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Tmu/173

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Ein „weltoffenes Land“? Deutschlands langer Weg zu einer neuen Politik der Zuwanderung

von Dr. Timur Mukazhanov

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tmu/Fragment 173 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-30 18:08:19 Graf Isolan
Fragment, Geißler 2003, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 173, Zeilen: 1-19
Quelle: Geißler 2003
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: VI, 12. Absatz
Dennoch können die Deutschen von Kanada und anderen klassischen Einwanderungsländern einiges lernen:
  • Wie auch in den klassischen Einwanderungsändern sollten die Migration und Integration in Deutschland nicht sich selbst überlassen bleiben. Sie bedürfen eines durchdachten politischen Managements, und das unter anderem deshalb, weil eine ungesteuerte Zuwanderung Ängste und Befürchtungen auslösen kann. Auch in den klassischen Einwanderungsländern kam es bei geringfügigen unvorhergesehenen Zwischenfällen, die von den Planungen der Einwanderungspolitik abwichen, zu Angstreaktionen mit rassistischen Untertönen.
  • Der öffentliche Diskurs über Zuwanderung und Integration bedarf in Deutschland einer grundlegenden Akzentverschiebung hin zu einem eindeutigen Ja zur Einwanderung. Einwanderung muss als Notwendigkeit und Chance begriffen werden, nicht als Bedrohung. Probleme dürfen dabei nicht tabuisiert werden, aber sie dürfen den Diskurs nicht beherrschen – wie es bisher in der Regel der Fall war.399 In den klassischen Einwanderungsländern werden - anders als in Deutschland - Migrations- und Multikulturalismusprobleme aus der Wahlkampfpolemik und hitzigem Parteienstreit herausgehalten.

399 Vgl. dazu Geißler, Rainer, Der bedrohliche Ausländer. Zum Zerrbild ethnischer Minderheiten in Medien und Öffentlichkeit, in: Ottersbach, Markus; Trautmann, Sebastian (Hrsg.), Integration durch soziale Kontrolle, Köln 1999, S. 23-38;

Dennoch können die Deutschen von Kanada lernen. [...]

1. Migration und Integration sollten nicht sich selbst überlassen bleiben; sie bedürfen eines durchdachten politischen Managements - unter anderem deshalb, weil eine ungesteuerte Zuwanderung Ängste und Befürchtungen auslösen kann. Auch in Kanada kam es bei geringfügigen unvorhergesehenen Zwischenfällen, die von den Planungen der Einwanderungspolitik abwichen (z.B. bei der Ankunft von Tamilen und Sikh in Flüchtlingsbooten), zu Angstreaktionen mit rassistischen Untertönen.

2. Der öffentliche Diskurs über Migration und Integration bedarf in Deutschland einer grundlegenden Akzentverschiebung hin zu einem eindeutigen und klaren Ja zur Einwanderung. Einwanderung muss als Notwendigkeit und Chance begriffen werden, nicht als Bedrohung. Probleme sollten dabei nicht tabuisiert werden, aber sie dürfen den Diskurs nicht beherrschen - wie es bisher in der Regel der Fall war.[17] [...] In Kanada werden Migrations- und Multikulturalismusprobleme aus der Wahlkampfpolemik und hitzigem Parteienstreit herausgehalten.


17. Zur Darstellung der Migranten in deutschen Massenmedien vgl. Rainer Geißler, Der bedrohliche Ausländer. Zum Zerrbild ethnischer Minderheiten in Medien und Öffentlichkeit, in: Markus Ottersbach/Sebastian K. Trautmann (Hrsg.), Integration durch soziale Kontrolle, Köln 1999, S. 23 - 38; ders., Bessere Präsentation durch bessere Repräsentation. Anmerkungen zur medialen Integration von ethnischen Minderheiten, in: Heribert Schatz/Christina Holtz-Bacha/Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.), Migranten und Medien, Wiesbaden 2000, S. 129 - 146; Georg Ruhrmann/Songül Demren, Wie Medien über Migranten berichten, in: ebd., S. 69 - 81.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt bzw. findet sich am Anfang der Vorseite, bezieht sich aber nicht mehr auf diesen Abschnitt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130930180903

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