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Optimierung der Biopsiestrategie in der Diagnostik des Prostatakarzinoms

von Dr. Tk

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tk/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-11 17:59:43 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Palisaar et al 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tk, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-15 (komplett)
Quelle: Palisaar et al 2003
Seite(n): 1188, 1191, Zeilen: 1188:Tabelle 1; 2.Sp. 11-13 - 3.Sp. 1-7; 1191:1.Sp. 13-16 - 2.Sp. 1-13
Tk 13a diss.png

Abbildung 7: Karzinomspezifische Mortalitätsrate, in %, innerhalb von 15 Jahren nach Diagnosestellung bei konservativer Behandlung. GS=Gleason-Summe. Modifiziert nach Albertsen 1.

1.4.1.1 Suspekter Tastbefund

Unter Berücksichtigung der diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen stellt ein suspekter Tastbefund ungeachtet der Höhe des PSA-Wertes eine Indikation zur Biopsie dar. Schröder et al. fanden in einer Screeningpopulation 83 von 473 (25%) Karzinomen ausschließlich durch die DRU bei PSA-Werten unter 4 ng/ml 56. In der prä-PSA-Ära fielen die meisten PCa durch die suspekte Tastuntersuchung auf und waren daher der digital geführten Biopsie problemlos zugänglich, allerdings wies die DRU alleine eine geringe Sensitivität auf. Catalona et al. fanden, dass nur 21,4% der Patienten mit abnormen Tastbefund ungeachtet des PSA-Wertes in der Biopsie ein Karzinom aufweisen 11. Andererseits waren Patienten mit einem suspekten Tastbefund und Malignomnachweis häufiger an lokal fortgeschrittenen und systemisch metastasierten Tumoren erkrankt 28. Die PSA-bedingte Stadienverschiebung führte dazu, dass in den meisten Serien mehr als die Hälfte aller entdeckten Karzinome einen normalen Tastbefund aufweisen.


1. Albertsen, P. C.; Hanley, J. A.; Gleason, D. F., and Barry, M. J. Competing risk analysis of men aged 55 to 74 years at diagnosis managed conservatively for clinically localized prostate cancer. JAMA. 1998 Sep 16; 280(11);975-80;

11. Catalona, W. J.; Richie, J. P.; Ahmann, F. R.; Hudson, M. A.; Scardino, P. T.; Flanigan, R. C.; deKernion, J. B.; Ratliff, T. L.; Kavoussi, L. R.; Dalkin, B. L.; Waters, W. B.; MacFarlane, M. T., and Southwick, P. C. Comparison of digital rectal examination and serum prostate specific antigen in the early detection of prostate cancer: results of a multicenter clinical trial of 6,630 men. Journal of Urology. 1994 May; 151(5):1283- 1290.

28. Gann, P. H.; Hennekens, C. H., and Stampfer, M. J.. A prospective evaluation of plasma prostate-specific antigen for detection of prostatic cancer. JAMA. 1995 Jan 25; 273(4):289-94.

56. Schröder, F. H.; van der Maas, P.; Beemsterboer, P.; Kruger, A. B.; Hoedemaeker, R.; Rietbergen, J., and Kranse, R. Evaluation of the digital rectal examination as a screening test for prostate cancer. Rotterdam section of the European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer. Journal of the National Cancer Institute. 1998 Dec 2; 90(23):1817-23.

[Seite 1188]

Suspekter Tastbefund

Unter Berücksichtigung der diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen stellt ein suspekter Tastbefund ungeachtet der Höhe des PSA-Werts eine absolute Indikation zur Stanzbiopsie dar. Schröder et al. [8] fanden in einer Screeningpopulation 83 von 473 (25%) Karzinome ausschließlich durch einen suspekten Tastbefund bei PSA-Werten unter 4 ng/ml.

[Tabelle 1

Karzinomspezifische Mortalitätsrate innerhalb von 15 Jahren nach Diagnosestellung bei konservativer Behandlung [7]]

Tk 13a source.png

GS Gleason-Summe

[Seite 1191]

Außerdem fielen in der Prä-PSA-Ära die meisten Prostatakarzinome durch eine suspekte Tastuntersuchung auf und waren somit digital gesteuert problemlos zu biopsieren. Allerdings wies die DRU alleine eine geringe Sensitivität auf. Keetch et al. fanden, dass nur 25% der Patienten mit abnormem Tastbefund und PSA zwischen 4–20 ng/ml in der Biopsie ein Karzinom aufwiesen. Andererseits waren Patienten mit einem suspekten Tastbefund und Malignomnachweis häufiger an lokal fortgeschrittenen und systemisch metastasierten Tumoren erkrankt.

Die PSA-bedingte Stadienverschiebung führte dazu, dass in den meisten Serien mehr als die Hälfte aller entdeckten Karzinome einen normalen Tastbefund aufwiesen.


7. Albertsen PC, Hanley JA, Gleason DF, Barry MJ (1998) Competing risk analysis of men aged 55 to 74 years at diagnosis managed conservatively for clinically localized prostate cancer. JAMA 16: 975–980

8. Schröder FH, van der Maas P, Beemsterboer P (1998) Evaluation of the digital rectal examination as a screening test for prostate cancer. Rotterdam section of the European randomized study of screening for prostate cancer. J Natl Cancer Inst 90: 1817

10. Catalona WJ, Richie JP, Ahmann FR et al. (1994) Comparison of digital rectal examination and serum prostate specific antigen in early detection of prostate cancer: Results of a multicenter clinical trial of 6630 men. J Urol 151: 1283–1290

14. Gann PH, Hennekens CH, Stampfer MJ (1995) A prospective evaluation of plasma prostate-specific antigen for detection of prostatic cancer. JAMA 273: 289–294

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die Übereinstimmungen sind für diese Passage (außer der Tabelle und der Überschrift) allerdings mit einer anderen Quelle größer: Tk/Fragment 013 02.

Die entsprechende Tabelle in der Originalquelle Albertsen et al. (1998) hat einen anderen Aufbau:

Tk 13a source2.png

Die erwähnten Modifizierungen findet man schon bei Palisaar et al. (2003).

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Tk/Fragment 013 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-13 16:00:33 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Hetzel 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tk

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 2-15
Quelle: Hetzel 2005
Seite(n): 20, Zeilen: 15 ff.
Unter Berücksichtigung der diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen stellt ein suspekter Tastbefund ungeachtet der Höhe des PSA-Wertes eine Indikation zur Biopsie dar. Schröder et al. fanden in einer Screeningpopulation 83 von 473 (25%) Karzinomen ausschließlich durch die DRU bei PSA-Werten unter 4 ng/ml 56. In der prä-PSA-Ära fielen die meisten PCa durch die suspekte Tastuntersuchung auf und waren daher der digital geführten Biopsie problemlos zugänglich, allerdings wies die DRU alleine eine geringe Sensitivität auf. Catalona et al. fanden, dass nur 21,4% der Patienten mit abnormen Tastbefund ungeachtet des PSA-Wertes in der Biopsie ein Karzinom aufweisen 11. Andererseits waren Patienten mit einem suspekten Tastbefund und Malignomnachweis häufiger an lokal fortgeschrittenen und systemisch metastasierten Tumoren erkrankt 28. Die PSA-bedingte Stadienverschiebung führte dazu, dass in den meisten Serien mehr als die Hälfte aller entdeckten Karzinome einen normalen Tastbefund aufweisen.

11. Catalona, W. J.; Richie, J. P.; Ahmann, F. R.; Hudson, M. A.; Scardino, P. T.; Flanigan, R. C.; deKernion, J. B.; Ratliff, T. L.; Kavoussi, L. R.; Dalkin, B. L.; Waters, W. B.; MacFarlane, M. T., and Southwick, P. C. Comparison of digital rectal examination and serum prostate specific antigen in the early detection of prostate cancer: results of a multicenter clinical trial of 6,630 men. Journal of Urology. 1994 May; 151(5):1283- 1290.

28. Gann, P. H.; Hennekens, C. H., and Stampfer, M. J.. A prospective evaluation of plasma prostate-specific antigen for detection of prostatic cancer. JAMA. 1995 Jan 25; 273(4):289-94.

56. Schröder, F. H.; van der Maas, P.; Beemsterboer, P.; Kruger, A. B.; Hoedemaeker, R.; Rietbergen, J., and Kranse, R. Evaluation of the digital rectal examination as a screening test for prostate cancer. Rotterdam section of the European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer. Journal of the National Cancer Institute. 1998 Dec 2; 90(23):1817-23.

Unter Berücksichtigung der diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen stellt ein suspekter Tastbefund ungeachtet der Höhe des PSA-Wertes eine Indikation zur Biopsie dar. Schröder et al. fanden in einer Screeningpopulation 83 von 473 (25%) Karzinomen ausschließlich duch [sic] die DRU bei PSA-Werten unter 4,0 ng/ml [136]. In der prä-PSA-Ära fielen die meisten PCa durch die suspekte Tastuntersuchung auf und waren daher der digital geführten Biopsie problemlos zugänglich, allerdings wies die DRU alleine eine geringe Sensitivität auf. Catalona et al. fanden, dass nur 21,4% der Patienten mit abnormen Tastbefund ungeachtet des PSA-Wertes in der Biopsie ein Karzinom aufwiesen [43]. Andererseits waren Patienten mit einem suspekten Tastbefund und Malignomnachweis häufiger an lokal fortgeschrittenen und systemisch metastasierten Tumoren erkrankt [71]. Die PSA-bedingte Stadienverschiebung führte dazu, dass in den meisten Serien mehr als die Hälfte aller entdeckten Karzinome einen normalen Tastbefund aufwiesen.

43. Catalona WJ, Richie JP, Ahmann FR, Hudson MA, Scardino PT, Flanigan RC, deKernion JB, Ratliff TL, Kavoussi LR, Dalkin BL, Waters WB, MacFarlane MT, Southwick PC. Comparison of digital rectal examination and serum prostate specific antigen in the early detection of prostate cancer: results of a multicenter clinical trial of 6,630 men. J Urol 1994; 151: 1283-90.

71. Gann PH, Hennekens CH, Stampfer MJ. A prospective evaluation of plasma prostate-specific antigen for detection of prostatic cancer. JAMA 1995; 273: 289-94.

136. Schröder FH, van der Maas P, Beemsterboer P, Kruger AB, Hoedemaeker R, Rietbergen J, Kranse R. Evaluation of the digital rectal examination as a screening test for prostate cancer. Rotterdam section of the European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer. J Natl Cancer Inst 1998; 90: 1817-23.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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