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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 11. Juli 2014) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1 Einleitung und Problemstellung [Anf.] (S. 1-2): Seite 1
  • 1.1 Anatomie der Prostata (S. 2-5): Seiten 2, 3, 4 – [vollständig (Text)]
  • 1.2 Histologische Veränderung der Prostata
  • 1.2.1 Benigne Prostatahyperplasie (BPH) (S. 5): Seite 5 – [vollständig]
  • 1.2.2 Prostatische intraepitheliale Neoplasie (PIN) (S. 5-6): Seiten 5, 6 – [vollständig]
  • 1.2.3 Prostatakarzinom (PCa) (S. 6-7): Seiten 6, 7 – [nahezu vollständig]
  • 1.3 Prostataspezifisches Antigen (PSA) [Anf.] (S. 7-9): Seiten 7, 8
  • 1.3.1 Gesamt-PSA Bereich <4 ng/ml (S. 9): Seite 9 – [vollständig]
  • 1.3.2 Gesamt-PSA-Bereich 4-10 ng/ml (S. 9-10): Seite 9
  • 1.3.3 Gesamt-PSA-Bereich >10ng/ml (S. 10-11): Seiten 10, 11 – [vollständig]
  • 1.3.4 Freies PSA (fPSA) (S. 11-12): Seiten 11, 12 – [nahezu vollständig (Text)]
  • 1.4 Stanzbiopsie der Prostata [Anf.] (S. 12): Seite 12
  • 1.4.1 Indikationen (S. 12-13): Seite 13
  • 1.4.1.1 Suspekter Tastbefund (S. 13): Seite 13 – [vollständig]
  • 1.4.1.2 PSA-Erhöhung (S. 14-15): Seiten 14, 15 – [vollständig]
  • 1.4.1.3 High-grade PIN in der Vorbiopsie (S. 15): Seite 15 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 1.4.2 Biopsieprotokolle (S. 15-18): Seiten 15, 16, 17, 18 – [nahezu vollständig]
  • 1.4.3 Biopsien der Übergangszone (ÜZ) (S. 18): Seite 18 – [vollständig]
  • 2 Patientenkollektiv und Methoden
  • 2.2 Allgemeine Diagnostik
  • 2.2.1 Anamnese (S. 22): Seite 22 – [vollständig]
  • 2.2.2 Blutentnahme (S. 22): Seite 22 – [vollständig]
  • 2.2.4 Transrektaler Ultraschall (S. 23): Seite 23 – [vollständig]
  • 2.2.5 Ultraschallgesteuerte Prostatabiopsie (S. 23-24): Seiten 23, 24 – [nahezu vollständig (Text)]
  • 4 Diskussion
  • 4.1 Literaturübersicht
  • 4.1.2 Studien mit real getestete Biopsieprotokollen (S. 47-49): Seite 49
  • 4.2 Vergleich eigener Ergebnisse mit anderen Arbeiten (S. 50-52): Seite 52.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Hetzel (2005): Die Einleitung der untersuchten Arbeit hat umfangreiche Parallelen mit dieser Dissertation, die jedoch in der gesamten Arbeit nirgends genannt wird. Beide Dissertationen wurden von denselben zwei Berichterstattern begutachtet.
    Da sowohl die untersuchte Arbeit als auch Hetzel (2005) auf dem jeweiligen Titelblatt das Jahr 2005 angeben, stellt sich die Frage, in welche Richtung die Übernahme stattgefunden hat.
    Eine detallierte Betrachtung zu dieser wichtigen Frage findet man hier.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 052 01: Bei der Übernahme passiert ein Fehler und Ergebnisse anderer Autoren werden falsch zugeordnet: dieses Fragment kann als Illustration dafür dienen, wie Plagiate zu Fehlern im wissenschaftlichen Diskurs führen können.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Der Betreuer der Dissertation Prof. Dr. Axel Semjonow sowie der zweite Berichterstatter Prof. Dr. Gisbert Knichwitz haben zusammen die Quelle umfangreicher Textübernahmen Hetzel (2005) begutachtet, ihnen hätten also die Textübereinstimmungen auffallen können.
  • Der Betreuer der Dissertation sowie der zweite Berichterstatter haben auch zusammen die beiden Münsteraner Doktorarbeiten begutachtet, die sich 2011 als weitgehend identisch herausgestellt haben: siehe [1] bzw. [2] und [3].

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 26 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 25 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei einem Fragment ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“)
  • Die untersuchte Arbeit hat 52 Seiten im Hauptteil. Auf 23 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 44.2% entspricht.
    Die 52 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 29
0%-50% Plagiatsanteil 6
50%-75% Plagiatsanteil 5
75%-100% Plagiatsanteil 12
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 25% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Tk col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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