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Ts/175

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Literatur und Verbrechen: Kunst und Kriminalität in der europäischen Erzählprosa um 1900

von Dr. Dr. Thomas Sprecher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ts/Fragment 175 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-26 09:04:25 Stratumlucidum
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kern 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 175, Zeilen: 5-12
Quelle: Kern 2004
Seite(n): 70; 71, Zeilen: 70: 6-10; 71: 10-14
Wenn Literaturtheorie und philosophische Ästhetik unter den Begriffen Mimesis und Fiktionalität diskutieren, ob Dichtung Abbild, Vorbild oder Gegenbild der Welt sei oder sein solle, wird immanent vorausgesetzt, dass sie überhaupt in Beziehung zur Wirklichkeit steht. Es ist in der Geschichte der ästhetischen Theorie eine jeweils neue Vorstellung von Wirklichkeit, welche auf den Begriff der Dichtung zurückwirkt, wie der Philosoph Hans Blumenberg in seinem Aufsatz Wirklichkeitsbegriff und Möglichkeit des Romans betont: [„[…] gerade dadurch, daß dem poetischen Gebilde von allem Anfang unserer Tradition an seine Wahrheit bestritten worden ist, ist die Theorie von der Dichtung zu einem systematischen Ort geworden, an dem der Wirklichkeitsbegriff kritisch hereinspielen und aus seiner präformierten Implikation heraustreten muß.“87]

[87 Hans Blumenberg: Wirklichkeitsbegriff und Möglichkeit des Romans, in: Hans Robert Jauß [Hrsg.]: Nachahmung und Illusion, 2., durchgesehene Aufl. München: Wilhelm Fink 1969 [= Poetik und Hermeneutik 1], S. 10.]

[Seite 70]

Unter den Begriffen „Mimesis“ und „Fiktionalität“ wird in der philosophischen Ästhetik und in der Literaturtheorie diskutiert, ob die Dichtung Abbild, Vorbild oder Gegenbild der Welt sei oder sein solle. In einer Voraussetzung sind sich dabei alle divergierenden Einschätzungen des Verhältnisses von Dichtung und Welt einig: daß Dichtung in Beziehung zur Wirklichkeit stehe.

[Seite 71]

In der Geschichte der ästhetischen Theorie ist es eine jeweils neue Vorstellung von Wirklichkeit, die einen veränderten Begriff künstlerischer Nachahmung erfordert, wie Hans Blumenberg in seinem Aufsatz Wirklichkeitsbegriff und Möglichkeit des Romans nachgewiesen hat. [„Also gerade dadurch, daß dem poetischen Gebilde von allem Anfang unserer Tradition an seine Wahrheit bestritten worden ist, ist die Theorie von der Dichtung zu einem systematischen Ort geworden, an dem der Wirklichkeitsbegriff kritisch hereinspielen und aus seiner präformierten Implikation heraustreten muß. [...]"65]


[65 Hans Blumenberg: Wirklichkeitsbegriff und Möglichkeit des Romans. In: Hans Robert Jauß (Hrsg.): Nachahmung und Illusion, S. 10.]

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) an:
"Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von Stefan Helge Kern, Die Kunst der Täuschung. Hochstapler, Lügner und Betrüger im deutschsprachigen Roman seit 1945 am Beispiel der Romane Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, Mein Name sei Gantenbein und Jakob der Lügner, Diss. Hannover 2004, S. 10-95 [...]"

Die Übernahme erfolgt aus diesem Bereich, doch wird die enge (großteils wörtliche) Anlehnung an die Quelle nicht deutlich. Daher Einordnung als Bauernopfer.

Das Zitat von Blumenberg (1969) wird nicht Plagiat gewertet, da es korrekt wiedergegeben wird und nachgeschlagen worden sein könnte.

Sichter
(Schumann) Stratumlucidum

[2.] Ts/Fragment 175 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-22 16:28:42 Schumann
Fragment, Gesichtet, Kern 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 175, Zeilen: 18-21
Quelle: Kern 2004
Seite(n): 272, Zeilen: 1-4
Im Verlauf der Moderne nimmt die Brauchbarkeit der Unterscheidung von Fiktion und Wirklichkeit in dem Masse ab, in dem der Glaube an die Machbarkeit der Welt wächst. Nichts scheint unmöglich, sondern alles nur eine Frage der technischen Mittel und Methoden. [Seite 272]

Die Brauchbarkeit der alten Unterscheidung von Fiktion und Wirklichkeit nimmt im Verlauf der Moderne in dem Maße ab, in dem der Glaube an die Machbarkeit der Welt zunimmt. Anything goes. Nichts scheint unmöglich, sondern alles nur eine Frage der technischen Mittel und Methoden.

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) an:
"Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von Stefan Helge Kern, Die Kunst der Täuschung. Hochstapler, Lügner und Betrüger im deutschsprachigen Roman seit 1945 am Beispiel der Romane Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, Mein Name sei Gantenbein und Jakob der Lügner, Diss. Hannover 2004, S. 10-95."

Der Text (des zweiten Absatzes der Seite) oberhalb des Fragments wurde den Seiten 70 und 71 entnommen - erfolgt also aus dem angegebenen Bereich -, die Übernahme im folgenden Absatz jedoch nicht. Da sich kein Hinweis darauf bzw. die Quelle findet, Einstufung als Verschleiderung.

Sichter
Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20150622160627


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