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Messung von exhaliertem Kohlenmonoxid bei maschinell beatmeten, kritisch kranken Patienten und deren Korrelation mit Organdysfunktionen

von Dr. Thomas von Ostrowski

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] To/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-14 19:44:12 Hindemith
Forschungsschwerpunkte Abteilung für Pharmakologie und Toxikologie für Naturwissenschaftler - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2002, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Forschungsschwerpunkte Abteilung für Pharmakologie und Toxikologie für Naturwissenschaftler - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Auch CO entfaltet in niedrigen Konzentrationen antiapoptotische, zellprotektive Effekte.

Außerdem lässt sich CO in der Ausatmungsluft messen und als nichtinvasiver Paramter für "oxidativen Stress" und die kompensatorische Induktion von protektiven Stressproteinen verwenden. Diese Methode wird zurzeit schon routinemäßig bei Frühgeborenen angewandt (Stevenson et al., 2001). Neuere Untersuchungen lassen vermuten, dass sich CO-Bestimmungen auch als Verfahren zur Kontrolle des Krankheitsverlaufs und Therapieerfolgs ("disease monitoring") bei Diabetes- und Asthmapatienten einsetzen lassen (Paredi et al., 1999; Yamaya et al., 2001).

Gekoppelt an die Induktion von HO-1 ist die Expression eines zweiten antioxidativ wirksamen Stressproteins, des Ferritins. Ferritin wird hauptsächlich translational reguliert und bindet als neugebildetes Apoferritin freie intrazelluläre Eisenionen. Dadurch wird dem Prozess der Sauerstoffradikalbildung ein essentieller Katalysator entzogen und die Entstehung der aggressiven Hydroxylradikale unterdrückt (Balla J et al., 1992; Balla G et al., 1992; Balla J et al., 1995).

HO-1 und Ferritin sind induzierbare Proteine mit gewebeschützenden Eigenschaften und gelten als potentielle Zielstrukturen für Strategien zur Prävention von Atherosklerose und anderen inflammatorischen, zelltoxischen Prozessen (rheumatoide Arthritis, Transplantatabstoßung usw.).

To 11a diss.png

Abb. 2: Darstellung der Produkte der HO-1 und ihrer möglichen Interaktionsfelder


Balla G, Jacob HS, Balla J, Rosenberg M, Nath K, Apple F, Eaton JW, Vercellotti GM (1992 Sep) Ferritin: a cytoprotective antioxidant strategem of endothelium. J Biol Chem 5;267(25):18148-53

Balla J, Jacob HS, Balla G, Nath K, Vercellotti GM (1992) Endothelial cell heme oxygenase and ferritin induction by heme proteins: a possible mechanism limiting shock damage. Trans Assoc Am Physicians 105:1-6

Balla J, Nath KA, Bella G, Juckett MB, Jacob HS, Vercellotti GM (1995) Endothelial cell heme oxygenase and Ferritin induction in rat lung by haemoglobin in vivo. Am J Physiol 268: L321-L327

Paredi P, Biernacki W, Invernizzi G, Kharitonov SA, Barnes PJ (1999) Exhaled carbon monoxide levels elevated in diabetes and correlated with glucose concentration in blood: a new test for monitoring the disease? Chest 116: 1007-1011

Stevenson DK, Vreman HJ, Wong RJ, Contag CH (2001) Carbon monoxide and bilirubin production in neonates. Semin Perinatol 25: 85-93

Yamaya M, Hosoda M, Ishizuka S, Monma M, Matsui T, Suzuki T, Sekizawa K, Sasaki H (2001 Mar) Relation between exhaled carbon monoxide levels and clinical severity of asthma. Clin Exp Allergy 31(3): 417-22

To 11a source.png

[...]

[...] Auch Carbonmonoxid entfaltet in niedrigen Konzentrationen antiapoptotische, zellprotektive Effekte. Außerdem lässt sich Carbonmonoxid in der Ausatmungsluft messen und als nichtinvasiver Paramter für "oxidativen Stress" und die kompensatorische Induktion von protektiven Stressproteinen verwenden. Diese Methode wird zur Zeit schon routinemäßig bei Frühgeborenen angewandt (Stevenson et al. 2001). Neuere Untersuchungen lassen vermuten, dass sich Carbonmonoxid-Bestimmungen auch als Verfahren zur Kontrolle des Krankheitsverlaufs und Therapieerfolgs ("disease monitoring") bei Diabetes- und Asthmapatienten einsetzen lassen (Paredi et al. 1999; Yamaya et al. 2001).

Gekoppelt an die Induktion von Hämoxygenase-1 ist die Expression eines zweiten antioxidativ wirksamen Stressproteins, des Ferritins. Ferritin wird hauptsächlich translational reguliert und bindet als neugebildetes Apoferritin freie intrazelluläre Eisenionen. Dadurch wird dem Prozess der Sauerstoffradikalbildung ein essentieller Katalysator entzogen und die Entstehung der aggressiven Hydroxylradikale unterdrückt (Balla et al. 1992).

Hämoxygenase-1 und Ferritin als Zielstrukturen und Verlaufsparameter bei der Prävention/Therapie inflammatorischer Prozesse

Hämoxygenase-1 und Ferritin sind induzierbare Proteine mit gewebeschützenden Eigenschaften und gelten als potentielle Zielstrukturen für Strategien zur Prävention von Atherosklerose und anderen inflammatorischen, zelltoxischen Prozessen (rheumatoide Arthritis, Transplantatabstoßung usw.)


Balla G, Jacob HS, Balla J, Rosenberg M, Nath K, Apple F, Eaton JW, Vercellotti GM (1992) Ferritin: A cytoprotective antioxidant strategem of endothelium. J Biol Chem 267: 18148-18153

Paredi P, Biernacki W, Invernizzi G, Kharitonov SA, Barnes PJ (1999) Exhaled carbon monoxide levels elevated in diabetes and correlated with glucose concentration in blood: a new test for monitoring the disease? Chest 116:1007-1011

Stevenson DK, Vreman HJ, Wong RJ, Contag CH (2001) Carbon monoxide and bilirubin production in neonates. Semin Perinatol 25:85-93

Yamaya M, Hosoda M, Ishizuka S, Monma M, Matsui T, Suzuki T, Sekizawa K, Sasaki H (2001) Relation between exhaled carbon monoxide levels and clinical severity of asthma. Clin Exp Allergy 31:417-422

Anmerkungen

Wortwörtlich übereinstimmend, ohne Hinweis auf eine Übernahme. Sogar Literaturverweise und die Abbildungen sind identisch.

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140614195610

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