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Optimierung der Biopsiestrategie in der Diagnostik des Prostatakarzinoms

von Dr. Tk

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tk/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-13 16:00:18 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Hetzel 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tk, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-17
Quelle: Hetzel 2005
Seite(n): 18, Zeilen: 10 ff.
1.3.1 Gesamt-PSA Bereich <4 ng/ml:

In der Frühphase der routinemäßigen PSA-Bestimmung wurden Patienten mit einem Gesamt-PSA von <4 ng/ml als Niedrigrisikopatienten klassifiziert und eine Biopsie nicht routinemäßig empfohlen. Neuere Daten belegen jedoch, dass bei Patienten mit einem Gesamt-PSA zwischen 2,6-4 ng/ml in 22% aller Fälle bei unauffälliger DRU ein Prostatakarzinom diagnostiziert werden konnte. Nach erfolgter radikaler Prostatektomie waren diese Karzinome in der Mehrzahl der Fälle klinisch signifikant und in etwa 80% organbegrenzt 13;54;54 [sic]. Aus Screeningdaten ist bekannt, dass bei ca. 8% der Männer ab 55-60 Jahren ein Gesamt-PSA >4 ng/ml gemessen werden wird. Senkt man den Grenzwert auf z.B. 2,5 ng/ml ab, werden weitere 15% aller Männer der Risikogruppe PCa zugeordnet. Dies bedeutet, dass man statistisch mit etwa jedem vierten asymptomatischen Mann über die Möglichkeit eines PCa zu sprechen hat und entsprechende Diagnostik einleiten sollte 31. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn über die Absenkung des Grenzwertes gesprochen wird.

1.3.2 Gesamt-PSA-Bereich 4-10 ng/ml

Traditionell wird dieser Bereich als diagnostischer Graubereich angesehen.


13. Catalona, W. J.; Smith, D. S., and Ornstein, D. K. Prostate cancer detection in men with serum PSA concentrations of 2.6 to 4.0 ng/mL and benign prostate examination. Enhancement of specificity with free PSA measurements. JAMA. 1997 May 14; 277(18):1452-1455.

14. Catalona, W. J.; Smith, D. S.; Ratliff, T. L., and Basler, J. W

31. Haese, A.; Graefen, M.; Palisaar, J.; Huland, E., and Huland, H. Serum markers for early detection and staging of prostate cancer. Status report on current and future markers. Urologe A. 2003 Sep; 42(9):1172-87.

54. Schmid, H. P.; McNeal, J. E.; Freiha, F. S., and Stamey, T. A. Systematische Methoden zur partiellen Gewebeuntersuchung von radikalen Prostatektomiepräparaten. Der Stellenwert des Tumorvolumens. Aktuelle Urologie. 1993; 2433-39.

2.3.2 Gesamt-PSA Bereich <4,0 ng/ml:

In der Frühphase der routinemäßigen PSA-Bestimmung wurden Patienten mit einem Gesamt-PSA von < 4,0 ng/ml als Niedrigrisikopatienten klassifiziert und nur bei auffälliger DRU wurde eine Biopsie empfohlen. Neuere Daten belegen jedoch, dass bei Patienten mit einem Gesamt-PSA zwischen 2,6 und 4,0 ng/ml in 22% aller Fälle bei unauffälliger DRU ein Prostatakarzinom diagnostiziert wurde. Nach erfolgter radikaler Prostatektomie waren diese Karzinome in der Mehrzahl der Fälle klinisch signifikant und etwa 80% dieser PCa waren organbegrenzt [45]. Aus Screeningdaten ist bekannt, dass in ca. 8% der Männer ab 55-60 Jahren ein Gesamt-PSA >4,0 ng/ml gemessen werden wird. Senkt man den Referenzwert auf z.B. 2,5 ng/ml ab, werden weitere 15% aller Männer der Risikogruppe Prostatakarzinom zugeordnet. Dies bedeutet, dass man statistisch mit etwa jedem 4. asymptomatischen Mann über die Möglichkeit eines Prostatakarzinoms zu sprechen hat und entsprechende Diagnostik eingeleitet werden müßte.

2.3.3 Gesamt-PSA-Bereich 4-10 ng/ml

Traditionell wird dieser Bereich als diagnostischer „Graubereich“ angesehen.


45. Catalona WJ, Smith DS, Ornstein DK. Prostate cancer detection in men with serum PSA concentrations of 2.6 to 4.0 ng/mL and benign prostate examination. Enhancement of specificity with free PSA measurements. JAMA 1997; 277: 1452-5.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140613160603

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