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Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken. Erweiterungsmöglichkeiten durch Rückversicherung, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate. Mit einem Geleitw. von Volker Arnold

von Prof. Dr. Tristan Nguyen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tn/Fragment 328 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-01 18:48:01 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Pfister 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tn, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 328, Zeilen: 1-23
Quelle: Pfister 2004
Seite(n): 43, Zeilen: 17-38
[Es kann nämlich vorkommen, dass gerade zu dem Zeitpunkt, an dem Kapital zur Scha]densabwicklung benötigt wird, der Kapitalgeber insolvent wird.836 Bei börsengehandelten Versicherungsderivaten ist dieses Kreditrisiko jedoch aus zwei Gründen weitaus geringer.
  • Zum einen kann die erforderliche Deckungskapazität zur Finanzierung von Katastrophenschäden in sehr kleine Teile gestückelt werden, und die daraus entstehende Vielzahl von Optionen kann mit entsprechend vielen Marktpartnern gehandelt werden. Dadurch lässt sich das Kreditrisiko der Versicherungsoptionen diversifizieren und atomisieren.
  • Zum anderen steht die Börsenorganisation als ein Intermediär zwischen den Marktpartnern, welche für die sichere Ausführung der Optionsgeschäfte bürgen kann.

Als Voraussetzung für einen Börsenhandel bedarf es jedoch einer Standardisierung dieser Geschäfte.837 Damit wird es den potentiellen Nachfragern dieser Optionen ermöglicht, ihre Informationskosten über das Risiko dieser Optionen zu senken. Beides zusammen - verringertes Kreditrisiko und geringe Informationskosten – machen börsengehandelte Optionen für einen Handel erst attraktiv und können damit zu einem starken Zustrom von Deckungskapazitäten führen.838

An den einschlägigen Börsenplätzen werden zum Beispiel nur solche Katastrophenoptionen gehandelt, deren Bezugsgrößen sich an einem bestimmten aggregierten Maßstab orientieren. So sind alle Katastrophenoptionen, die an der Chicago Board of Trade (CBOT) gehandelt werden, an bestimmte normierte Schadenindizes gebunden, welche – regional differenziert – versicherte Katastrophenschäden in den USA erfassen.839 Diese Schadenindizes werden von der Firma Property Claims Service840 (PCS) [erstellt].


836 Zu dem Themenkomplex Basisrisiko und Ausfallrisiko vgl. die Ausführungen im Abschnitt 4.4.1.

837 Vgl. CBOT (1995), S. 1.

838 Manche Autoren sind der Meinung, dass der bisher ausbleibende Erfolg der Versicherungsderivate darauf zurückzuführen ist, dass diese nicht genug standardisiert sind. Vgl. White, R. R. (2001), S. 325.

839 Vgl. Durrer, A. (1996), S. 9 ff.

840 PCS ist eine Tochtergesellschaft der American Insurance Service Group, Inc., die als eine Organisation ohne Gewinnerzielungsabsicht der Versicherungswirtschaft statistische Daten zur Verfügung stellt. Seit 1949 schätzt PCS die durch Katastrophenereignisse verursachten Schäden. Jedes als Katastrophe definierte Ereignis erhält zur einfachen Identifikation eine Seriennummer. Vgl. CBOT (1995), S. 11. sowie Canter, M. S. et al. (1996), S. 91 f.

Gerade zu dem Zeitpunkt, an dem Kapital benötigt wird, kann der Kapitalgeber insolvent sein.

Bei börsengehandelten Optionen ist dieses Kreditrisiko jedoch aus zwei Gründen weitaus geringer. Erstens kann die erforderliche Deckungskapazität zur Finanzierung von Katastrophenschäden in sehr kleine Teile gestückelt werden und die daraus entstehende Vielzahl von Optionen kann mit entsprechend vielen Marktpartnern gehandelt werden. Dadurch lässt sich das Kreditrisiko für die Ausführung der Optionen diversifizieren. Zum Zweiten steht die Börsenorganisation als ein Intermediär zwischen den Marktpartnern, welche für die Ausführung der Optionsgeschäfte bürgen kann.

Als Voraussetzung für einen Börsenhandel bedarf es jedoch einer Standardisierung dieser Geschäfte. Damit wird es den potenziellen Nachfragern dieser Optionen ermöglicht, ihre Informationskosten über das Risiko dieser Optionen zu senken. Beides zusammen - verringertes Kreditrisiko und geringe Informationskosten – machen börsengehandelte Optionen für einen Handel erst attraktiv und können damit zu einem starken Zustrom von Deckungskapazitäten führen. Diesbezügliche Börsen handeln zum Beispiel nur solche Katastrophenoptionen, deren Bezugsgrößen sich an einem bestimmten aggregierten Maßstab orientieren. So sind alle Katastrophenoptionen, die an der Chicago Board of Trade (CBOT) gehandelt werden, an bestimmte normierte Schadenindizes gebunden, welche - regional differenziert - versicherte Katastrophenschäden in den USA erfassen. Diese Schadenindizes werden von der Firma PCS (Property Claims Service) erstellt.

Anmerkungen

Wie zuvor wird die Seite größtenteils wörtlich aus der Quelle übernommen, ohne Kennzeichnung.

Sichter
Sotho Tal Ker


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Plagin Hood, Zeitstempel: 20121130153112

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