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Ts/178

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Literatur und Verbrechen: Kunst und Kriminalität in der europäischen Erzählprosa um 1900

von Dr. Dr. Thomas Sprecher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ts/Fragment 178 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-18 15:32:07 PlagProf:-)
BauernOpfer, Buttkewitz 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 178, Zeilen: 3-6
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 11, Zeilen: 25-27
Platons Kritik an der Kunst zielte demnach auf ihren angeblichen Täuschungscharakter: Da die Mimesis an der Welt der Erscheinungen, nicht aber an ihren Ideen orientiert bleibe, sei sie blosser Schein.94

94 Ebd., Zehntes Buch: „Die Nachahmungskunst ist also von der Wahrheit weit entfernt. Und wenn sie alles mögliche zustande bringt, so offenbar deshalb, weil sie nur ein wenig von jeglichem erfaßt, nämlich sein (äußeres) Bild.“ (S. 429); „Wir stellen also fest, daß von Homer an alle Dichter Nachahmer von Abbildern der menschlichen Tüchtigkeit sind und der anderen Dinge, von denen sie dichten, daß sie aber die Wahrheit nicht berühren.“ (S. 433).

Platons Kritik an der Kunst richtet sich gegen ihren angeblichen Täuschungscharakter. Da die Mimesis an der Welt der Erscheinungen, nicht aber an ihren Ideen orientiert bleibe, gilt die Dichtung für Platon nur [als bloßer Schein.4

4 Platon: Der Staat. Zehntes Buch: „Die Nachahmungskunst ist also von der Wahrheit weit entfernt. Und wenn sie alles mögliche zustande bringt, so offenbar deshalb, weil sie nur ein wenig von jeglichem erfaßt, nämlich sein (äußeres) Bild.“ (S. 429); „Wir stellen also fest, daß von Homer an alle Dichter Nachahmer von Abbildern der menschlichen Tüchtigkeit sind und der anderen Dinge, von denen sie dichten, daß sie aber die Wahrheit nicht berühren.“ (S. 433)]

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Das Fragment wird daher als Bauernopfer gewertet.

Man beachte die Übernahme der für Platonzitate höchst unüblichen Zitierweise nach Seitenzahlen anstelle Stephanus-Nummern. Man beachte weiterhin, dass auf der unmittelbar vorangehenden Seite Fragment 177 01 in einem Bereich aus der Dissertation von Kern die korrekte Wiedergabe nach Stephanus-Nummerierung erfolgt.

Sichter
Guckar

[2.] Ts/Fragment 178 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-23 12:41:51 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kern 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 178, Zeilen: 22-24
Quelle: Kern 2004
Seite(n): 74, Zeilen: 22-24
Nicht die mimetische Abbildung der Wirklichkeit sei die Aufgabe der Kunst, sondern die Darstellung von Möglichkeiten der Wirklichkeit nach dem Prinzip der Wahrscheinlichkeit:96

96 Aristoteles: Poetik, Griechisch/Deutsch, übersetzt u. hrsg. v. Manfred Fuhrmann, Stuttgart: Reclam 2005, S. 29, 9. Kap., 1451a f.

Nicht die mimetische Abbildung der Wirklichkeit sei die Aufgabe der Kunst, sondern die Darstellung von Möglichkeiten der Wirklichkeit nach dem Prinzip der Wahrscheinlichkeit. [...]74

74 Aristoteles: Poetik. Übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann, 1451a f., Stuttgart 1982, S. 29.

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) an:
"Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von Stefan Helge Kern, Die Kunst der Täuschung. Hochstapler, Lügner und Betrüger im deutschsprachigen Roman seit 1945 am Beispiel der Romane Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, Mein Name sei Gantenbein und Jakob der Lügner, Diss. Hannover 2004, S. 10-95."

Die Übernahme erfolgt aus diesem Bereich, doch wird der wörtliche Übernahmecharakter aus der Quelle nicht deutlich. Daher Einordnung als Bauernopfer.

Sichter
Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:PlagProf:-), Zeitstempel: 20140918153300


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