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Tk/Befunde/Hetzel

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Da sowohl die untersuchte Arbeit als auch Hetzel (2005) auf dem jeweiligen Titelblatt das Jahr 2005 angeben, stellt sich die Frage, in welche Richtung die Übernahme stattgefunden hat.

DatumsangabenBearbeiten

  • Im Zusammenhang mit Tk findet man folgende Datumsangaben:
    • Datumsangabe unter dem Lebenslauf (S. 61): 11.12.2005
    • Titelblatt: vorgelegt [...] 2005
    • Tag der mündlichen Prüfung (S. -3): 10.05.2007
    • PDF erstellt: 13.05.2007
    • Publikationsdatum: 27.06.2007 [1]
  • Im Zusammenhang mit Hetzel (2005) findet man folgende Datumsangaben:
    • Datumsangabe unter dem Lebenslauf (S. 41): 03.10.2004
    • Titelblatt: vorgelegt [...] 2005
    • Tag der mündlichen Prüfung (S. -1): 09.05.2005
    • Publikationsdatum: 23.05.2005 [2]

Es ist also anzunehmen, dass bei Tk noch zumindest der Lebenslauf angefügt wurde, als Hetzel (2005) schon fast sieben Monate publiziert war. Publiziert wurde Tk dann noch einmal eineinhalb Jahre später. Trotz dieser an sich klaren Abfolge ist es jedoch denkbar, dass Hetzel (2005) aus einer Vorversion von Tk übernommen hat; daher ist es sinnvoll, die dokumentierten Fragmente selbst zu studieren und nach textbasierten Indizien für die eine oder die andere Übernahmerichtung zu suchen.

Textbasierte Indizien für die Richtung der TextübernahmeBearbeiten

Die Quelle Yörük (2003)Bearbeiten

Die Quelle Yörük (2003) wurde 2003 publiziert, also deutlich vor Tk und auch Hetzel (2005). Es gibt einige Stellen, die in Yörük (2003), Hetzel (2005) und Tk zu finden sind. Wenn nun eine Passage in Yörük (2003) und Hetzel (2005) gleich enthalten ist, in Tk aber geändert ist, so kann man dies als Indiz werten, dass hier von Yörük (2003) erst nach Hetzel (2005) und dann nach Tk übernommen wurde, denn es ist wohl als unwahrscheinlich anzusehen, dass bei einer Übernahme von Yörük (2003) nach Tk der Text geändert wurde und diese Änderung dann bei einer Übernahme von Tk nach Hetzel (2005) genau wieder rückgängig gemacht wurde.

In der folgenden Tabelle werden parallele Passagen in den drei Quellen gegenübergestellt, die darauf hinweisen, dass Tk von Hetzel (2005) übernommen hat (Hervorhebungen hinzugefügt):

Yörük (2003) Hetzel (2005) Tk
Seite 4: "Die Prostata, Vorsteherdrüse, die nach Größe und Form etwa einer Esskastanie entspricht, [...]. Die Prostata ist zwischen Harnblasenausgang und Diaphragma urogenitale, flankiert von beiden Levatorschenkeln, im Beckenbindegewebe fixiert."Seite 5: "Die Prostata, Vorsteherdrüse, die nach Größe und Form etwa einer Eßkastanie entspricht, [...]. Die Prostata ist zwischen Harnblasenausgang und Diaphragma urogenitale, flankiert von beiden Levatorschenkeln, im Beckenbindegewebe fixiert."Seite 2: "Die Prostata, Vorsteherdrüse, die in Größe und Form etwa einer Esskastanie entspricht, [...]. Sie ist zwischen Harnblasenausgang und Diaphragma urogenitale, flankiert von beiden Levatorschenkeln, im Beckenbindegewebe fixiert."
Seite 5: "Durch diesen hyperplastisch proliferativen Prozeß der Übergangszone wird der periphere Prostataanteil kapselförmig komprimiert."Seite 8: "Durch diesen hyperplastisch proliferativen Prozeß der Übergangszone wird der periphere Prostataanteil kapselförmig komprimiert."Seite 5: "Durch diesen hyperplastisch proliferativen Prozess der Übergangszone werden der periphere Prostataanteil wie auch die Harnröhre kapselförmig komprimiert."
Seite 6: "Die PIN high grade stellt eine Vorstufe des invasiven PCa dar"Seite 8: "Die PIN high grade stellt eine Vorstufe des invasiven PCa dar"Seite 5: "Die PIN high grade stellt wahrscheinlich eine Vorstufe des invasiven PCa dar"
Seite 7: "Darüber hinaus hat sich die laborchemische Bestimmung des PSA als Tumormarker in der Routinediagnostik etabliert."Seite 8/9: "Darüber hinaus hat sich die laborchemische Bestimmung des PSA als Tumormarker in der Routinediagnostik etabliert. "Seite 6: "Darüber hinaus hat sich die laborchemische Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) als Tumormarker in der Routinediagnostik etabliert."

Es gibt allerdings auch Funde, die eher auf eine Übernahme in die andere Richtung hindeuten, allerdings handelt es sich hier eher um spezielle Schreibweisen, und die Angabe einer Quelle, so dass hier die Annahme einer Rückanpassung nach einer Übernahme aus Hetzel (2005) nicht so abwegig ist:

Yörük (2003) Hetzel (2005) Tk
Seite 5: "noduläre Proliferationen sowohl der mesenchymal-stromalen als auch der glandulär-epithelialen Anteile der Prostata"Seite 8: "noduläre Proliferation sowohl der mesenchymalstromalen als auch der glandulärepithelialen Anteile der Prostata"Seite 5: "noduläre Proliferation sowohl der mesenchymal-stromalen als auch der glandulär-epithelialen Anteile der Prostata"
Seite 5: "Eine detaillierte morphologische Beschreibung"Seite 8: "Eine detallierte Beschreibung"Seite 5: "Eine detaillierte Beschreibung"
Seite 8: Auf "5. Annemüller W, Delling G, Helmchen, U." wird verwiesenSeite 8/9: Auf Annemüller et al. wird nicht verwiesen Seite 6: Auf "2. Annemüller, W.; Delling, G.; Helmchen, U" wird verwiesen

Es gibt auch einige Fragmente, die aus Yörük (2003) stammen ohne dass sie in Hetzel (2005) zu finden wären, z.B. Fragment 052 01. Umgekehrt scheint es keinen aus Yörük (2003) stammenden Text bei Hetzel (2005) zu geben, der nicht auch bei Tk zu finden wäre, siehe hier.

Die Quelle Palisaar et al. (2003) Bearbeiten

Die Quelle Palisaar et al. (2003) wurde 2003 publiziert, also deutlich vor Tk und Hetzel (2005). Ähnlich wie bei der Quelle Yörük (2003) gibt es Passagen, die in Tk, Palisaar et al. (2003) und Hetzel (2005) zu finden sind, und diese Passagen können der gleichen Logik folgend analysiert werden. Dabei fällt sofort auf, dass Tk auch Tabellen aus Palisaar et al. (2003) übernimmt, diese aber bei Hetzel (2005) fehlen, so dass Tk diese Passagen zumindest nicht nur aus Hetzel (2005) übernommen haben kann.

In der folgenden Tabelle werden die jeweiligen Fragmente verglichen:

Fragmente Kommentar
Fragment 013 01 (Palisaar)
Fragment 013 02 (Hetzel)
Die übernommene Tabelle spricht eher für eine Übernahme von Tk nach Hetzel (2005) , die zweimalige Textabänderung "aufwiesen" --> "aufweisen" spricht eher für eine Übernahme von Hetzel (2005) nach Tk.
Fragment 014 01 (Palisaar)
Dublette/Fragment 014 01 (Hetzel)
Die übernommene Tabelle spricht eher für eine Übernahme von Tk nach Hetzel (2005) ebenso der Umstand, dass die Textparallele Tk/Palisaar länger ist als die Textparallele Tk/Hetzel.
Fragment 015 00 (Palisaar)
Fragment 015 01 (Hetzel)
Die übernommene Tabelle spricht eher für eine Übernahme von Tk nach Hetzel (2005) ebenso der Umstand, dass Hetzel die Quelle Park et al. (2001) nicht angibt.

 

ZusammenfassungBearbeiten

Bezüglich der Frage, ob von Hetzel (2005) nach Tk, oder eher von Tk nach Hetzel (2005) übernommen wurde, wurden Indizien für die eine Übernahmerichtung wie auch für die andere Übernahmerichtung gefunden: Was über den Publikationszeitpunkt bekannt ist, spricht eher für eine Übernahme von Hetzel (2005) nach Tk, ebenso die meisten textbasierten Indizien, die sich aus den Textparallelen mit Quelle Yörük (2003) gewinnen lassen. Die textbasierten Indizien, die von der Quelle Palisaar et al. (2003) abgeleitet werden können, deuten allerdings eher auf eine Übernahme von Tk nach Hetzel (2005) hin, möglicherweise aber auch nur darauf, dass Tk neben Hetzel (2005) auch die Originalquelle Palisaar et al. (2003) herangezogen hat.

Die Situation ist möglicherweise komplizierter und kann ohne weitere Anhaltspunkte nicht eindeutig eingeordnet werden.

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