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Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken. Erweiterungsmöglichkeiten durch Rückversicherung, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate. Mit einem Geleitw. von Volker Arnold

von Prof. Dr. Tristan Nguyen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tn/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 17:54:57 KayH
Fragment, Gesichtet, Pfister 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tn, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-7
Quelle: Pfister 2004
Seite(n): 5, Zeilen: 21-27
Nach diesem Gesetz der großen Zahlen kann sich das Kollektiv der Versichertengemeinschaft relativ indifferent gegenüber dem pro Periode entstehenden Schaden einerseits und den pro Periode erhaltenen sicheren Prämieneinnahmen andererseits verhalten.69 Die Risiken können in einem Kollektiv folglich nach dem Erwartungswert eines Schadens (= Eintrittswahrscheinlichkeit mal Schadenpotenzial) kalkuliert werden. Eine Versichertengemeinschaft kann sich deshalb im Gegensatz zu einem Individuum risikoneutral verhalten.70

69 Mit Hilfe des Gesetzes der Großen Zahlen gelingt es dem Versicherer, die Schadenentwicklung innerhalb eines engen Bereichs vorherzusagen. Vgl. Vaughan, E. J. und Vaughan, T. (2003), S. 34 f.

70 Vgl. Endres, A. und R. Schwarze (1992 a), S. 62.

Nach diesem Gesetz der großen Zahl kann sich eine Versichertengemeinschaft deshalb indifferent gegenüber dem pro Periode entstehenden Schaden einerseits und den pro Periode erhaltenen sicheren

Prämieneinnahmen andererseits verhalten. Die Risiken können in einem Kollektiv folglich nach dem Erwartungswert eines Schadens ( = Eintrittswahrscheinlichkeit mal Schadenpotenzial) kalkuliert werden. Eine Versichertengemeinschaft kann sich deshalb im Gegensatz zu einem Individuum risikoneutral verhalten.

Anmerkungen

Fast wortidentische Übernahme ohne Kennzeichnung.

Sichter
Agrippina1

[2.] Tn/Fragment 030 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-11 15:22:27 WiseWoman
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schulenburg 2005, Schutzlevel sysop, Tn

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 8-23
Quelle: Schulenburg_2005
Seite(n): 276, 277, Zeilen: 276: 23ff;
Die Darstellung der Angebotsseite des Versicherungsmarkts erfolgt im Prinzip analog zu der der Nachfrageseite. Versicherungsunternehmen haben eine finanzielle Eigenausstattung (Anfangsausstattung) und sind je nach ihrer Risikoneigung im unterschiedlichen Maße bereit, Risiken zu übernehmen. Die Bedeutung als Versicherer ergibt sich v. a. aus dem Risikoausgleich im Kollektiv, der beim Zusammenschluss mehrerer Einzelrisiken zu einer Verringerung des Gesamtrisikos führt. Da auch Versicherungsunternehmen risikoscheu sind, sind sie nur dann bereit, Risiken zu übernehmen, wenn ihnen eine Risikoprämie vom Markt angeboten wird, welche die Realisation eines Gewinns erwarten lässt.

Es wird angenommen, dass die Ausgangssituation eines repräsentativen Versicherungsnehmers durch den Punkt A und das abgebildete Indifferenzkurvensystem in Abbildung 1.15 beschrieben wird. Für das Versicherungsunternehmen können wir eine ähnliche Graphik wie Abbildung 1.15 zeichnen. Es hat in der Ausgangssituation A ein bestimmtes Risikoprofil. Aus der Annahme, dass das Versicherungsunternehmen selbst auch risikoscheu ist, folgt, dass die Indifferenzkurven des Versicherungsanbieters auch einen konvexen Kurvenverlauf haben.71


71 Vgl. Schulenburg, J.-M. (2005), S. 278.

Die Darstellung der Angebotsseite des Versicherungsmarkts könnte im Prinzip analog zu der der Nachfrageseite erfolgen. Versicherungsunternehmen haben eine finanzielle Eigenausstattung - auch Eigenmittel genannt - und sind je nach ihrer Risikoneigung (mehr oder weniger) bereit, Risiken zu übernehmen.

[...] Seine Bedeutung als Versicherer, d. h. als Anbieter von Versicherungsschutz, ergibt sich vor allem aus dem Risikopoolungseffekt, der beim Zusammenschluss mehrerer Einzelrisi-

[Seite 277]

ken zu einer Verringerung des Gesamtrisikos führt. Der Versicherer übernimmt vom Nachfrager also ein geringeres Risiko, als dieser abgibt.[...] Da auch Versicherungsunternehmen risikoavers sind, ist davon auszugehen, dass sie nur dann bereit sind, Risiken zu übernehmen, wenn ihnen eine Risikoprämie vom Markt angeboten wird, d. h. wenn die Übernahme des Risikos die Realisation eines Gewinns erwarten lässt.

[...] Es wird angenommen, dass die Ausgangssituation und die Präferenzen eines repräsentativen Versicherungsnachfragers durch den Ausgangspunkt A und das abgebildete Indifferenzkurvensystem beschrieben sind.

[...]

Für das Versicherungsunternehmen können wir ein ähnliches Diagramm zeichnen. Es hat in der Ausgangssituation kein Risiko. Seine Ausgangssituation ist ebenfalls mit dem Punkt A gekennzeichnet. [...] Bei Risikoaversion sind es ebenfalls konvexe Kurven.

Anmerkungen

Der vorhandene Quellenverweis macht den Umfang z.T. wörtlichen Übernahmen nicht deutlich. Abbildung 1.15 auf Tn/S. 31 ist identisch zu Abbildung IV.8, Schulenburg/S. 277

Sichter
(Hindemith), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20121211152328

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