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Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken. Erweiterungsmöglichkeiten durch Rückversicherung, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate. Mit einem Geleitw. von Volker Arnold

von Prof. Dr. Tristan Nguyen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tn/Fragment 327 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-01 18:46:37 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Pfister 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tn, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 327, Zeilen: 1-9
Quelle: Pfister 2004
Seite(n): 42,43, Zeilen: 17-22, 29; 1-3
[Neben großen Fondsgesellschaften, die Möglichkeiten zur Diversifikation ihrer Portfoliorisiken suchen,833 können Verkäufer von Call-Optionen beispielsweise Baugesellschaften sein, für die mit dem Eintritt eines Katastrophenereig]nisses neue Aufträge verbunden sind und ein Ausbleiben von Katastrophen eher ein Nachteil bedeutet.834 Darüber hinaus können Versicherer Call-Optionen anbieten, wenn deren Deckungskapazität nicht ausgeschöpft ist.835

Eine andere Möglichkeit zur Finanzierung von Katastrophenschäden sind Puts. Bei diesem Instrument wird bei Eintritt eines Katastrophenereignisses die Möglichkeit genutzt, Eigenkapitalanteile zu einem vorher festgelegten Basispreis zu verkaufen. Die Übernahme des Risikos, dass der vor einem möglichen Katastrophenereignis festgelegte Basispreis den Wert der Eigenkapitalanteile nach Eintritt dieses Ereignisses übersteigt, wird durch den Erlös aus dem Verkauf der Put-Option vergütet.


[833 Die Risiken aus Versicherungsderivaten sind in der Regel nicht mit anderen Risiken im Portfolio korreliert. Dies ermöglicht eine Diversifikation im Portfolio. Vgl. White, R. R. (2001), S. 324.]

834 Eine neue und ziemlich erfolgreiche Art von Versicherungsderivaten stellen die Wetterderivate dar, mit denen der Optionsinhaber sich vor für sein Geschäft ungünstigen Wettereinflüssen schützen kann (z.B. Energieversorger vor zu warmen Wintern oder Betreiber von Ski-Ressorts vor zu wenig Schnee usw.). Vgl. Brockett, P. L., Wang, M. und Yang, C. (2005), S. 128 f.

835 Weitere Anwendungsbeispiele, vgl. Strube, M. (2001) sowie Wagner, F. (1997).

[Seite 42]

Neben großen Fondsgesellschaften, die Möglichkeiten zur Diversifikation ihrer Portfolio-Risiken suchen, können Verkäufer von Call-Optionen beispielsweise Baugesellschaften sein, für die mit dem Eintritt eines Katastrophenereignisses neue Aufträge verbunden sind und ein Ausbleiben von Katastrophen eher ein Nachteil bedeutet. Darüber hinaus können Versicherer Call-Optionen anbieten, wenn deren Deckungskapazität nicht ausgeschöpft ist.35

Eine andere Möglichkeit zur Finanzierung von Katastrophenschäden sind Puts. Bei diesem Instrument wird bei Eintritt eines Katastrophenereignisses die Möglichkeit genutzt, Eigenkapitalanteile zu einem vorher festgelegten Basispreis zu verkaufen. [...] Die Übernahme des Risikos, dass der vor

[Seite 43]

einem möglichen Katastrophenereignis festgelegte Basispreis den Wert der Eigenkapitalanteile nach Eintritt dieses Ereignisses übersteigt, wird letztlich ebenfalls durch den Erlös aus dem Verkauf dieser Option widergespiegelt.


35 Theoretische Aufarbeitungen mit vielen Anwendungsbeispielen finden sich bei Becker, H.A., Bracht, A.; Katastrophen- und Wetterderivate. Finanzinnovationen auf der Basis von Naturkatastrophen und Wettererscheinungen. Wien 1999. Strube, M.; Alternativer Risikotransfer von Katastrophenrisiken. Die Rückversicherung mit Anleihen und börsengehandelten Optionen im Vergleich. Wiesbaden 2001. Wagner, F.; Risk Securitization als alternatives Mittel des Risikotransfers von Versicherungsunternehmen, in: Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft, Heft 86, S. 511 –552, 1997. Hommel, U.; Katastrophenoptionen. Ein neues Instrument für das Management von Versicherungsrisiken. Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Heft 4, S. 211- 214, 1998.

Anmerkungen

Fortsetzung von Tn/Fragment_326_01

Sichter
Agrippina1

[2.] Tn/Fragment 327 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-01 18:47:27 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Pfister 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tn, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 327, Zeilen: 11-26
Quelle: Pfister 2004
Seite(n): 43, Zeilen: 4-18
Genauso wie bei Katastrophenanleihen und Rückversicherungsverträgen stellt sich auch bei Optionen auf Katastrophenereignisse die Frage nach der jeweiligen Bezugsgröße (Trigger), d.h. danach, wie der Eintritt einer Katastrophe definiert wird. Wenn Bezugsgrößen, die einen Put oder einen Call auslösen, unternehmensspezifisch gewählt werden – zum Beispiel nach der Höhe der Forderungen der Geschädigten gegenüber einem Versicherungsunternehmen – dann könnte dies ähnlich wie bei Cat Bonds ein Moral-Hazard-Verhalten bewirken, weil die Versicherungsunternehmen selbst als Inhaber von Puts und Calls Einfluss auf die Höhe dieser Forderungen nehmen könnten.

Wird umgekehrt eine unternehmensunabhängige Bezugsgröße gewählt, so verbleibt für das risikotransferierende Unternehmen ein Basisrisiko, sofern die unternehmensspezifische Struktur des Risikos von der Struktur des Risikos abweicht, welches durch die Bezugsgröße der Optionen festgelegt ist. Darüber hinaus beinhalten Optionen auf Katastrophenereignisse - im Gegensatz zu Katastrophenanleihen - genauso wie die traditionelle Rückversicherungskontrakte ein Kreditrisiko (bzw. Ausfallrisiko): Es kann nämlich vorkommen, dass gerade zu dem Zeitpunkt, an dem Kapital zur Scha[densabwicklung benötigt wird, der Kapitalgeber insolvent wird.836]


[836 Zu dem Themenkomplex Basisrisiko und Ausfallrisiko vgl. die Ausführungen im Abschnitt 4.4.1.]

Genauso wie bei Katastrophenanleihen und Rückversicherungsverträgen stellt sich auch bei Optionen auf Katastrophenereignisse die Frage nach der jeweiligen Bezugsgröße, d.h. danach, wie der Eintritt einer Katastrophe definiert wird. Wenn Bezugsgrößen, die ein Put oder Call auslösen, unternehmensspezifisch gewählt werden – zum Beispiel nach der Höhe der Forderungen der Geschädigten gegenüber einer Versicherung – dann könnte dies ein moral-hazard-Verhalten bewirken, weil die Versicherungen selbst als Inhaber von Puts und Calls Einfluß auf die Höhe dieser Forderungen nehmen können. Wird umgekehrt eine unternehmensunabhängige Bezugsgröße gewählt, so verbleibt insofern ein Basisrisiko, wie die unternehmensspezifische Struktur des Risikos von der Struktur des Risikos entfernt ist, welches durch die Bezugsgröße der Optionen festgelegt ist. Darüber hinaus beinhalten Optionen auf Katastrophenereignisse - im Gegensatz zu Katastrophenanleihen - genauso wie traditionelle Rückversicherungskontrakte ein Kreditrisiko: Gerade zu dem Zeitpunkt, an dem Kapital benötigt wird, kann der Kapitalgeber insolvent sein.
Anmerkungen

Großteils wörtliche Übereinstimmung

Sichter
Agrippina1


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