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Tmu/Fragment 027 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-19
Quelle: Münz et al 1999
Seite(n): 42-43, Zeilen: 42: 11-26, 43: 1, 101-106
[Die Hälfte von ihnen waren österreichische Staatsbürger](vor allem aus Böhmen, Mähren und Galizien), 11% Niederländer und 11% Bürger des zaristischen Russland (vor allem aus dem russischen Teil Polens und dem Baltikum). Auch in der Zwischenkriegszeit gab es Zuwanderung aus den Nachbarstaaten. Von einem Million der Ausländer des Jahres 1925 stammten 27% aus Polen, 23 % aus Tschechoslowakei und 14% aus Österreich.16

1.1.1. „Ausländereinsatz“ in die nationalsozialistische Kriegswirtschaft

Seit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mündete die Ausländerbeschäftigung in die millionenfache Sklaverei von deportierten Arbeitern. Während des Krieges konnte die deutsche Kriegswirtschaft zu einem erheblichen Teil nur durch den Einsatz ausländischer Fremd- und Zwangsarbeiter aufrechterhalten werden. Die Zahl der damals überwiegend zwangsweise beschäftigten Ausländer in Deutschland stieg bis zum Ende des Krieges auf knapp 8 Millionen. Hinzu kamen Kriegsgefangene und überlebende KZ-Häftlinge. Die meisten von ihnen kehrten nach dem Ende des Krieges in ihre Heimatländer zurück oder wurden gegen ihren Willen dorthin zurückgeschickt. Viele zwangsrekrutierte Arbeitskräfte, Kriegsgefangene und KZHäftlinge aus der Sowjetunion, die die westlichen Alliierten gegen ihren Willen abschoben, wurden nach ihrer Rückkehr in der UdSSR in Arbeitslagern inhaftiert, manche sogar hingerichtet. Die Zwangsrückführungen in die Sowjetunion wurden erst Ende 1946 mit dem Anfang des Kalten Krieges abgebrochen.


16 Zahlen nach Münz, Rainer; Seifert, Wolfgang; Ulrich, Ralf (Hrsg.), Zuwanderung nach Deutschland: Strukturen, Wirkungen, Perspektiven, Frankfurt, 2. erw. Auflage, 1999;

Von ihnen waren 50% österreichische Staatsbürger (v.a. aus Böhmen, Mähren und Galizien), 11% Niederländer und 11% Bürger des zaristischen Rußland (v.a. aus dem russischen Teil Polens und dem Baltikum). Somit stammte damals die große Mehrzahl aus dem nahen Ausland. Auch in der Zwischenkriegszeit gab es Zuwanderung vor allem aus den Nachbarstaaten. Von den 1 Mio. Ausländern des Jahres 1925 stammten 27% aus Polen, 23% aus der Tschechoslowakei und 14% aus Österreich.

Während des Zweiten Weltkriegs konnte die deutsche Kriegswirtschaft zu einem erheblichen Teil nur durch den Einsatz ausländischer Fremd- und Zwangsarbeiter aufrechterhalten werden (Bade 1992b; Dohse 1981). Die Zahl der damals überwiegend zwangsweise beschäftigten Ausländer in Deutschland stieg dabei bis 1944/45 auf knapp 8 Mio. (Herbert 1986). Hinzu kamen Kriegsgefangene und überlebende KZ-Häftlinge. Die meisten von ihnen kehrten 1945/46 wieder in ihre Heimatländer zurück oder wurden gegen ihren Willen

[Seite 43]

dorthin zurückgeschickt.14


14 Viele zwangsrekrutierte Arbeitskräfte, Vertriebene, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge aus der Sowjetunion, die die westlichen Alliierten gegen ihren Willen repartriierten, wurden nach ihrer Rückkehr in der UdSSR in Arbeitslagern inhaftiert, manche sogar hingerichtet. Die Zwangsrückführungen in die Sowjetunion wurden erst Ende 1946 - also mit Beginn des Kalten Krieges - abgebrochen (Fassmann, Münz 1994).

Anmerkungen

Auf die Quelle wird zwar in Fn. 16 hingewiesen, Art und Umfang der Übernahme bleiben jedoch ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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