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Die Anfänge der Kriminalpsychologie: Zur Verbindung der Schönen Literatur und der Kriminologie in der Romantik und dem Sturm und Drang

von Thiemo-Marcell Jeck

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[1.] Tj/Fragment 099 107
Zuletzt bearbeitet: 2013-02-03 14:17:44 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Peters 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tj, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 107-115
Quelle: Peters 2001
Seite(n): 120, Zeilen: 16-25
375 Vielmehr gibt es eine Menge Vorbilder. Sicher ist, dass Goethe seine Beziehung zu seiner Sesenheimer-Geliebten, der Pfarrerstochter Friedericke [sic!] Brion, die ihn während seiner Straßburger Zeit glühend verehrte, in die Gretchentragödie einfließen ließ. Als die Beziehung im Sommer 1771 abrupt abbrach, erfuhr er in schmerzlicher Weise die Schuld des Verlassens. In „Dichtung und Wahrheit“ schreibt er darüber: „Die Antwort Friederickens [sic!] auf einen schriftlichen Abschied zerriß mir das Herz. [...] Hier war ich zum erstenmal schuldig; ich hatte das schönste Herz in seinem Tiefsten verwundet, und so war die Epoche einer düsteren Reue, bei dem Mangel einer gewohnten erquicklichen Liebe, höchst peinlich, ja unerträglich.“ Doch nicht nur zeitgenössische Kriminalfälle beeinflußten die Handlung. So sollen eine Jugendliebe namens Gretchen394 und die Beziehung zu Friedericke [sic!] Brion aus Sesenheim die Tragödie geprägt haben. Gerade in der Beziehung zu Friderike habe Goethe schmerzlich die Schuld des Verlassens erfahren, als er die Beziehung zu ihr im Sommer 1771 abrupt abbrach. In Dichtung und Wahrheit schreibt er:

„Die Antwort Friederikens auf einen schriftlichen Abschied zerriß mir das Herz. (...) Hier war ich zum erstenmal schuldig; ich hatte das schönste Herz in seinem Tiefsten verwundet, und so war die Epoche einer düsteren Reue, bei dem Mangel einer gewohnten erquicklichen Liebe, höchst peinlich, ja unerträglich.“395


394 Kuno Fischer hat die erste große Liebe Goethes aufgearbeitet. So ging Goethe nur in die Kirche, um sie zu sehen und brachte ihr seine Liebespistel an den Spinnrock Vgl. Kuno Fischer: Goethes Faust, Bd. 3, Die Erklärung des Goetheschen Faust nach der Reihenfolge seiner Szenen, Heidelberg 1912 (4. Aufl.), S. 164f.

395 Johann Wolfgang Goethe: Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche, a.a.O., Bd. 10, S. 569f. Eine Aufarbeitung der Beziehung zwischen Goethe und Friederike findet sich bei Willi Krogmann: Das Friederikenmotiv in den Dichtungen Goethes. Eine Motivanalyse, Berlin 1932, S. 43-48 und Raymond Matzen: Goethe, Friederike und Sesenheim, Straßburg, Baser 1985 (3. Erw. Aufl.)

Anmerkungen

Kein Hinweis auf Peters (2001) als Quelle. Auffällig ist der gleiche Schreibfehler bei beiden Autoren: "Friedericke" statt "Friederike". Auch das Goehte-Zitat ist identisch wiedergegeben (in identischer Länge, mit identischer Kürzung).

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130203141803

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