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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 01-18
Quelle: Karstens 2006
Seite(n): 182, 183, Zeilen: 29-37, 1-6
Dies bedeutet vor allem zunächst einmal, dass das jeweilige Unternehmen seinen Umsatz pro Kunden (ARPU286) und die Kundenbindung an seine Produkte erhöhen will, indem es sich vom Fachgeschäft für eine spezielle Dienstleistung wie die Vermittlung von Telefongesprächen oder die Distribution von TV-Kanälen zu einem »Supermarkt für elektronische Informationsübermittlung« entwickelt.287 Dabei treten insbesondere Festnetz- und Kabelanbieter direkt gegeneinander an und expandieren in den Markt des jeweils anderen. In der Konsequenz geht es also um einen Verdrängungswettbewerb zwischen den verschiedenen Anbietern.288 Der Wettbewerb verschiebt sich von einzelnen Diensten auf Triple Play und es entsteht erstmals eine direkte Wettbewerbssituation zwischen den verschiedenen Netzwerkbetreibern. Der Verbraucher hat dadurch - wenn der Wettbewerb funktioniert - neben einer einheitlichen Rechnung und einheitlichen Anlaufstelle für die Kundenbetreuung vor allem Vorteile bei Preis und/oder Leistung. Das Produktbündel ist preiswerter als die Einzelprodukte und der Kunde zahlt nur noch insgesamt eine »Grundgebühr«. Die Vorteile für den Konsumenten müssen aber insgesamt so groß sein, dass er etwaige Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen bereit ist, also etwa die Anschaffung neuer Endgeräte oder die Verlegung neuer Kabel im Haushalt.289

286 Average Return per User. Ein Begriff aus dem Bereich der Vermarktung von Telekommunikationsdiensten, ursprünglich geprägt in der Mobilfunkbranche. ARPU bezeichnet den pro Kunde in einem Segment generierten durchschnittlichen Umsatz in einem bestimmten Zeitraum. Der Begriff ist deshalb von Bedeutung, weil er bei der Segmentierung von Kunden häufig als ein Kriterium verwendet wird. Außerdem hilft er, die Profitabilität einzelner Kunden oder Segmente zu ermitteln, vgl. Klußmann, Lexikon der Kommunikationstechnik, 56.
287 Karstens, Fernsehen digital, 182.
288 Lauff, tendenz 1/2007, 4, 4; KEK, Dritter Konzentrationsbericht, 17; Held, Understanding IPTV, 22; ALM, Jahrbuch 2007, 30.
289 Karstens, Fernsehen digital, 182 f.; Geiger, War of Platforms, 2.

[Seite 182, Zeilen 29-37]

Vor allem anderen bedeutet das zunächst einmal, dass das jeweilige Unternehmen seinen Umsatz pro Kunden (ARPU, Average Revenue per Unit) erhöhen und die Kundenbindung an seine Produkte erhöhen will, indem es sich vom Fachgeschäft für eine spezielle Dienstleistung wie die Vermittlung von Telefongesprächen oder die Distribution von TV-Kanälen zu einem Supermarkt für elektronische Informationsübermittlung entwickelt. Es geht in der Konsequenz also um einen Verdrängungswettbewerb zwischen den verschiedenen Anbietern. Der Verbraucher hat davon, wenn der Wettbewerb funktioniert, vor allem Vorteile bei Preis und/oder Leistung: Um ihn zur Kündigung seiner alten Verträge

[Seite 183, Zeilen 1-6]

zu bewegen, muss man dem Kunden einen Mehrwert für das gleiche Geld bieten, also z.B. eine schnellere Verbindung ins Internet, oder bewährte Dienste illiger machen, wie etwa bei den Telefongebühren. Und die Vorteile für den Konsumenten müssen so groß sein, dass er etwaige Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen bereit ist, also etwa die Anschaffung neuer Endgeräte oder die Verlegung neuer Kabel im Haushalt.

Anmerkungen

Die Quelle wird zweimal erwähnt - jeweils an den Stellen der stärksten Textübernahme. Der dazwischenliegende Abschnitt weitet einen Passus Karstens aus; dabei wird jedoch die Formulierungsarbeit Karstens wiederverwendet.

Sichter
Guckar

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