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Tn/034

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Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken. Erweiterungsmöglichkeiten durch Rückversicherung, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate. Mit einem Geleitw. von Volker Arnold

von Prof. Dr. Tristan Nguyen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tn/Fragment 034 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-11 15:32:32 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schulenburg 2005, Schutzlevel sysop, Tn, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 7-23
Quelle: Schulenburg_2005
Seite(n): 283, 284, Zeilen: 283: 17ff; 284: 2ff
Der Tatsache, dass die Schadenwahrscheinlichkeit p bzw. die Schadenhöhe L nicht mehr exogen gegeben, sondern durch das Individuum beeinflussbar sind, wird im analytischen Rahmen durch die Einführung von Schadenverhütungsmaßnahmen e und Schadenverhütungsgütern g Rechnung getragen.
  • Schadenverhütungsmaßnahmen umfassen alle Aktivitäten, welche die Schadenwahrscheinlichkeit oder die Schadenhöhe reduzierten.
  • Schadenverhütungsgüter sind Güter, die eigens dafür bereitgestellt werden, die

Schadenwahrscheinlichkeit oder die Schadenhöhe zu senken.

Schadenverhütungsmaßnahmen e können sowohl die Schadenwahrscheinlichkeit p als auch die Schadenhöhe L beeinflussen. Im folgenden gehen wir davon aus, dass p und L von e abhängig sind, d.h.

p = p(e) mit p´(e) < 0 und p´´(e) > 0 bzw.

L = L(e) mit L´(e) < 0 und L´´(e) > 0.

Eine Verhaltensänderung des Versicherungsnehmers, die die Schadenwahrscheinlichkeit p(e) beeinflusst, wird als risikoerhöhendes Moral Hazard und eine Verhaltensänderung, die die Schadenhöhe L(e) beeinflusst, wird als mengenerhöhendes Moral Hazard bezeichnet.

Der Tatsache, dass die Schadenwahrscheinlichkeit p bzw. die Schadenhöhe L nicht mehr exogen gegeben, sondern durch das Individuum beeinflussbar sind, wird im analytischen Rahmen durch die Einführung von so genannten Schadenverhütungsmaßnahmen e und Schadenverhütungsgütern g Rechnung getragen. Der Begriff Schadenverhütungsmaßnahmen soll weit gefasst werden und sämtliche Aktivitäten umfassen, welche die Schadenwahrscheinlichkeit oder die potenzielle Schadenhöhe reduzieren. [...]. Schadenverhütungsgüter sind Güter, die eigens dafür bereitgestellt werden, die Schadenwahrscheinlichkeit oder die Schadenhöhe zu senken.

[Seite 284]

[...]

Es wird davon ausgegangen, dass die Schadenwahrscheinlichkeit p nicht mehr exogen gegeben, sondern von den Schadenverhütungsmaßnahmen e abhängig ist:

p = p(e), mit p' < 0, p´ > 0 und p'(0) = - ∞

[...]

L = L(e), mit L' < 0, L´´ > 0 und L'(0) = - ∞

Eine Verhaltensänderung des Versicherungsnehmers, die die Schadenwahrscheinlichkeit p(e) beeinflusst, wird als risikoerhöhendes Moral Hazard und eine Verhaltensänderung, die die Schadenhöhe L(e) beeinflusst, wird als mengenerhöhendes Moral Hazard bezeichnet.

Anmerkungen

Auf der folgenden Seite findet sich ein Verweis auf Seite 285 von Schulenburg (2005). Auf der vorherigen Seite findet sich ein Verweis auf Seite 282 derselben Quelle. Beide Quellenverweise beziehen sich nicht auf den hier dokumentierten Abschnitt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20121211153700

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