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Tmu/171

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Ein „weltoffenes Land“? Deutschlands langer Weg zu einer neuen Politik der Zuwanderung

von Dr. Timur Mukazhanov

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tmu/Fragment 171 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-30 18:07:08 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Geißler 2003, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 171, Zeilen: 32-41
Quelle: Geißler 2003
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: VI, 2. Abschnitt
Philosophie und Politik des kanadischen Multikulturalismus passt erheblich besser als die bisherige deutsche „Ausländerpolitik“ zu einem abendländischen Wertehorizont, der von Leitwerten wie Humanität, Toleranz und Gleichheit bestimmt wird. Der Umgang mit ethnischen Minderheiten ist in Kanada toleranter und humaner, der Assimilationsdruck der dominanten Kultur ist geringer. Ethnische Minderheiten sind willkommen, sie werden als nützliche Teile der Gesellschaft angesehen und relativ schnell mit gleichen Rechten ausgestattet. Die Forderung nach Chancengleichheit wird staatlich unterstützt. Dieses Model ist aber nicht von heute auf morgen auf die deutsche Realität übertragbar. Denn es ist in einem spezifischen historischen, sozialstrukturellen, kulturellen und politischen Kontext entstanden. Im Prinzip ja, weil Philosophie und Politik des kanadischen Multikulturalismus erheblich besser als die bisherige deutsche "Ausländerpolitik" zu einem abendländischen Wertehorizont passen, der von Leitwerten wie Humanität, Toleranz und Gleichheit bestimmt wird. Der Umgang mit ethnischen Minderheiten ist in Kanada toleranter und humaner; der Assimilationsdruck der dominanten Kultur ist geringer; ethnische Minderheiten sind willkommen, sie werden als nützliche Teile der Gesellschaft angesehen und relativ schnell mit gleichen Rechten ausgestattet; die Forderung nach Chancengleichheit wird staatlich unterstützt.

Aber - und damit komme ich zum zweiten Teil meiner Antwort - dieses sympathische Modell ist nicht von heute auf morgen auf die deutsche Realität übertragbar. Denn es ist in einem spezifischen historischen, sozialstrukturellen, kulturellen und politischen Kontext entstanden.

Anmerkungen

Es findet sich ein Verweis auf die Quelle am Ende des Absatzes auf der nächsten Seite (FN 397: 397 Vgl. Geißler, Rainer, Multikulturalismus in Kanada – Modell für Deutschland? In: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 26/2003, S. 19-25;), der aber Art und Umfang der Übernahme nicht offenlegt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130930180739

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