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IPTV und Mobile TV. Neue Plattformanbieter und ihre rundfunkrechtliche Regulierung

von Thorsten Ricke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tr/Fragment 107 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 18:56:40 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Karstens 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 3-20
Quelle: Karstens 2006
Seite(n): 184, 185, Zeilen: S. 184: 27-31, 38-39, S. 185: 1-2, 5-11, 14-21
Auf diesem Sektor fließen auch immer noch stetige Einnahmen aus den monatlichen Anschlussgebühren der Privathaushalte und aus den Preisen, die die Sender für ihre Einspeisung zahlen. Allerdings handelt es sich beim analogen Kabelfernsehen um ein Auslaufmodell, das in Zukunft massiv an Bedeutung verlieren wird.294 Daher haben die Kabelnetzbetreiber schon seit Jahren auf das digitale Fernsehen gesetzt. Indes führt allein die Verbreitung von digitalem Fernsehen zunächst einmal nicht zu exorbitanten Einnahmezuwächsen. Es können zwar erheblich mehr Sender übertragen werden, zugleich sinkt aber auch der Preis, den die Programmveranstalter für die Einspeisung zahlen. In der Summe sind etwas höhere Margen erreichbar, doch ein echtes Zusatzgeschäft kann erst durch einen Mehrwert für den Kunden und damit durch die Einführung von HDTV und interaktiver Zusatzangebote sowie die Einrichtung eines betreibereigenen Pay-TV-Angebotes gemacht werden.295 Indem der Kabelnetzbetreiber ein eigenes Pay-TV-Bouquet anbietet, leitet er auch einen grundlegenden Funktionswechsel ein. Seine Rolle wandelt sich vom bloßen Distributionsdienstleister zu einem sog. Content-Aggregator. Er bündelt die Angebote der unterschiedlichsten Fernsehunternehmen, leistet für diese einen komplexen Service - Vermarktung, Vertrieb, Verschlüsselung, Abrechnung - und er[langt dadurch einen Anspruch auf einen Teil des so generierten Gesamtumsatzes.296]

293 Angelehnt an Freyberg, in: Picot/Bereczky/Freyberg (FIrsg.), Triple Play, 13, 14.
294 Vgl. schon KEK, Zweiter Konzentrationsbericht, 261 ff.
295 Breunig, MP 2007, 478, 481; Karstens, Fernsehen digital, 185.
[296 KEK, Dritter Konzentrationsbericht, 351; Karstens, Fernsehen digital, 185.]

[S. 184]

Auf diesem Sektor fließen stetige Einnahmen aus den monatlichen Anschlussgebühren der Privathaushalte und aus den Preisen, welche die Sender für ihre Einspeisung zahlen. [...] Selbst unter der Prämisse, dass es sich beim analogen Kabelfernsehen um ein Auslaufmodell handelt, das ab dem Jahr 2010

[S. 185]

massiv an Bedeutung verlieren wird, könnte man bis dahin ganz in Ruhe sehr ansehnliche Gewinne erwirtschaften. [...] Für Kabelnetzbetreiber stellt die Verbreitung von Digital-TV zunächst einmal keinen Quantensprung dar, weil zwar erheblich mehr Sender übertragen werden können, zugleich aber auch der Preis, den die Programmveranstalter für die Einspeisung zahlen, sinkt. In Summe sind etwas höhere Margen erreichbar, doch ein echtes Zusatzgeschäft kann erst durch die Einführung von HDTV und die Einrichtung eines betreibereigenen Pay-TV-Angebotes gemacht werden. [...] Und indem er eigene Pay-TV-Bouquets anbietet, leitet der Kabelnetzbetreiber einen grundlegenden Funktionswechsel ein: Statt nur Distributionsdienstleister zu sein, übernimmt er nun gleichfalls die Rolle eines Content-Aggregators, gewissermaßen als Meta-Sender. Wie ein Kiosk bündelt er Angebote der unterschiedlichsten Fernsehunternehmen, leistet für diese einen komplexen Service – Vermarktung, Vertrieb, Verschlüsselung, Abrechnung –, und erlangt dadurch einen Anspruch auf einen Teil des so generierten Gesamtumsatzes.

Anmerkungen

Die Quelle wird zwar genannt, jedoch ist dem Leser nicht ersichtlich, dass fast sämtliche Formulierungen ihren Ursprung in Karstens 2006 haben. Die Übernahme setzt sich auf der nächsten Seite noch etwas fort.

Sichter
PlagProf:-)


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:PlagProf:-), Zeitstempel: 20120805185841

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