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Ts/063

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Literatur und Verbrechen: Kunst und Kriminalität in der europäischen Erzählprosa um 1900

von Dr. Dr. Thomas Sprecher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ts/Fragment 063 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 19:54:47 Schumann
Fragment, Gesichtet, Meyer 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 2-9
Quelle: Meyer 2010
Seite(n): online, Zeilen: -
Nun wissen beide, Detektiv und Leser, alles, was die Geschichte beendet. Die Enthüllung des Rätsels ist der Höhepunkt des Plots, die Pointe, und zugleich ihr Schluss. Daher spricht man auch von einem „pointierten Rätselroman“. Der Detektiv-Held kämpft sich auf dem Weg zur Aufklärung durch falsche Spuren und irreführende Zeugenaussagen, und er droht am scheinbar Unmöglichen zu scheitern. Das Zusammenfügen verschiedenster Indizien führt ihn schliesslich auf die richtige Spur. Die Enthüllung des Rätsels auf den letzten Seiten durch einen Amateurdetektiv oder einen professionellen Detektiv, der meist per Zufall an den Fall gerät, ist der Höhepunkt des Detektivroman-Plots, die Pointe. In diesem Sinn spricht man auch von einem pointierten Rätselroman, während im Thriller der Leser den Mord miterlebt und die Fahndung nach dem Mörder nach vorn gerichtet ist. Im Detektivroman kämpft sich der Held auf dem Weg zur Aufklärung durch falsche Spuren (red herrings), irreführende Zeugenaussagen und droht an scheinbar Unmöglichem zu scheitern, wie z.B. dem Mord in einem geschlossenen Raum (locked-room-mystery). John Dickson Carr lässt 1935 in seinem Detektivroman Der hohle Mann Dr. Gideon Fell allein ein halbes Dutzend Möglichkeiten aufzeigen, die das Mysterium eines Mordes in einem geschlossenen Raum erklären. Diverse Hinweise/Indizien (clues) führen den Detektiven, ein literarisches Porträt von Gilbert K. Chesterton, letztendlich auf die richtige Spur.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Schumann

[2.] Ts/Fragment 063 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 19:55:26 Schumann
Fragment, Gesichtet, Meyer 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 13-17
Quelle: Meyer 2010
Seite(n): online, Zeilen: -
Für Ernst Bloch hängt das Aufkommen des Detektivromans im 19. Jahrhundert mit der Ausbreitung der Indizienprozesse zusammen, die im 18. Jahrhundert als Folge der Aufklärung mehr und mehr die reinen Geständnisprozesse ablösten, welche oft auf erzwungenen Geständnissen beruht hatten.121

121 Eine Bibliographie von Kriminalgeschichten des 19. Jahrhunderts findet sich bei Hans-Otto Hügel: Untersuchungsrichter, Diebsfänger, Detektive, Theorie und Geschichte der deutschen Detektiverzählung im 19. Jahrhundert, Stuttgart: Metzler 1978, S. 302 ff.

Für Ernst Bloch hängt in seinem 1965 erschienenen Aufsatz Philosophische Ansicht des Detektivromans das Aufkommen des Detektivs mit der Ausbreitung der Indizienprozesse zusammen, die im 18. Jahrhundert als Folge der Aufklärung mehr und mehr die reinen Geständnisprozesse ablösten, die häufig genug auf erzwungenen Geständnissen beruhten.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140914195640


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