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Tk/Fragment 018 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Hetzel 2005
Seite(n): 23f., Zeilen: 23: 14 ff.; 24: 1 ff.
[Bei Volumina über] 50 ml erfolgte aus jeder Zone eine zusätzliche Biopsie. Auf diese Weise wurden 35% der detektierten Karzinome außerhalb der üblichen 6-fachen Biopsie detektiert. Sie waren daher in den lateralen und mittleren Anteilen lokalisiert. Insgesamt wurde Karzinom in 48 von 119 Patienten (40%) nachgewiesen 25.

Es gibt zahlreiche weitere Modifikationsvorschläge der Biopsiestrategie, von denen einige im Abschnitt 4. Diskussion aufgeführt und erläutert werden.

1.4.3 Biopsien der Übergangszone (ÜZ)

Die Detektionsquote durch ÜZ-Biopsien ist weitaus geringer als die der Biopsien der peripheren Zone. Das liegt zum einen darin, dass der Grossteil der Karzinome (etwa 75%) in der peripheren Zone entsteht, zum anderen daran, dass die ÜZ, auch durch die meist in Koinzidenz auftretende BPH, das Hauptvolumen der Prostata ausmacht und somit durch 2-4 Biopsien, je nach Protokoll, unterrepräsentiert ist. Typischerweise weisen ÜZ-Karzinome deutlich höhere PSA-Werte bei unauffälligem Tastbefund und negativer Erstbiopsie der peripheren Zone auf. Sie sind häufig auch bei großen Volumina und hohen PSA-Werten organbegrenzt und heilbar.

Lui et al. wiesen bei 37,7% der Patienten, die einen negativen Tastbefund, mittlere PSA-Werte um 38 ng/ml und eine negative Erstbiopsie der peripheren Zone aufwiesen, in einer Re-Biopsie Karzinome nach. In 53% (9/17 Patienten) war ausschließlich die Biopsie der ÜZ positiv 41. Unter den genannten Vorraussetzungen [sic!] sollten also Übergangszonenbiopsien durchgeführt werden. In der Routine-Erstbiopsie hat die Biopsie der Übergangszone eine fragliche Auswirkung auf die Detektionsquote. In einer Studie von Kojima et al. wurden bei 130 Männern, in einem 12-fach Biopsieschema, zusätzlich zur konventionellen Sextantenbiopsie 4 Biopsien der ÜZ und 2 Biopsien des Apex entnommen. 41 (31,5%) der Männer wiesen ein Karzinom auf, lediglich 4 Patienten (9,8%) hatten Karzinomanteile allein in den ÜZ-Biopsien. Das mittlere PSA dieser Patienten war 41,0 ng/ml und somit ein Parameter, der bei einer negativen Erstbiopsie zur Re-Biopsie hätte führen müssen. In einer solchen Re-Biopsie wären diese 4 Patienten dann zuverlässig diagnostiziert worden 38.


25. Eskew LA; Bare, RL, and McCullough, DL. Systematic 5 region prostate biopsy is superior to sextant method for diagnosing carcinoma of the prostate. J Urol. 1997 Jan; 157(1): 199-202; discussion 202-3.

41. Lui, P. D.; Terris, M. K.; McNeal, J. E., and Stamey, T. A. Indications for ultrasound guided transition zone biopsies in the detection of prostate cancer. Journal of Urology. 1995; 153(3 Pt 2):1000-1003.

38. Kojima, M.; Hayakawa, T.; Saito, T.; Mitsuya, H., and Hayase, Y. Transperineal 12-core systematic biopsy in the detection of prostate cancer. Int J Urol. 2001 Jun; 8(6):301-7.

Bei Volumina über 50ml erfolgte aus jeder Zone eine zusätzliche Biopsie. Auf diese Weise wurden 35% der detektierten Karzinome außerhalb der üblichen 6fach-Biopsie detektiert. Sie waren daher in den lateralen und mittleren Anteilen lokalisiert. Insgesamt wurde Karzinom in 48 von 119 Patienten (40%) nachgewiesen. Es gibt zahlreiche weitere Modifikationsvorschläge der Biopsiestrategie, von denen einige im Abschnitt „Diskussion“ aufgeführt und erläutert werden.

2.4.3 Biopsien der Übergangszone (TZ)

Die Detektionsquote durch TZ-Biopsien ist weit aus geringer als die der Biopsien der peripheren Zone. Das liegt zum einen darin, dass der Grossteil der Karzinome (etwa 75%) in der peripheren Zone entsteht, zum anderen daran, dass die TZ, auch durch die meist in Koinzidenz aufteretende [sic] BPH, das Hauptvolumen der Prostata ausmacht und somit durch 2-4 Biopsien, je nach Protokoll, unterrepräsentiert ist. Typischerweise weisen Karzinome der TZ deutlich höhere PSA-Werte bei unauffälligem Tastbefund und negativer Erstbiopsie der peripheren Zone auf. Sie sind häufig auch bei großen Volumina und hohen PSA-Werten organbegrenzt und heilbar. Lui et al. wiesen bei 37,7% der Patienten, die einen negativen Tastbefund, mittlere PSA-Werte um 38 ng/ml und eine negative Erstbiopsie der peripheren Zone aufwiesen, in einer Re-Biopsie Karzinome nach. In 53% (9/17 Patienten) war ausschließlich die Biopsie der TZ positiv [105]. Unter den genannten

[Seite 24]

Vorraussetzungen [sic!] sollten also Übergangszonenbiopsien durchgeführt werden. In der Routine-Erstbiopsie hat die Biopsie der Übergangszone keine Auswirkungen auf die Detektionsrate. In einer Studie von Kojima et al. wurden bei 130 Männern, in einem 12fach Biopsieschema, zusätzlich zur konventionellen Sextantenbiopsie 4 Biopsien der TZ und 2 Biopsien des Apex entnommen. 41 (31,5%) der Männer wiesen ein Karzinom auf, lediglich 4 Patienten (9,8%) hatten Karzinomanteile allein in den TZ-Biopsien. Das mittlere PSA dieser Patienten war 41,0 ng/ml und somit ein Parameter, der bei einer negativen Erstbiopsie zur Re-Biopsie hätte führen müssen. In einer solchen Re-Biopsie wären diese 4 Patienten dann zuverlässig diagnostiziert worden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Die Ähnlichkeiten gehen bis in die orthographischen Details ("Vorraussetzungen"), was auf eine Übernahme im Copy-Paste-Modus schließen lässt.

Aus "keine Auswirkungen auf die Detektionsrate" wird "fragliche Auswirkung auf die Detektionsquote", ohne dass diese Neubewertung begründet wird.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

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