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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 19-34
Quelle: Peters_2001
Seite(n): 105, 106, Zeilen: 105: 11-16; 106: 9ff
Fausts Liebe ist durch seine Unzufriedenheit und innere Unruhe motiviert. In der kleinen Welt Gretgens erhofft er sich denn auch Rast von seinem Streben. Gretgens innerer Frieden lässt die „Hütte zum Himmelreich“ werden. Er kann ihr aus diesem Grund den Schmuck nicht hinlegen, Mephisto muss dies für ihn tun.

Die anfangs rein sexuellen Wünsche entwickeln sich zu Liebe, die Faust gegen Mephistos Ironie und Unglauben verteidigen muss:

Mephisto:

Denn morgen wirst in allen Ehren

Das arme Gretgen nicht betöhren?

Und alle Seelenlieb ihr schwören?

Faust:

Und zwar von Herzen.

Mephisto:

Gut und schön!

Dann wird von ewger Treu und Liebe,

[Von einzig überallmächtgem Triebe -

Wird das auch so von Herzen gehen?]

Fausts Liebe zu Gretchen ist durch seine Unzufriedenheit und innere Unruhe motiviert. In ihrer kleinen heilen Welt erhofft er sich Rast von seinem Streben. Im Gegensatz zu seinem Kerker, dem Studierzimmer, herrscht in diesem Kerker Seligkeit. Gretchens innerer Frieden läßt die „Hütte zum Himmelreich“ werden. Er kann ihr aus diesem Grund den Schmuck nicht hinlegen, Mephisto muß dies für ihn tun.

[Seite 106]

Wie bei Gretchen sind auch Fausts Gefühle unterschiedlich motiviert, die anfangs rein sexuellen Wünsche entwickeln sich zu Liebe, die Faust gegen Mephistos Ironie und Unglauben verteidigen muß:

Mephistopheles. Denn morgen wirst in allen Ehren,

Das arme Gretchen nicht betören,

Und alle Seelenlieb ihr schwören?

Faust. Und zwar von Herzen!

Mephistopheles. Gut und schön.

Dann wird von ew’ger Treu und Liebe,

Von einzig überallmächtigem Triebe -

Wird das auch so von Herzen gehn?

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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