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Tk/Dublette/Fragment 006 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-9, 11-31
Quelle: Yoeruek 2003
Seite(n): 7, 8, 43, Zeilen: 7: 13ff; 8: 1ff; 43: 3ff
Die Bedeutung der PIN low grade ist hinsichtlich eines PCa als gering einzustufen, zumal eine histopathologische Abgrenzung gegenüber normalem Prostatagewebe schwierig ist und keine einheitlichen histopathologischen Kriterien zu Grunde liegen. Vielfach wird der Begriff PIN mit dem Begriff PIN high grade synonym verwendet.

1.2.3 Prostatakarzinom (PCa)

Das PCa ist derzeit in vielen Ländern der häufigste diagnostizierte maligne Tumor beim Mann und die zweithäufigste Krebstodesursache nach dem Bronchialkarzinom. Das epidemiologische Krebsregister für den Regierungsbezirk Münster geht von rund 1700 Neuerkrankungen pro Jahr aus.

Die Diagnostik des PCa stützt sich auf verschiedene Untersuchungstechniken. Neben der digitalen rektalen Untersuchung (DRU) stehen dem Untersucher der transrektale Ultraschall (TRUS) und die Stanzbiopsie zur Verfügung. Darüber hinaus hat sich die laborchemische Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) als Tumormarker in der Routinediagnostik etabliert. Das PSA und die DRU können jedoch nur den Verdacht auf ein PCa begründen, die Diagnose erfordert stets eine histopathologische Sicherung durch vorzugsweise transrektal sonographisch gesteuerte Prostatabiopsien. Histologisch zeigt das PCa beträchtliche Unterschiede im Wachstumsmuster. Nach histopathologischen Kriterien unterscheidet man das hoch differenzierte Adenokarzinom und das anaplastische Karzinom. Ferner sind seltene Prostatakarzinomformen beschrieben worden. In dieser Kategorie werden das urotheliale, plattenepitheliale, muzinöse und das Basalzell-Karzinom zusammengefasst. Etwa 95 % der Prostatakarzinome sind Adenokarzinome. Je größer das Volumen des PCa, desto häufiger sind verschiedene histologische Entitäten nebeneinander anzutreffen, dies wird in der pathologischen Fachliteratur als pluriformes Karzinom bezeichnet. Das PCa breitet sich zunächst im Organ selbst aus und infiltriert später die umliegenden Organe. Die Ausbreitung erfolgt oft entlang der Nerven in die Prostatakapsel. Die Metastasierung erfolgt lymphogen in die regionalen Lymphknoten und hämatogen vor allem retrograd über den klappenlosen prävertebralen Venenplexus in Wirbelsäule, Femur und Becken[knochen 2.]


2. Annemüller, W.; Delling, G.; Helmchen, U.; Remmele, W.; Pathologie, Springer, Berlin, Heidelberg, New York, 74-83 1997.

Die Bedeutung der PIN low grade ist hinsichtlich eines PCa als gering einzustufen. Zumal eine histopathologische Abgrenzung gegenüber normalem Prostatagewebe schwierig ist und keine einheitlichen histopathologischen Kriterien zu Grunde liegen [40]. Vielfach wird der Begriff der PIN synonym mit dem Begriff der PIN high grade verwendet [46].

1.3.3 Das Prostatakazinom (PCa)

Das PCa ist der am häufigste diagnostizierte maligne Tumor und die zweithäufigste Todesursache des Mannes [9, 96]. Das PCa ist selten vor dem 50 Lebensjahr und die Häufigkeit steigt stetig mit dem Lebensalter. Die Diagnostik des PCa stützt sich auf verschiedene Untersuchungstechniken. Neben der DRU stehen dem Untersucher der TRUS und die Stanzbiopsie zur Verfügung. Darüber hinaus hat sich die laborchemische Bestimmung des PSA als Tumormarker in der Routinediagnostik etabliert. Das PSA und die DRU können jedoch nur den Verdacht auf ein PCa begründen, die Diagnose erfordert stets eine histopathologische Sicherung durch vorzugsweise transrektal sonographisch gesteuerte Prostatabiopsien.

[Seite 8]

Histologisch zeigt das PCa beträchtliche Unterschiede im Wachstumsmuster. Nach histopathologischen Kriterien unterscheidet man das hoch differenzierte Adenokarzinom, das niedrig differenzierte Adenokarzinom, das kribriforme Karzinom und das anaplastische Karzinom. Ferner sind seltene Prostatakarzinomformen beschrieben worden. In dieser Kategorie werden das urotheliale, plattenepitheliale, muzinöse und das Basalzellen-Karzinom zusammengefasst. Etwa 95 % der Prostatakarzinome sind Adenokarzinome. Je größer das Volumen des PCa, desto häufiger sind verschiedene histologische Entitäten nebeneinander anzutreffen, dies wird in der pathologischen Fachliteratur als pluriformes Karzinom bezeichnet. Das PCa breitet sich zunächst im Organ selbst aus und infiltriert später die umliegenden Organe. Die Ausbreitung erfolgt oft entlang der Nerven in der Prostatakapsel. Die Metastasierung erfolgt lymphogen in die regionalen Lymphknoten und hämatogen vor allem retrograd über den klappenlosen prävertabralen Venenplexus in Wirbelsäule, Femur und Beckenknochen [5].

[Seite 43]

Das PCa ist in vielen Ländern der am häufigsten diagnostizierte maligne Tumor beim Mann und die zweithäufigste Krebstodesursache nach dem Bronchialkarzinom [9, 17, 96].


5. Annemüller W, Delling G, Helmchen U:Prostatakarzinom. In: Remmele W (Hrsg), Pathologie, Springer, Berlin, Heidelberg, New York, 74-83, 1997

[...]

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt. Vgl. auch: Tk/Fragment 006 01

Sichter
(Hindemith)

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