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Ts/208

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Literatur und Verbrechen: Kunst und Kriminalität in der europäischen Erzählprosa um 1900

von Dr. Dr. Thomas Sprecher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ts/Fragment 208 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-23 16:30:12 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kern 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 208, Zeilen: 1-4
Quelle: Kern 2004
Seite(n): 91, Zeilen: 7-9
Durch den Prozess der Ästhetisierung der Lebenswelt und die grundsätzlichen Zweifel an der Erkennbarkeit der Realität nehme, heisst es, die Brauchbarkeit der Unterscheidung von Fiktion und Wirklichkeit rapide ab. Durch den Prozeß der Ästhetisierung der Lebenswelt und die grundsätzlichen Zweifel an der Erkennbarkeit der Realität nimmt die Brauchbarkeit der Unterscheidung von Fiktion und Wirklichkeit ab.
Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) an:
"Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von Stefan Helge Kern, Die Kunst der Täuschung. Hochstapler, Lügner und Betrüger im deutschsprachigen Roman seit 1945 am Beispiel der Romane Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, Mein Name sei Gantenbein und Jakob der Lügner, Diss. Hannover 2004, S. 10-95."

Die Übernahme erfolgt aus diesem Bereich, doch wird die enge (großteils wörtliche) Anlehnung an die Quelle nicht deutlich. Daher Einordnung als Bauernopfer.

Sichter
Schumann

[2.] Ts/Fragment 208 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-23 16:22:12 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kern 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 208, Zeilen: 7-15
Quelle: Kern 2004
Seite(n): 82, Zeilen: 2-7
Wenn sie ihre womöglich existenzsichernde Differenz zur Wirklichkeit nicht verlieren will, muss sie ausweichen und sich jenseits der Fiktion neuen Boden schaffen. So wird Dichtung zur Meta204 oder Antifiktion, wie Odo Marquard anmerkte: „Wo die Wirklichkeit selber zum Ensemble von Fiktionen wird, bleibt die ästhetische Kunst das durch Wirklichkeit Unersetzliche nur dann, wenn sie sich fortan nicht mehr ‚durch‘, sondern ‚gegen‘ das Fiktive definiert: als Antifiktion.“204 Weil die Wirklichkeit fiktiv geworden sei, habe die Kunst realistisch werden müssen.

204 Vgl. Mirjam Sprenger: Modernes Erzählen, Metafiktion im deutschsprachigen Roman der Gegenwart, Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler 1999.

205 Odo Marquard: Kunst als Kompensation ihres Endes, in: Odo Marquard [Hrsg.]: Aesthetica und Anaesthetica, Philosophische Überlegungen, Paderborn u. a.: Schöningh 1989, S. 113–121, 120 f.

Wenn Kunst nicht gleichgemacht sein will mit der Wirklichkeit, dann muß sie sich einen neuen Ort erobern jenseits der Fiktion: Dichtung wird Meta93- oder Antifiktion.

„Wo die Wirklichkeit selber zum Ensemble von Fiktionen wird, bleibt die ästhetische Kunst das durch Wirklichkeit Unersetzliche nur dann, wenn sie sich fortan nicht mehr ‚durch’, sondern ‚gegen’ das Fiktive definiert: als Antifiktion.“94 Weil die Wirklichkeit fiktiv geworden sei, habe die Kunst realistisch werden müssen, meint Odo Marquard.


93 Vgl. Mirjam Sprenger: Modernes Erzählen. Metafiktion im deutschsprachigen Roman der Gegenwart, Stuttgart und Weimar 1999.

94 Odo Marquard: Kunst als Kompensation ihres Endes. In: Aesthetica und Anaesthetica, Paderborn u. a. 1989, S. 120 f.

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) an:
"Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von Stefan Helge Kern, Die Kunst der Täuschung. Hochstapler, Lügner und Betrüger im deutschsprachigen Roman seit 1945 am Beispiel der Romane Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, Mein Name sei Gantenbein und Jakob der Lügner, Diss. Hannover 2004, S. 10-95."

Die enge Anlehnung an die Quelle wird dadurch aber nicht deutlich. Daher Einordnung als Bauernopfer.

Sichter
Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140918212240

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