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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1-23
Quelle: Noetzel 2006
Seite(n): 71, 72, Zeilen: 71: 10ff - 72: 1ff
6.1.6 Histologische Auswertung

Prinzipiell stehen für die mikroskopische Beurteilung von Zahnpräparaten zwei Standardverfahren zur Verfügung. Zum einen besteht die Möglichkeit, die Präparate mit der Trenn-Dünnschliff-Technik für die mikroskopische Beurteilung aufzubereiten. Dieses Verfahren eignet sich aber eher zur Beurteilung von Zahn-Knochen-Präparaten (Donath 1985) und lässt keine ausreichende Beurteilung von Weichgeweben (in diesem Fall die Beurteilung des Pulpagewebes) zu.

Das zweite, in dieser Studie angewandte Verfahren (siehe Kapitel 4.2) lässt hingegen eine genaue Beurteilung der Hart- und Weichgewebe zu. Nach dem Extrahieren werden die Zahnpräparate dekalzifiziert und in Paraffin eingebettet, wodurch anschließend die Anfertigung von histologischen Schnitten mit einem Mikrotom erfolgen kann (Kim et al. 2001).

Sämtliche histologischen Ergebnisse geben immer nur die jeweilige Situation zum Zeitpunkt der Extraktion wieder und stellen daher eine Art „Momentaufnahme" dar. Die hohe Genauigkeit einer immunhistologischen Auswertung bezüglich der Zelldifferenzierung, wie sie anhand von entkalkten, in Paraffin eingebetteten Schnittpräparaten möglich wäre, ist zur Beurteilung einer Entzündung nicht zwingend erforderlich. Vielmehr ist das Gesamtbild aus Entzündungsherd und umliegendem Gewebe für eine Bewertung der Biokompatibilität sinnvoll. Eine Klassenbildung der untersuchten Parameter in drei bis vier Grade ist bei histopathologischen Auswertungen allgemein üblich; eine weitergehende Unterteilung würde im Widerspruch zum Datenmaterial stehen und eine Genauigkeit vortäuschen, die nicht erzielbar ist (Orstavik et al. 1992).

6.1.8 Histologische Auswertung

Prinzipiell stehen für die mikroskopische Beurteilung von Zahn-Knochen-Präparaten zwei Standardverfahren zur Verfügung.

Zum einen besteht die Möglichkeit, die Präparate nach dem Heraustrennen aus dem Kiefer zu dekalzifizieren und in Paraffin einzubetten, wodurch anschließend die Anfertigung von histologischen Schnitten mit einem Mikrotom erfolgen kann. Die etwa 6 μm starken Schnitte können nun entweder für die mikroskopische Untersuchung oder für die Immunhistologie verwendet werden (KIM et al. 2001). Häufig treten bei dieser Methode allerdings Artefakte in den Grenzbereichen zwischen Hart- und Weichgeweben auf, sodass eine exakte Beurteilung solcher Zonen nur durch eine Methylmethakrylat-Einbettung möglich ist (RECK & DIEKELMANN 1980, SCHÖNFELDT & BÖSSMANN 1980).

Dies wird durch das zweite Verfahren – die Trenn-Dünnschliff-Technik – erzielbar (siehe Kapitel 4.3.2.1). Da hierbei keine Dekalzifizierung nötig ist, können auch Hartgewebe, wie Knochen, Zahnschmelz oder Dentin, hervorragend beurteilt werden. Durch wiederholte Poliervorgänge sind Schichtstärken von bis zu 5 μm erreichbar (DONATH 1985). Bei Präparaten mit einer relativ großen Oberfläche (in dieser Studie ungefähr 3 cm2) erscheinen jedoch aufgrund von herstellungsbedingten Unebenheiten sowohl im Schleifteller als auch im Objektträger eher Dicken von etwa 20 μm realistisch. Dennoch sind auch bei solchen

[Seite 72]

Präparaten eine Differenzierung und quantitative Bestimmung der im Mikroskop beobachteten Zellen möglich, wobei bei der Auswertung darauf zu achten ist, dass mehrere Zellen übereinander liegen können (DONATH & BREUNER 1982). Ein nicht zu übersehender Nachteil ist der hohe Zeitaufwand. Inklusive der Kunststoffeinbettung beansprucht diese Technik etwa zwei Monate.

In dieser Studie wurde die Trenn-Dünnschliff-Technik angewendet. Sämtliche histologischen Ergebnisse geben immer nur die jeweilige Situation zum Zeitpunkt der Euthanasie wieder – eine Art „Momentaufnahme“. Somit ist die hohe Genauigkeit einer immunhistologischen Auswertung bezüglich der Zelldifferenzierung, wie sie anhand von entkalkten, in Paraffin eingebetteten Schnittpräparaten möglich wäre, zur Beurteilung einer Entzündung nicht zwingend erforderlich. Vielmehr erscheint das Gesamtbild aus Entzündungsherd und umliegendem Gewebe für eine Bewertung der Biokompatibilität sinnvoll. Eine Klassenbildung der untersuchten Parameter in vier Grade ist bei histopathologischen Auswertungen allgemein üblich; eine weitergehende Unterteilung würde im Widerspruch zum Datenmaterial stehen und eine Genauigkeit vortäuschen, die nicht erzielbar ist (ORSTAVIK & MJÖR 1992).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Teilweise wurde die Quelle mit eigenen Worten zusammengefasst, teils aber auch wörtlich übernommen.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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