantatresorption (COSTANTINO et al. 1992).

Erste klinische Ergebnisse bei der Verwendung als Knochenersatzmaterial im Bereich des Schädels stimmen optimistisch (KAMERER et al. 1994, KVETON et al. 1995). Kalziumphosphatzemente werden mittlerweile als überlegen gegenüber MMA bei Rekonstruktionen im knöchernen Gesichts- und Stirnbereich angesehen (FRIEDMAN et al. 2000).

[Seite 38]

Verwendung als Wurzelkanalfüllmaterial

Die Dichtigkeit der lateral kondensierten Wurzelkanalfüllungen mit Guttapercha, bei denen Kalziumphosphatzement als Wurzelkanalfüllpaste verwendet worden war, übertraf die derjenigen mit Grossmans Sealer (SUGAWARA et al. 1990). Im Gegensatz dazu stehen die Ergebnisse einer Studie, bei der beim Kalziumphosphatzement eine signifikant höhere Farbstoffpenetration ermittelt wurde (KRELL & MADISON 1985). Als mögliche Erklärung könnten der größere Korndurchmesser des Zementpulvers und das geringere Pulver-Flüssigkeitsverhältnis in Betracht kommen.

Die Dichtigkeit des Kalziumphosphatzements als alleiniges Wurzelkanalfüllmaterial ist ebenbürtig mit der herkömmlicher Materialien wie lateral kondensierte Guttapercha und Sealapex®. Wegen der hohen Biokompatibilität wird z. T. dennoch Kalziumphosphatzement bevorzugt, weil dadurch gleichzeitig stärkere entzündliche Reaktionen des periapikalen Gewebes bei versehentlichem Überstopfen vermieden werden kann. Um eine spätere Stiftpräparation zu ermöglichen, sollte ein einzelner Silberstift als Platzhalter in die Wurzelkanalfüllung mit eingebracht werden (CHOHAYEB et al. 1987, CHERNG et al. 2001).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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